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Universität Duisburg-Essen, Institut für Evangelische Theologie[ Home | Aktuelles | Sekretariat | Studiengänge | Bereiche | Lehrveranstaltungen | Lehrpersonen | Prüfungen ] |
Zeit: Di 12-14; Raum: R11 T05 C84, Beginn: 16.10.2007; Veranstaltungs-Nr: 2007ws002
Anmeldeformular für Veranstaltungen
Die Veranstaltung dient zum einen der Einführung in die Sprachen des AT, Hebräisch und Griechisch. Über die Sprache, ihren Wortbestand und ihre grammatischen Strukturen soll zum anderen in die Begriffs- und Denkwelt des AT eingeführt werden.
Die Veranstaltung kann, nach Rücksprache mit dem Dozenten, auch als Einführung in das NT im Rahmen des Moduls 1 anerkannt werden.
Seminarplan
Kursunterlagen
Leider ist die Darstellung der fremdsprachlichen Fonts im Internet und in der Textverarbeitung immer noch ein Problem! Deshalb biete ich die folgenden Grammatik- und Übungsblätter in zwei verschiedenen Varianten an:
a) PDF-Dateien sind mit dem kostenlos erhältlichen Acrobat Reader zu öffnen und können problemlos ausgedruckt werden. Der Nachteil ist, dass die hebräischen Zeichen nicht in eine Textverarbeitung importiert werden können.
b) Ein großer Schritt in die richtige Richtung zur Darstellung nicht-englischer sprachlicher Zeichen ist die Codierung fremdsprachlicher Zeichensätze im Unicode-Format. Windows 2000 und Windows XP sind unicode-fähig und mit dem Textprogramm Word 2003 kann man Unicode-Text auch bearbeiten, wenn auch die Standard-Eingabemöglichkeiten noch ziemlich dürftig sind. Eine Übersicht über verschiedene Unicode-Fonts, die Hebräisch und Griechisch enthalten, bietet Stefan Lücking: http://www.stefanluecking.de/exegese/fonts/hebraisch.html
Was das Griechische anlagt, so beinhaltet der in Windows standardmäßig eingestellte Unicode-Zeichensatz Times New Roman die notwendigen griechischen Zeichen, um die griechischen Arbeitsblätter darzustellen. Besonders gut geeignet ist aber der Zeichensatz "Palatino Linotype", der in WindowsXP enthalten ist.
Für das Hebräische liegt die Sache
komplizierter. Zwar beinhaltet der in Word standardmäßig eingestellte Zeichensatz Times New Roman im Prinzip
alle notwendigen hebräischen Zeichen, aber die Darstellung läßt sehr zu
wünschen übrig. Werden mehrere Punktierungszeichen mit einem Konsonanten
kombiniert, werden in vielen Fällen die Punktierungszeichen nicht mehr
korrekt unter oder über dem Konsonanten platziert.
Die -fast perfekte- Lösung bietet dagegen der Zeichensatz
SBL-Hebrew, den die Society of Biblical Literature kostenfrei zur
Verfügung stellt:
http://www.sbl-site.org/Resources/Resources_BiblicalFonts.aspx.
Dort finden sich auch die nötigen Instruktionen, um Schreibrichtung,
Zeichensatz und Keyboard zu installieren.
In WindowsXP muss vorher aber unter
Systemsteuerung --> Regions- und Sprachoptionen --> Reiter "Sprachen" -->
Kästchen "Sprachen mit
Rechts nach links-Schreibrichtung" aktivieren
die
Verwendung von rechts nach links laufender Zeichensätze installiert werden,
das ist leider nicht Teil der Standard-Installation!
Die Installation ist leider nicht einfach, aber sie ermöglicht es,
dass man dann mit Word einen ordentlichen hebräischen Text schreiben kann.
Der SBL-Hebrew Zeichensatz weicht im Druckbild etwas vom klassischen
Zeichensatz "Frank Ruehl" ab, der in der wissenschaftlichen Textedition
"Biblia Hebraica" verwendet wird. Das Druckbild der Biblia Hebraica wird vom
Zeichensatz "Ezra
SIL Unicode font" erreicht. Dieser Zeichensatz beinhaltet auch alle
Punktationszeichen.