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Schart, Aaron, last edited: 2007-10-29
Rundnagel 2007ws036
GHR - M3RP/Gy/BK- M4RP/BA/CS M35
Was ist guter Religionsunterricht?
Sem 2, Di 10-12, R12 R05 A52, Beginn: 16.10.2007
Stellen wir ein paar Fragen: Die beste Werbung für den Religionsunterricht ist guter Religionsunterricht. Aber wann ist der Religionsunterricht gut? Schülerinnen und Schüler, die im Jahre 2007 Abitur machen, haben seit ihrer Grundschulzeit etwa 1000 Stunden Religionsunterricht erlebt.
Was bedeutet
Problemorientierung, Schülerorientierung, Elementarisierung? Gibt es eine
religionspädagogische Konzeption, die einen guten Religionsunterricht
garantiert?
Kompetenzorientierung und
Bildungsstandards im Religionsunterricht – sind das die Bausteine zur
Qualitätssicherung des Faches?
Im Seminar sollen, ausgehend von der schulischen Praxis, konkrete Unterrichtsbeispiele theoriegeleitet reflektiert werden. Eigene schulische Erfahrungen im Religionsunterricht werden dabei ins Bewusstsein gerückt und als subjektive Theorien kritisch beleuchtet.
Folgende Fragen können eine
Rolle spielen: Wie kann Religionsunterricht „offener Unterricht“ sein? Wie kann
im Religionsunterricht dem Grundsatz „Hilf mir, es selbst zu tun!“ Geltung
verschafft werden? Was bedeutet „Lernen mit Kopf, Herz und Hand?“ (Pestalozzi)
für den RU? Wie werden der Lehrer und die Lehrerin im RU zum Experten und zur
Expertin für die Selbstlernprozesse ihrer Schülerinnen und Schüler? Wie können
im RU die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler, ihre Teamfähigkeit, ihre
Methoden- und Sozialkompetenz gefördert werden?
Das Seminar ist geeignet für
Studierende aller Studiengänge. Geplant ist auch eine Hospitation im Fach
Evangelische Religionslehre in einer Essener Schule.
2. Literatur