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WissenschaftlerInnen| Antragsteller und Kooperationspartner.
AntragstellerInnen:
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Prof. Dr. Horst Bossong
Horst Bossong ist Professor für Verwaltungswissenschaften, speziell Sozialverwaltung. Nach einem Studium der Sozialarbeit und der Sozial-wissenschaften an der Universität Bremen, anschließender Tätigkeit
in der sozialarbeiterischen Praxis sowie Lehrtätigkeiten in Bremen und Hamburg wurde er 1989 zum Drogenbeauftragten der Freien und Hansestadt Hamburg berufen. Damit verbunden war die sozial- und gesundheitsbehördliche Leitung der Hamburger Drogen- und Suchthilfe. Zwischen 1994 und 199 vertrat er zudem den Deutschen Bundesrat in verschiedenen Gremien der Europäischen Kommission. Horst Bossong war maßgeblich an
der Reform der deutschen Drogenpolitik während der späten 1980er und 1990er Jahre beteiligt und erhielt 1993 in Washington D.C. den H.B. Spear Award for Achievement in the Field of Control and Enforcement der Drug Policy Foundation.
1999 wurde er auf die jetzige Professur an die Universität Essen (heute Universität Duisburg-Essen) berufen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Drogen- und Drogenhilfepolitik sowie im Themenfeld der Verwaltungsmodernisierung und Finanzierung sozialer Einrichtungen und Dienstleistungen. Von 1999 bis 2002 wirkte er als stellv. Mitglied in der Drogen- und Suchtkommission des Bundesministeriums für Gesundheit mit; von 2006 bis 2009 war er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction in Lissabon/Portugal. Seit 2004 ist er Dekan der Fakultät für Bildungswissenschaften
an der Universität Duisburg-Essen.
horst.bossong[at]uni-due[dot]de
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Prof. Dr. Fabian Kessl [Sprecher]
Fabian Kessl ist Professor für Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Nach seinem Studium der Erziehungswissenschaft und der politischen Wissenschaften war er an der Universität Heidelberg und der Universität Bielefeld wissenschaftlich tätig - und als Lehrbeauftragter u.a. an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie Hamburg, der FHS St. Gallen und an der Fachhochschule Innsbruck. Sein Dissertationsprojekt realisierte er selbst im Rahmen eines Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Seine gegenwärtigen Forschungsschwerpunkte am Institut für Soziale
Arbeit und Sozialpolitik liegen u.a. im Bereich der wohlfahrtsstaatlichen Transformationsforschung, insbesondere in den Feldern der urbanen Raum(re)produktion Sozialer Arbeit, der sozialpädagogischen Rationalisierung subjektiver Lebensführung und der Gouvernementalität wohlfahrtsstaatlicher Sicherung.
Als Geschäftsführer koordiniert er das internationale Online-Journal Social Work & Society, ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift Widersprüche und im Beirat der Neuen Praxis.
Fabian Kessl ist zudem Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung (HBS), Kuratoriumsmitglied des Instituts für solidarische Moderne (ISM) und Vorstandssprecher der Kommission Sozialpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).
fabian.kessl[at]uni-due[dot]de
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Prof. Dr. Ute Klammer
Ute Klammer ist Professorin für Politische Wissenschaften, insbesondere Sozialpolitik, sowie Prorektorin für Diversity Management an der Universität Duisburg-Essen. Nach dem Abschluss ihres geisteswissenschaftlichen und ihres wirtschaftswissenschaftlichen Studiums an der Universität Köln (Staatsexamen in Philosophie, Germanistik, Pädagogik; Diplom in Volkswirtschaftslehre) war sie als Wissenschaftlerin an der Universität Frankfurt a.M., am Zentrum für Europäische Sozialforschung der Universität Mannheim, am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, und an der Universität Louvain-la-Neuve (Belgien) tätig, bevor sie 2004 eine Professur für Sozialpolitik an der Hochschule Niederrhein antrat und 2007 schließlich dem Ruf auf ihre jetzige Professur an der Universität Duisburg-Essen folgte.
Ute Klammers Forschungs- und Publikationsschwerpunkte umfassen Themen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (Alterssicherung, Familienpolitik, Flexicurity), der Europäischen Sozialpolitik und der Gender-Forschung.
2004 – 2005 war sie Mitglied einer wissenschaftlichen Kommission des Europarats zum Thema “Reconciling labour flexibility with social cohesion“, 2008 – 2010 Mitglied des „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ (RNE) der Bundesregierung. 2008 wurde sie in die „Sachverständigenkommission Gleichstellung“ des Bundesfamilienministeriums berufen und im April 2010
zur deren Vorsitzender. Ute Klammer gehört mehreren wissenschaftlichen und politikberatenden Beiräten, Kuratorien und Vorständen an, ist Mitglied des Sektionsvorstands „Sozialpolitik“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung.
ute.klammer[at]uni-due[dot]de
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KooperationspartnerInnen:
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Prof. Dr. Theodor M. Bardmann
Theodor M. Bardmann ist Professor für „Medienkommunikation“ am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach. Nach seinem Studium der Soziologie und der Foto- und Filmtechnik in Bielefeld arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Lehre und Forschung am Institut für Soziologie der RWTH Aachen, wo er sich im Jahr 1993 habilitierte. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Medien- und Kommunikationswissenschaften mit einem Fokus auf Fotografie, der Arbeits- und Organisationssoziologie sowie des Konstruktivismus und der Systemtheorie. Theodor M. Bardmann ist Privatdozent für Soziologie an der Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen und arbeitete als Gastprofessor u.a. an den Universitäten Wien und Hildesheim. Theodor M. Bardmann wird regelmäßig in Jurys nationaler wie internationaler Fotowettbewerbe berufen.
theodor-maria.bardmann[at]hs-niederrhein[dot]de
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Prof. Dr. Ruth Enggruber
Dr. Ruth Enggruber ist Professorin für Erziehungswissenschaft am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Fachhochschule Düsseldorf. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften, der Wirtschafts-, Berufs- und Sozialpädagogik sowie der Lernbehinderten-pädagogik arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Köln. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich aktuell vor allem mit berufspädagogisch relevanten Handlungsfeldern der Sozialen
Arbeit sowie mit Fragen des Gender Mainstreaming. Seit 1995 leitet sie
die von ihr gegründete Forschungsstelle DIFA (Düsseldorfer Integrations-förderung in Ausbildung und Arbeit). Ruth Enggruber ist Vertrauensdozentin der Hans Böckler Stiftung (HBS) wie der Deutschen Forschungs-gemeinschaft (DFG).
ruth.enggruber[at]fh-duesseldorf[dot]de
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Prof. Dr. Nadia Kutscher [stv. Sprecherin]
Prof. Dr. Nadia Kutscher ist Professorin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Bildung im Kindesalter am Fachbereich Sozialwesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln. Nach ihrem Studium an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München war sie von 1998-1999 als Bundesleiterin der Katholischen Studierenden Jugend tätig und von 2001 bis 2002 als Referentin für internationale und politische Jugendbildung am Hedwig-Dransfeld-Haus in Bendorf. Nach ihrem Studium der Erziehungswissenschaft an der Universität Bielefeld und ihrer Promotion im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Jugendhilfe im Wandel“ (1999-2002) arbeitete sie von 2002 bis 2006 als Projektkoordinatorin des Kompetenzzentrums Informelle Bildung (KIB) an der Universität Bielefeld. Ihre aktuellen Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Bildung und soziale Ungleichheit, Bildung im Kindesalter, Neue Medien und Kinder- und Jugendhilfe, Prävention in der Kinder- und Jugendhilfe und der Prozess der Ökonomisierung Sozialer Arbeit. Nadia Kutscher ist Mitglied unterschiedlicher wissenschaftlicher Beiräte, unter anderem der Sachverständigenkommission für den 14. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung.
n.kutscher[at]katho-nrw[dot]de
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Prof. Dr. Sigrid Leitner
Sigrid Leitner ist Professorin für Sozialpolitik an der Fachhochschule Köln. Nach einem Studium der Politikwissenschaft sowie der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien und an der Georg-August-Universität Göttingen tätig, wo sie sich 2009 habilitierte. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung, der Renten- und Familienpolitik, der Sozialpolitik als Geschlechterpolitik und der kommunalen Sozialpolitik. Sigrid Leitner gehört mehreren wissenschaftlichen Beiräten an und ist Mitglied des Sektionsvorstands „Sozialpolitik“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
sigrid.leitner[at]fh-koeln[dot]de
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