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studienprojekte 1984-87 | |||
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Prof. Rainer Bergmann hatte für sein Engagement im sozialen Bereich einen Kontakt zur Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. und deren Entwicklungs- und Produktionseinrichtungen Blista in Marburg hergestellt, um Studienarbeiten aus diesem Bereich anbieten zu können. Ihm ging es u.a. darum, "das Selbstverständnis von Industrial Design nach außen zu tragen und abzugrenzen von anderen Disziplinen, die diese Designaufgaben nicht oder nur unzureichend lösen könnten". Als ehemaliger Designer der SIEMENS AG orientierte er sich an deren Designauffassung und empfahl der Blista, sich diese auch zu eigen zu machen. Darin wird unter anderem formuliert, dass Industrial Design die Anpassung der Technik an den Menschen ist, auf rationalen und emotionalen Faktoren beruht und sich durch Gestaltung die Grundhaltung und das Ansehen eines Unternehmens ausdrückt, sowie Leistung und Qualität sichtbar macht. |
Für die Blista kam es nach seiner Meinung darauf an, nicht nur die Blinden und hochgradig Sehgeschädigten für die Erzeugnisse zu gewinnen, sondern auch die beratenden Sehenden. Die folgenden Designarbeiten zeigen den Versuch, eine einheitliche Formensprache (Corporate Design) für Geräte und Maschinen der Blista zu generieren und Studenten mit der Designproblematik eines Unternehmens zwischen handwerklicher und industrieller Fertigung vertraut zu machen. Die formalen Konzepte berücksichtigen besonders die kostengünstige Tiefziehtechnologie für geringe Stückzahlen und sind ein gutes Beispiel für das Design der 80er-Jahre. |
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