Universität Duisburg-Essen
 Bildungswissenschaften
Forschung



Forschungsschwerpunkt:
  • mathematische Kompetenzentwicklung und deren Einflussfaktoren
  • Unterrichtsbezogene Qualitätsentwicklung an Schulen
  • Entwicklung von Hör-, Sprach- und Sprechfähigkeiten


Aktuelle Forschungsprojekte


Entwicklung des mathematischen Kompetenzerwerbs und die Untersuchung von Einflussfaktoren

Ziel ist es, den Erwerb konzeptuellen mathematischen Wissens von Kindern mit unterschiedlichen mathematischen Kompetenzen (verzögert – altersgemäß – akzeleriert) über einen Zeitraum von 2 Jahren zu erfassen. Mittels verschiedener Diagnostikverfahren soll die Entwicklung konzeptuellen mathematischen Wissens und der Einfluss relevanter kognitiver Funktionen auf den mathematischen Kompetenzerwerb untersucht werden, wobei vor allem das Arbeitsgedächtnis einen Schwerpunkt bildet.

Leitung: A. Fritz-Stratmann, Mitantragsteller: D. Leutner, A. Ehlert
Dauer: 2010 – 2013
Finanzierung: Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung


MaKoK - Mathematische Kompetenzentwicklung bei Kindern mit einer Lernbehinderung

Die Studie fokussiert die mathematische Kompetenzentwicklung von SchülerInnen mit einer Lernbeeinträchtigung. Im Rahmen dieser Untersuchung soll die Frage beantwortet werden, ob zwischen den Entwicklungsverläufen mental retardierter und unauffälliger Kinder nur quantitative oder auch qualitative Unterschiede bezüglich des mathematischen Kompetenzerwerbs bestehen.

Leitung: A. Ehlert
Dauer: 2010 – 2011
Finanzierung: Programm zur Förderung des promovierten wissenschaftlichen Nachwuchses (Universität Duisburg-Essen)




Abgeschlossene Forschungsprojekte:


Entwicklung eines Arbeitsgedächtnistests und eines Untersuchungsverfahrens für mathematische Kompetenzen zur Überprüfung des Einflusses des Arbeitsgedächtnisses nach Baddeley auf mathematische Fertigkeiten von Vorschulkindern - Dissertation

Im Rahmen einer Untersuchung von Vorschulkindern im Alter von 4 bis 6 Jahren wurde ein Arbeitsgedächtnistest auf der Grundlage nach dem Modell von Baddeley und Hitch (1974) konzipiert und ein bestehender Rechentest weiter entwickelt. Ziel der einzelnen Studien ist die Überprüfung des Einflusses des Arbeitsgedächtnisses differenziert nach den einzelnen Komponenten: phonologische Schleife, visuell-räumlicher Notizblock und zentrale Exekutive, auf den vorschulischen Erwerb der mathematischen Kompetenzen.

Betreuung: Dr. Gabi Ricken, Prof. Dr. Annemarie Fritz-Stratmann

Dauer: 03/2002 – 02/2006

Finanzierung: NaFöG – Promotionsförderung (Nachwuchsförderungsgesetz), Stipendiat der Konsul Karl und Gabriele Sandmann Stiftung (KKGS-Stiftung)



SERELISK - Selbstreflexives Lernen im schulischen Kontext
Eine Interventionsstudie an Realschulen in Baden-Württemberg

Die längsschnittlich über ein Schuljahr angelegte quasiexperimentelle Interventionsstudie „Selbstreflexives Lernen im schulischen Kontext“ hat zum Ziel, über die Initiierung unterrichtszentrierter Kooperation zwischen Mathematiklehrpersonen die Förderung des selbstregulierten Lernens im Unterricht zu stärken und in der Folge die Selbstregulation der SchülerInnen zu entwickeln. In diesem Zusammenhang werden schriftliche Befragungen von SchülerInnen und Lehrpersonen sowie Impulsveranstaltungen für die MathematiklehrerInnen durchgeführt.

Leitung: K. Maag-Merki, H.G.-Kotthoff, A. Holzbrecher, PH Freiburg)

Dauer: 03/2007 – 02/2009

Finanzierung: im Rahmen des Programms Bildungsforschung durch die Landesstiftung Baden-Württemberg
Letzte Änderung: Dienstag, 3.8.2010