Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung. Trotzdem entscheiden sich junge Frauen im Rahmen ihrer Studienwahl noch immer häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer.

Aktuelle Ergebnisse zeigen, dass Schülerinnen mit MINT-Interesse (MINT = Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) während der schwierigen Phase der Studienwahl gegenüber den MINT-Studiengängen zahlreiche Hemmschwellen aufbauen. Eine der analysierten Barrieren bezieht sich auf eine mangelnde Leistungsselbsteinschätzung und eine Überhöhung der angenommenen Leistungsanforderungen der MINT-Studiengänge.

 

Struktur
Hier setzt tasteMINT als Potenzial-Assessmentverfahren an, indem es jungen Frauen die Möglichkeit bietet, vor der Studienfachentscheidung die Fachrichtungen genauer kennen zu lernen, sich mit den Anforderungen und den eigenen Kompetenzen auseinanderzusetzen und auf der Basis der Beobachtungen durch Assessoren eine gezielte, individuelle Rückmeldung und Beratung zu bekommen. TasteMINT ermutigt junge Frauen zur Selbstexploration und realistischen Auseinandersetzungen mit Anforderungen, eigenen Kompetenzen und „inneren Bildern“, indem sie für ihr technisch-naturwissenschaftliches Begabungspotenzial sensibilisiert werden.

Dieser Prozess verhilft ihnen zu einer realistischen Selbsteinschätzung und steigert das Wissen über sich selbst und den MINT-Fächern. Des Weiteren werden dadurch Fehlentscheidungen sowie Studienabbrüche reduziert und so zu einer besseren Allokation beigetragen.