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eu-projekt "print"    

 

Das Designkonzepts des Blindenschriftdruckers wurde von Prof. Obitz und den Studenten Marc Ruta und Kai Uetrecht in Zusammenarbeit mit brailletec innerhalb des EU-Forschungsprojekts TIDE 3009 PRINT entwickelt. Die Formgebung des Druckers sollte nicht nur blindengerecht und zeitgemäß, sondern auch produktionstechnisch günstig sein und die Basis des Corporate Design der Firma brailletec bilden.

Der Drucker funktioniert, anders als herkömmliche Blindenschriftdrucker, wie ein Tintenstrahldrucker, außer dass statt Tinte ein Wachs gesprüht wird, um taktile Blindenschrift und Graphik aufzubringen.

  Dies hat gegenüber den Prägedruckern mehrere Vorteile: das Gerät arbeitet sehr viel leiser, kann neben mehreren Blindenschriftarten (Braille oder Moon) in verschiedenen Größen auch Schwarzschrift drucken und perforiert bei größeren Graphiken das Papier nicht. Vorgesehen ist zudem ein Einsatz als Schreibmaschine (mit direkt angeschlossenem Keyboard) und als passives Faxgerät. Über eine Sprachausgabe erhält der Benutzer Warnmeldungen und Informationen über den Betriebszustand.
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