Forschungsmethodisches Vorgehen


Das gewählte Untersuchungsdesign folgt den allgemeinen Prinzipien qualitativer Sozialforschung, die einen gegenstandsangemessenen methodischen Zugang zum Forschungsobjekt ermöglicht. Kern der gewählten Methodik ist die zeitliche Parallelität und wechselseitige funktionale Abhängigkeit von Entwicklungsarbeit in den einzelnen Pilotprojekten sowie die Ergebnissicherung. Für die konkrete Umsetzung bedeutet dies, dass die verschiedenen Prozessetappen innerhalb der einzelnen Pilotprojekte unterschiedlich ausgestaltet werden und die einzelnen Schritte kontinuierlich von Seiten des Forschungsteams begleitet werden. Dabei werden Aufgabenstellungen aus der organisationalen Praxis durch Zusammenarbeit von Forschern und Praktikern gemeinsam erarbeitet.

Der Umfang der Zusammenarbeit wird partnerspezifisch festgelegt und kann daher hinsichtlich des Aufwandes variieren. So können beispielsweise im Rahmen der Datenerhebung sowohl Einzelinterviews geführt werden oder aber auch eine schriftliche Befragung mit einem standardisierten Fragebogen durchgeführt werden. Ebenso werden Daten durch die Dokumentation der gemeinsamen Arbeitstreffen erhoben. In stark reaktiven Verfahren wie beispielsweise den Interviews und den Arbeitstreffen geht es sowohl darum, die bisherigen Annahmen und Ergebnisse einer Überprüfung zu unterziehen als neue Erkenntnisse und Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt zu bekommen. Dies wird gewährleistet durch die Offenlegung der bisher erreichten Arbeitsergebnisse.

< zurück
°Partner