Profil: Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. (DST)

Institutsdirektor
Professor Dr. rer. pol. Paul Engelkamp

Kontakt
Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. (DST)
Oststr. 77
47057 Duisburg

Phone: +49 (0) 203 99 369 -0
Fax: +49 (0) 203 36 13 73
E-mail: dst@dst-org.de

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Arbeitsschwerpunkte
Die Arbeitsgebiete des DST umfassen zwei Schwerpunkte. Der erste schiffstechnische Schwerpunkt betrifft die Entwicklung und Untersuchung von Binnen- und Küstenschiffen. Das DST hat sich von Beginn an auf Fragen der Flachwasser-Hydrodynamik konzentriert, also auf Fragen der Umströmung von Schiffen, die in seitlich und tiefenmäßig begrenztem Fahrwasser verkehren. Hier verfügt das DST über jahrzehntelange Erfahrungen und umfangreiche Datenbestände, auch sind die Versuchsanlagen entsprechend ausgelegt. Zur Bewältigung der Aufgaben stehen heute zwei Methoden zur Verfügung, nämlich einmal das Experiment (EFD) und zum anderen die numerische Berechnung (CFD). Die Ergebnisse unserer Forschungsarbeiten sind sowohl für den Bau von Schiffen als auch - vor allem in Zeiten begrenzter Mittel für Verkehrsinfrastrukturinvestitionen - für den Ausbau der Wasserstraßen von grundlegender Bedeutung.

Der zweite Schwerpunkt, der seit 1992 hinzugekommen ist und zunehmend an Bedeutung gewinnt, beinhaltet technische und wirtschaftliche Fragen der verkehrlichen Einbindung von Binnen- und Küstenschifffahrt in Transportsysteme. Im Vordergrund steht hier vor allem die Frage, wie die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrssystems Binnenschifffahrt gesteigert werden kann. Für derartige Fragestellungen ist in der Regel eine Beschränkung auf die Fahrzeuge nicht ausreichend, sondern dies erfordert eine Betrachtung des Gesamtsystems einschließlich Häfen und Wasserstraßen wie auch der gesamten Transportkette zwischen dem Versender und dem Empfänger der Waren. Dadurch können umfassendere Problemlösungen erarbeitet werden, die über die technischen Aspekte des Schiffbaus hinausgehen - und dies häufig auf der Grundlage einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Ingenieuren und Ökonomen.