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PROSPER
III |
ÖkologieDie
Entwässerung des gesamten Prospergebietes erfolgt im Trennsystem.
Das Regenwasser wird außerhalb der Baugebiete
in einem offenen Grabensystem in Regenrückhaltebecken geführt
und von dort aus in den Kirchschemmsbach geleitet. Ein herausragender Beitrag des städtebaulichen Konzeptes zum ökologischen Bauen liegt darin, dass durch die kompakte Bauweise und die äußerst sparsame Erschließung eine gute Ausnutzung des Grundstückes und damit ein geringer Siedlungsflächenverbrauch ermöglicht wird, ohne aber die hohen Gestaltungs- und Gebrauchsqualitäten der Freiräume zu vernachlässigen. Der Anteil versiegelter Flächen durch Erschließung im Gebiet wird auf ein Mindestmaß reduziert:
Das energetische Konzept für die Siedlung basiert auf einer Fernwärmeversorgung für Heizung und Warmwasserbereitung, einem hohen Wärmeschutzstandard aller Gebäude und dem Prinzip der Optimierung von passiven Sonnenenergiegewinnen durch die Gebäude und Grundrisskonzeption. Gebäudeentwurf, haustechnisches Konzept und Wärmeschutz stellen für alle Gebäude innerhalb des neuen Siedlungsgebietes sicher, dass der Jahresenergiebedarf für Heizung und Warmwasserbereitung eine Größenordnung von 11-120 Kilowattstunden pro qm und Jahr nicht übersteigt. Auf dieser Grundlage ist eine Erhöhung der Kostenmiete von 0,50 DM pro qm Wohnfläche möglich, da im Gegenzug durch die Reduzierung der Verbrauchskosten entsprechende Einsparungen erfolgen. Da auf dem Gelände die gezielte Versickerung von Regenwasser erschwert ist, liegt der Schwerpunkt des ökologischen Umgangs mit Regenwasser in einer verzögerten Ableitung und in der gestalterischen Einbindung des Elementes Wasser in der Freiraumkonzeption. In diesem Zusammenhang wird die Führung des Regenwassers in teilweise offenen Gräben sowie die gestalterische Inszenierung von Wasser an kleineren Platzsituationen bei der Freiraumkonzeption ermöglicht. Zur Minimierung des Trinkwasserverbrauches wird die haustechnische Ausstattung grundsätzlich mit Wasserspararmaturen erfolgen. Der Einsatz von Materialien und Konstruktionen wird im Hinblick auf die Anforderung schadstoffarmer und wenig energieaufwendiger Produktion und Verarbeitung sowie guter späterer Entsorgungsfähigkeit geplant. Generell nicht verwendet werden:
(Quelle:Stadt Bottrop, Stadtamt, Stadtplanungsamt -61/1-) |
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