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Gartensiedlung
Beckheide
Die
"Gartensiedlung Beckheide" beinhaltet die Erschließung und den
Bau von 133 Wohnungen, sowie die Gestaltung und Herrichtung von privaten,
halböffentlichen und gemeinschaftlichen Grün- und Freiflächen.
-
Die Wohnform des "Haus mit Garten" wird die städtebauliche
Qualität des Gebietes prägen.
- Vielfältige
und differenziert genutzte Grün- und Freiflächen geben dem
Gebiet durchgängig eine "grünen Charakter".
- Erschließungsanlagen,
Straßen, Wege, Stellflächen etc. werden auf ein Minimum reduziert
und treten hinter die Grün- und Freiraumfunktionen deutlich zurück.
Das
Wohngebiet wird in überschaubare räumliche Abschnitte und Nachbarschaften
gegliedert. So werden jeweils ca. 30 Wohnungen entlang einer Wohnstraße
organisiert, Wohngruppen entlang von nicht befahrbaren Wohnwegen mit ca.
6-10 Häusern bilden wiederum eigene geschlossene Einheiten ebenso
wie kleine Nachbarschaften, die sich entlang von Gemeinschaftsgrünanlagen
zonieren lassen.
Die
Ablesbarkeit und die räumliche Identität von Wohngruppen wird
durch das Gestaltungsprinzip von "Kissen" geprägt. Private
Bau- und Gartenflächen heben sich in ihrer Höhe ab von den öffentlichen
und Gemeinschaftsgrünflächen, die sich durch die Siedlung ziehen.
Hieraus erwächst eine besondere Freiraumqualität.
Der
Großraum des ruhenden Verkehrs wird auf Sammelstellflächen am Rande
der Straße Beckheide untergebracht. Die Wohnstraßen selbst sind dadurch
gering befahren und werden vielfältig nutzbar.
Garagen sind hier sowie in Zusammenhang mit den Gebäudetypen entlang
der Stichstraße vorgesehen.
Das
Wohnungsbaukonzept für die "Gartensiedlung" beinhaltet
im Schwerpunkt das Angebot von Familienwohnungen in einer Größenordnung
von ca. 98 qm.
Im Sinne eines differenzierten Wohnungsangebotes werden darüber hinaus
aber auch vielfältige weitere Wohnungstypen und Wohnformen realisiert.
Dies schließt sowohl Kleinwohnungen, Familienhäuser mit geringerem
Flächenbedarf sowie auch Großwohnungen für kinderreiche Familien,
Großfamilien o.ä. ein.
-
Das Angebot eines "Sonnenhauses", das über zwei Geschosse
geht und ein offenes Treppenhaus mit Galerien aufnimmt. Dies führt
zu einer besonderen Raumqualität innerhalb der aufgrund der restriktiven
Wohnflächenobergrenzen engen Wohnungen und übernimmt zusätzlich
Funktionen eines Wintergartens.
- Die
Küchen sind grundsätzlich nicht ausschließlich Kochküchen,
sondern nehmen den Essplatz auf und werden damit zu Wohnküchen.
Darüberhinaus werden Wohnungstypen mit einem offenen Grundriss
und großen Wohnküchen angeboten, die als "Allraum" das
klassische Repräsentations-Wohnzimmer im Erdgeschoss ersetzen.
Ein kleineres Wohnzimmer, das vielfältigen Nutzungen offen steht,
wird dafür im Dachraum angeboten.
- Der
Verzicht auf Unterkellerung wird durch Kellerersatzhäuser, An-
und Vorbauten kompensiert.
(Quelle:
Stadt Bottrop, Stadtamt, Stadtplanungsamt -61/1-)
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