StipendiatInnen|
NachwuchswissenschaftlerInnen im Portrait.
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Oktay Bilgi HBS-Stipendiat
Oktay Bilgi studierte Pädagogik an der Universität Bielefeld mit den Schwerpunkten Migrationspädagogik, Rassismuskritik und Diskriminierungsforschung. In seiner Dissertation mit dem Thema "Regierung von Differenz in der frühen Kindheit: Eine machttheoretische Institutionsanalyse von Kindertageseinrichtungen vor dem Hintergrund neo- sozialer Transformationen" untersucht er Aktivierungspraktiken von Differenz in Kindertageseinrichtungen vor dem Hintergrund der markt- und wettbewerbsorientierten Umgestaltung von Programmatik und Steuerungsinstrumenten im Kontext eines neo-sozial verfassten, aktivierenden Sozialstaates.
Kontakt: oktay.bilgi[at]uni-due[dot]de
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Marie Frühauf HBS-Stipendiatin
Marie Frühauf ist Diplompädagogin. Sie studierte Erziehungswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg, der Ankara University und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, an der sie ihren Abschluss im März 2011 absolvierte. In ihrer Dissertation mit dem Arbeitstitel "Die Subjekte der Vielfalt" wird sie sich aus gouvernementalitätsanalytischer Perspektive mit aktuellen Diversity-Ansätzen in der Sozialen Arbeit beschäftigen. Dabei werden insbesondere Deutungsweisen diversity-geschulter Professioneller im Fokus ihrer Untersuchung stehen.
Kontakt: marie.fruehauf[at]uni-due[dot]de
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Katharina Gosse HBS-Stipendiatin
Nach dem Studium zur Diplom-Sozialarbeiterin schloss Katharina Gosse im Jahr 2010 ihr Masterstudium der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Köln ab. In ihrer Dissertation widmet sie sich den veränderten Rahmenbedingungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die eine verstärkte Zusammenarbeit mit Schulen als notwendig erscheinen lassen. Um diese empirisch zu erfassen, untersucht Katharina Gosse in einer ethnographischen Studie die sozialen Praktiken von sozialpädagogischen AkteurInnen und ihrer AdressatInnen im außerunterrichtlichen Bereich in Ganztagsgrundschulen. Es sollen dabei Erkenntnisse zur Logik der Praxis gewonnen und möglicherweise auftretende Widersprüche im Hinblick auf das berufliche Selbstverständnis rekonstruiert werden.
Kontakt: katharina.gosse[at]uni-due[dot]de
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Meike Hartmann HBS-Stipendiatin
Nach ihrem Bachelorstudium an der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen in den Niederlanden schloss Meike Hartmann im Dezember 2010 ihr Masterstudium der Sozialen Arbeit an der Universität Duisburg-Essen ab. In ihrem Dissertationsprojekt analysiert sie, wie unterschiedliche Einrichtungen der stationären Kinder- und Jugendhilfe mit dem Thema „sexuelle Gewalt durch Professionelle“ umgehen. Mit Hilfe der Dokumentarischen Methode rekonstruiert sie dabei organisationale Unterschiede.
Kontakt: meike.hartmann[at]uni-due[dot]de
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Sarah Henn HBS-Stipendiatin
Sarah Henn hat im Modell der gestuften Lehrerbildung Sozialpädagogik und Psychologie für das Lehramt an Berufskollegs an der TU Dortmund studiert (Bachelor und Master of Education).
In ihrem Dissertationsprojekt untersucht sie subjektive Theorien von Sozialpädagogen und ihre Bedeutung für Fallkonstruktionen und Fallbearbeitung in sozialpädagogisch betreuten Jugendwohngruppen. Ihr Interesse richtet sich dabei vor allem auf den Umgang mit pädagogischen Antinomien und die Reflexion des Integrationswiderspruchs stationärer Hilfen zur Erziehung.
Kontakt: sarah.henn[at]uni-due[dot]de
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Kerstin Herzog HBS-Stipendiatin
Kerstin Herzog ist Diplom Sozialpädagogin (FH). Nach ihrem Diplom 2001 war sie mehrere Jahre in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit, u.a. der Schuldner-und Insolvenzberatung beschäftigt, bevor sie 2008 als wissenschaftliche Assistentin an die FH Ludwigshafen wechselte. In ihrer Dissertation "Arbeitsweisen an schwierigen finanziellen Situationen und die (Nicht-) Nutzung von Schuldnerberatung" (Arbeitstitel) beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Menschen ihre schwierigen finanziellen Situationen bearbeiten und inwieweit sie dabei von der Schuldnerberatung als institutionalisierte Antwort der Sozialen Arbeit auf diese Situationen unterstützt oder behindert werden. Zugrunde gelegt wird hierbei die Perspektive der (Nicht-) Nutzungsforschung, die der institutionellen Wohlfahrtsproduktion eine Perspektive der "Wohlfahrt von unten" gegenüberstellt.
Kontakt: kerstin.herzog[at]uni-due[dot]de
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Regine Müller Assoziierte Kollegiatin
Regine Müller ist als Fachberaterin im LVR-Landesjugendamt Rheinland in der Koordinationsstelle Kinderarmut tätig. Nach ihrem Abschluss als Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (FH) an der KATHO NW in Münster war sie fünf Jahre in einem Allgemeinen Sozialen Dienst im Jugendamt tätig. Berufsbegleitend (Fernuniversität Hagen) absolvierte sie ein Masterstudium im Fach Soziologie. Vor ihrem Wechsel in den LVR war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für soziale Arbeit e.V. im Bereich Kinderschutz und Frühe Hilfen tätig. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit dem Thema „Kinderschutz als (Re-)Integrationsstrategie Sozialer Arbeit im Wohlfahrtsstaat“.
Kontakt: regm[at]gmx[dot]de
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Mandy Schöne Assoziierte Kollegiatin
Mandy Schöne ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziale Arbeit (IFSA) an der FHS St.Gallen (CH). Nach ihrem Studium der Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Soziale Arbeit und Sozialpolitik in Dortmund, Tübingen und Edinburgh arbeitete sie zunächst zwei Jahre als Projektmanagerin in der Bertelsmann Stiftung im Bereich Frühkindliche Bildung bevor sie 2008 in die Forschungsabteilung des IFSA wechselte. In ihrer Dissertation mit dem Thema "Soziale Arbeit in der 'kommunalen Verantwortungsgemeinschaft' für Bildung. Eine ethnographische Analyse der Praktiken sozialräumlicher Wohlfahrtsproduktion" beschäftigt sie sich mit der Frage der (Neu)Programmierung Sozialer Arbeit durch eine kommunalpolitische (Re)Organisation der Wohlfahrtsproduktion im Zuge der Etablierung der politisch-programmatischen Leitidee von der "kommunalen Bildungslandschaft".
Kontakt: mandy.schoene[at]fhsg[dot]ch
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Maren Schreier Assoziierte Kollegiatin
Maren Schreier ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Soziale Arbeit und Sozialpolitik der Universität Duisburg-Essen. Sie lehrt und forscht außerdem am Institut für Soziale Arbeit/Kompetenzzentrum Soziale Räume der FHS St. Gallen (CH), am Bremer Institut für Soziale Arbeit und Entwicklung e.V. und an der Hochschule Bremen. Nach ihrem Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik in Bremen (FH) hat sie sechs Jahre im Quartiersmanagement gearbeitet und währenddessen einen forschungsorientierten Master (FH Hannover) absolviert. In ihrer Dissertation untersucht sie die "Rede vom Sozialraum" mittels einer diskursanalytischen Perspektivierung. Die Rekonstruktion von Macht- und Funktionslogiken in diesem Feld zielt darauf, Anstöße für eine kritisch-(selbst)reflexive Positionierung Sozialer Arbeit zu geben.
Kontakt: maren.schreier[at]bremen[dot]de
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Kathrin Schulze HBS-Stipendiatin
Nach ihrem Grundstudium an der Universität Trier, schloss Kathrin Schulze im März 2011 ihren Diplom-Studiengang der Erziehungswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ab. In ihrer Dissertation "Soziale Interaktionen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit" (Arbeitstitel) rekonstruiert sie die wechselseitigen ‚Anrufungen' zwischen Sozialpädagog_innen und Adressat_innen im Alltag Offener Jugendtreffs.
Kontakt: kathrin.schulze[at]uni-due[dot]de
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Anne van Rießen Assoziierte Kollegiatin
Anne van Rießen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der FH Düsseldorf Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften. Nach dem Abschluss Ihres Studiums der Sozialen Arbeit an der FH Düsseldorf war Sie u.a. im Bereich der Organisation und Konzeptentwicklung von Projekten im Rahmen der Jugendberufshilfe und als Lehrbeauftragte an der FH Düsseldorf und FH Köln tätig. Im Rahmen Ihrer Dissertation untersucht sie "Die Bedeutung von Kulturpädagogischen Projekten in der Jugendberufshilfe als Möglichkeit der Erweiterung von Handlungsspielräumen und Verwirklichungschancen unter den vorhandenen Widersprüchlichkeiten des SGB II" (Arbeitstitel). Ihr Interesse richtet sich dabei vor allem auf die Erweiterung des Capabilities Set.
Kontakt: anne.van_riessen[at]fh-duesseldorf[dot]de
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Gloria von Papen Robredo Stipendiatin der FH Düsseldorf
Gloria von Papen Robredo studierte Architektur an der Universidad Iberoamericana de Puebla (Mexiko) und an der Universitat Politécnica de Catalunya (Spanien) sowie Soziologie und Pädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Anschließend absolvierte sie ein Masterstudium „Soziale Arbeit in globalisierten Gesellschaften“ an der Fachhochschule Düsseldorf. In ihrer Dissertation mit dem Thema „Die sozialpolitische Neuprogrammierung der Sozialen Arbeit vor der Herausforderung der Migrationsgesellschaft. Eine qualitativ-empirische Untersuchung der Integrationsprogrammatik der Freien Wohlfahrtspflege“ geht sie der Bedeutung der Migrationsgesellschaft bei der Entwicklung von Problemdefinitionen und -lösungen durch die Wohlfahrtsverbände im Rahmen der Transformation des Wohlfahrtstaates nach.
Kontakt: gloriavpr[at]gmail[dot]com
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