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Die Fortbildungsakademie
Visionäres Architekturkonzept / Ein technisches
Wunderwerk
Heute
steht Mont-Cenis für ein technisches Glanzstück. Nur zehn
Jahre nachdem ein EU-Forschungsprojekt gezeigt hatte, daß
die Idee theoretisch machbar sein müßte, wurde das visionäre
Architekturkonzept der Mikroklimahülle auf Mont-Cenis in die
Tat umgesetzt.
Unter einer markanten Glashülle - 180 Meter
lang, 75 Meter breit und 15 Meter hoch - gedeiht eine Schöne
Neue Welt. Die Glashülle bewirkt eine klimatechnische Verschiebung.
Im Innenraum herrscht das ganze Jahr
über Mittelmeerklima. Trotzdem reduziert die Mikroklimahülle
mithilfe ausgeklügelter Belüftungs- und Heizungssysteme
den Energieverbrauch im Vergleich zu konventioneller Klimatechnik
deutlich.
Die
Konstruktion der Hülle basiert auf einem Tragwerk aus Holz.
56 Fichtenstämme und Holzrechteckprofile tragen über 20.000
Quadratmeter Glas. In die Hälfte der Glasflächen wurden
Photovoltaikmodule so integriert, daß der Raum optimal mit
Tageslicht versorgt ist.
Die Bauweisen der Innenhäuser sind unterschiedlich.
Sie orientieren sich an den verschiedenen Funktionen der Gebäude.
Alle Gebäude - vom Hotel- und Wohnbereich über
die Fortbildungsräume, Bürgersaal, Casino, Bibliothek
bis hin zum Stadtteilbüro wurden mit natürlichen Materialien
behindertengerecht geplant.
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