Ziel des Projektes ist die Einführung einer hochschulweiten einheitlichen Umgebung für digitale Identitäten zur wirksamen Unterstützung von Forschung, Lehre, Studium, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei soll jedem, der in oder mit der Hochschule zu tun hat, ein einheitlicher, direkter und vollständiger Zugang zu allen Diensten, Informationsquellen und Kommunikationspartnern angeboten werden unter Berücksichtigung der Rolle(n), Aufgaben und persönlichen Berechtigungen eines jeden. Ein einziges führendes System für alle Identitäten bietet viele Vorteile:
- Vereinfachung der Administrationsprozesse,
- Verminderung von Datenredundanzen,
- automatische Synchronisation der Daten,
- Reduzierung der Administrationsaufwände für die Endbenutzer,
- Erhöhung der Sicherheit und Verbesserung des Datenschutzes,
- Vereinheitlichung der Directories,
- Vereinfachung der Integration zukünftiger Anwendungen.
| Bisher durchgeführte Schritte | |
|---|---|
| geplante Funktionalität | umgesetzt |
| Anpassung an die Änderungen im E-Mail-System und Erweiterung des Benutzerportals | 2008 Anpassung an die Änderungen im E-Mail-System und Erweiterung des Benutzerportals zur Darstellung der SIEVE-Filterung |
| Integration der ZV-Mailumgebung | 2008 Verlagerung der Verwaltung von Exchange-Konten in das ZIM-Identity-Management und Unterstützung der Integration der ZV-Mailumgebung in die ZIM-Mailumgebung durch das ZIM-Identity-Management |
| Aufbau eines Shibboleth-Identityproviders und Eintritt in die Föderation DFN-AAI |
2008 |
| Automatisierte Mailverteiler | 2008 Erstellung und Provisionierung von automatisierten Mailverteilern für definierte Studiengänge |
| Überführen der Erfahrungen aus dem IBM-Projekt in die Produktionsumgebung | 2008 Abschluss der Prototypentwicklung auf Basis von ITIM und Überführen der Erfahrungen aus dem IBM-Projekt in die Produktionsumgebung des ZIM-Identity-Managements |
| Daten aus SVA | 2008 Umsetzung einer regelmäßigen Zuführung der SVA-Daten für Mitarbeiter |
| Abgleich alter Datenbestände | 2008 Abgleich alter Datenbestände zur Nutzung einheitlicher Login- und Web-Server |
| Online Rückmeldung | 2007 Voraussetzung für die Online Rückmeldung ist eine Uni-Benutzerkennung, die für Studierende in höheren Semestern noch nicht automatisch vergeben wurde. Ursprünglich angegebene E-Mail Kontaktadressen müssen ins Identity Management eingepflegt werden. Zur Bewältigung des Ansturms wurde die Eingabe über einen Bar-Code-Leser softwaretechnische eingeführt. |
| Selbstregistrierungsfunktion bereitstellen | 2007 Für Personen, deren Daten nicht aus anderen Systemen in das Identitätsmanagement übernommen werden bzw. übernommen werden können, wird eine Web-Anwendung zur Selbstregistrierung entwickelt. |
| Mitarbeiterbefragung durchführen | 2006 Damit auch Daten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in das System aufgenommen werden können, wurde von der Personalverwaltung eine Mitarbeiterbefragung über die erweiterte Nutzung der vorhandenen Personendaten eingeleitet. |
| Verfahren zum Datenschutz und zur Personalratsbeteiligung einführen | 2006 Die eingeleiteten Verfahren zum Datenschutz und zur Personalratsbeteiligung wurden abgeschlossen. Dazu wurde ein Regelwerk zum Betrieb des Identitätsmanagementsystems entwickelt und als Dienstvereinbarung mit den Personalräten festgeschrieben. |
| Produktionsumgebung in Betrieb nehmen | 2006 2006 wurde eine Produktionsumgebung in Betrieb genommen, in der die Daten der Studierenden eingepflegt wurden. Diese werden jetzt automatisch aktualisiert. |
| Prototyp des IBM-Tivoli-Identitymanagers installieren Schnittstelle zu den personenführenden Systemen der HIS entwickeln |
2005 Nach Abschluss der Konsortiallizenz wurde im Jahr 2005 in enger Zusammenarbeit mit der Firma IBM auf der Basis des IBM-Tivoli-Identitymanagers ein Prototyp sowie eine Schnittstelle zu den personenführenden Systemen der HIS entwickelt und anschließend mit den realen Daten der Studierendenverwaltung getestet. |
