Zum fünften Mal war die Universität Duisburg-Essen am 22. März 2007 Mitausrichter des jährlich statt findenden Viktas-Tages (Videokonferenztechnologien und ihre Anwendungsszenarien) der DINI Arbeitsgruppe VIKTAS.
In diesem Jahr wurden von den Standorten Berlin, Duisburg, Hamburg und München-Garching aus Vorträge mit Hilfe der Videokonferenztechnologie an die jeweils anderen Standorte übertragen. Alle Vorträge wurden gestreamt und können unter »http://www.tu-dresden.de/viktastag2007/prog.htm und bei »DINI abgerufen werden. Hier finden Sie auch die Vorträge aus den vergangenen Jahren.
Von der Universität Duisburg-Essen berichteten Herr Prof. Abdel-Maksoud und Herr Friedhoff, Institut für Schiffstechnik u. Transportsysteme (IST), über das E-Learning Projekt maring. Berichtet wurde aus diesem Projekt über die Sicherstellung und Verbesserung der Studienvielfalt, die Attraktion für ausländische Studierende, die Produktion innovativer E-learning Szenarien, die Vorbereitung internationaler Kooperationen, Web Based Trainings und Distance Learning sowie die Einbindung und Nutzung der Videokonferenztechnologie. Der Raum BK 009 konnte Ende letzten Jahres im Rahmen dieses Projektes mit neuer Videokonferenztechnik ausgestattetet werden. Durch die Qualitätssteigerung dieser neuen VC-Technik konnte damit ein deutlich verbessertes Angebot für die Studierenden erreicht werden. In diesem Semester werden sechs komplette Vorlesungen an die Standorte Berlin, Hamburg und Rostock übertragen.
Herr Florak, Institut für Politikwissenschaft, berichtete über die Erfahrungen bei zwei Einführungsveranstaltungen in den vergangenen zwei Jahren. Herr Prof. Korte und Herr Florak nutzen dabei den voll ausgestatteten Videokonferenz-Hörsaal LB 104 am Campus Duisburg und eine mobil aufgebaute Videokonferenzanlage in einem Hörsaal am Campus Essen.
Herr Florak zeigte sowohl die Vorteile wie auch die Nachteile dieser Videokonferenztechnik beim Vorlesungsbetrieb auf. Als einen großen Vorteil aus Sicht der Studierenden wird dabei z.B. der Wegfall des Pendelns zwischen den beiden Campi angesehen. Studierende können Vorlesungen besuchen, die sie andernfalls z.B. durch volle Stundenpläne nicht hätten hören können. Zu den negativen Erfahrungen zählte er u.a. die Einschränkung der rhetorischen Gestaltungsmöglichkeit und eine höhere Hemmschwelle für Interaktionen auf. Als Fazit sah Herr Florak die Notwendigkeit für eine grundsätzliche Veränderung der Vorlesungskonzeption.
In der Pause hatten die Teilnehmer die Gelegenheit sich am Stand des ZIM über die weiteren Möglichkeiten der Nutzung der Videokonferenztechnik an der Universität Duisburg-Essen zu informieren. Der Geschäftsbereich Medien und Kundenservice hatte dazu eine mobile VC-Anlage mit zwei Monitoren und ein Notebook mit PVX-Software als Desktop-System für die Nutzung am Arbeitsplatz aufgebaut. Die Firma MVC zeigte u.a. ein neues VC-System in HD-Qualität, so dass sich die Teilnehmer damit sowohl die verbesserte Qualität dieser neuen Systeme als auch die Qualität der herkömmlichen Systeme direkt anschauen konnten.
Letzte Änderung: Mittwoch, 25.4.2012
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