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PROSPER
III |
Rheinstahlstrasse
Das städtebauliche Konzept sieht eine 3-4 geschossige Zeilenbebauung vor, die zum Prosper Park eine klare bauliche Kante markiert und sich über durchgehende Innenhöfe zum zentralen Platzbereich des Prosperviertels öffnet. Besondere Herausforderung bei der hohen baulichen Dichte ist die Gestaltung der Frei- und Außenanlagen mit dem Ziel der sozialräumlichen Differenzierung, der Gebrauchsqualität für den Nutzer und einem ausgewogenen Angebot an privat nutzbaren Freiflächen und Gemeinschaftsgrünflächen. Angesichts der strengen Architektur der Zeilenbauten erhalten unterschiedliche Nutzungsprofile und Gestaltungstypen der Wohnhöfe als "steinerne Höfe" bzw. "grüne Höfe" sowie die sich in diesem Zusammenhang ergebenen kleineren Plätze und Raumfolgen besondere Bedeutung. Unverzichtbare
architektonische Elemente der Freiraumgestaltung sind Stützmauern,
Treppenanlagen etc. sowie Obstbaumpflanzungen in den "grünen
Höfen" und die "Inszenierung" von Regenwasser, das
teilweise offen abgeleitet wird. Das Programm umfasst insgesamt 246 Mietwohnungen des Bergarbeiterwohnungsbaus. Die Wohnungsgrößen folgen den Vorgaben der WFB Berg. Der Schwerpunkt des Angebotes liegt bei 3-4 Raum Wohnungen. Die Vielzahl an Wohnungsgrößen wird darüber hinaus durch das Angebot von Kleinwohnungen, die zum Teil auch als Gästewohnungen zu nutzen sind, angereichert. Schließlich beinhaltet das Wohnungsangebot auch Großwohnungen für kinderreiche Haushalte. Die äußerlich strenge Zeilenarchitektur wird durch differenzierte Gebäude- und Grundrisskonzepte nach innen aufgelöst, so dass vielfältige Raumqualitäten angeboten werden können. Angeboten werden Balkone, Loggien, Terrassen, Freisitze und kleine Mietergärten. Die Grundrisse bieten konventionelle Zweispänner, Laubengangerschließungen sowie Maisonettewohnungen an. Die lichte und offene Gestaltung von Treppenhäusern und Erschließungsanlagen wird durch Oberlichter, mehrgeschossige Lichträume und Galerien ermöglicht. Abstellräume und Keller sind jeweils in die Erdgeschossgrundrisse integriert und können von außen erreicht werden. Innerhalb
der neuen Siedlung werden an sechs Stellen Flächenangebote geschaffen,
die als Spielwohnungen, Bewohnertreff, Raumangebot für Kinderbetreuung,
für Hobbywerkstätten etc. durch die zukünftigen Bewohner
genutzt werden können. Die Einrichtungen sind ein materielles Angebot
für die Entwicklung sozialen Lebens
und für nachbarschaftliche Kontakte und Aktivitäten in der neuen
Siedlung. (Quelle: Stadt Bottrop, Stadtamt, Stadtplanungsamt -61/1-) |
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