Veränderung der Organisationsstrukturen bei der Deutschen Telekom im Zuge der Postreform und deren Auswirkungen auf die Lebensführung der Beschäftigten
| Laufzeit: | 1995 - 1999 |
|---|---|
| Gefördert durch: | Mittel der DFG |
| Ansprechpartner: | Prof. Dr. Hanns-Georg Brose |
| Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: | Doris Blutner, Dr. Ursula Holtgrewe, Claudia Zenker |
INHALT
In ausgewählten Organisationseinheiten der Deutschen Telekom wurden die interne Umsetzung der Postreformen, die damit verbundene Veränderung von Beschäftigungsverhältnissen und deren Wechselwirkung mit der Lebensführung der Beschäftigten untersucht. Die Deutsche Telekom hat im Zuge der Postreform den vergleichsweise großen Transformationsschritt vom öffentlich-rechtlichen Infrastruktur-Monopolisten zum konkurrierenden Unternehmen vollzogen. Für die Organisation zeichnen sich verschiedene Prozesse der Flexibilisierung und der Umstellung auf marktorientierte Steuerungsmechanismen auch nach innen ab. Gerade solche Prozesse weitreichenden organisationellen Wandels kommen nicht ohne die Leistungen und Bereitschaften der Beschäftigten aus. Für diese werden - im Vergleich mit dem alten Beamtenstatus - Karrieren ungewisser, Arbeitsplätze unsicherer und Leistungen individueller zugerechnet. Deswegen wurde untersucht, wie sich Personalpolitik und -planung verändern und darüber hinaus, wie Beschäftigte verschiedener Alterskohorten mit den neuen Anforderungen und Chancen umgehen, ob und wie sie solche veränderten Zuschreibungen und beruflichen Perspektiven biographisch verarbeiten.
VERÖFFENTLICHUNG
- Blutner, Doris/Brose, Hanns-Georg/Holtgrewe, Ursula 2002: Telekom – wie machen die das? Die Transformation der Beschäftigungsverhältnisse bei der Deutschen Telekom AG, Konstanz (UVK)

