In einem Identitäts-Management-System werden an einer Stelle Daten zusammengeführt, die einzelnen Personen zuzuordnen sind. Diese Daten können dann – unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen - von anderen DV-Systemen für eigene Zwecke benutzt werden.
Identitäts-Management-System an der UDE
Das ZIM betreibt ein zentrales Identitäts-Management-System (IDM)
zur Unterstützung der IT-Dienste und -Prozesse in der Universität Duisburg-Essen.
In diesem IDM werden Personenstammdaten von Studierenden und Mitarbeiter/innen der Hochschule aus den entsprechenden Verwaltungssystemen für Studierende und Mitarbeiter/innen übernommen, um sie anderen Systemen der IT-Infrastruktur, bei denen Studierende und Mitarbeiter/innen als 'Benutzer' auftreten, zur Verfügung zu stellen. Sonstige Personen und deren Status werden über eine separate Anwendung zur Gästeregistrierung oder über das Benutzerbüro erfasst.

Wie funktioniert das Identity-Management-System?
Das Identitäts-Management-System des ZIM
- automatisiert den Prozess der Zuteilung von IT-Ressourcen (z. B. Unikennung, E-Mail-Adresse).
- vereinheitlicht den Zugang zu IT-Diensten durch
- eine zentrale Verwaltung von Benutzeridentitäten der verschiedenen Dienste und
- durch die Bereitstellung von zentralen Authentifizierungsdiensten (eine Kennung für alle Dienste).
- steuert Zugriffsberechtigungen automatisiert durch die Auswertung von Personeneigenschaften (z. B. Studierende/r, Mitarbeiter/in, Studierende/r eines speziellen Faches, etc.)
- unterstützt die Administratoren von IT-Systemen durch die Übermittlung von aktuellen Daten über die Benutzer der Systeme und befreit sie von der Notwendigkeit, Benutzerdaten selbst zu erfassen.
- unterstützt den Prozess des Deaktivierens von zugeteilten Berechtigungen und des Löschens von persönlichen IT-Ressourcen.
