Logo zur Startseite Wohnen

 

PROSPER III
ökologie
Sozialzentrum
Gewerbegebiet
Gartensiedlung

Rheinstahlstrasse

STEMMERSBERG

SCHÜNGELBERG

ALTE REITHALLE

FRAUEN-WOHNEN

BÜRGER-
BETEILIGUNG

LINKSNKS

HOME

Rheinstahlstrasse

  • Bau von rd. 250 Bergarbeiterwohnungen;
  • Errichtung und Gestaltung der wohnungsnahen Freiflächen;
  • Angebot von Wohnergänzungseinrichtungen/ Gemeinschaftseinrichtungen;
  • Gästewohnungen;
  • städtebauliche Integration der neu entstehenden Siedlung an den zentralen Platzbereich sowie an den Prosper Park.

Das städtebauliche Konzept sieht eine 3-4 geschossige Zeilenbebauung vor, die zum Prosper Park eine klare bauliche Kante markiert und sich über durchgehende Innenhöfe zum zentralen Platzbereich des Prosperviertels öffnet. Besondere Herausforderung bei der hohen baulichen Dichte ist die Gestaltung der Frei- und Außenanlagen mit dem Ziel der sozialräumlichen Differenzierung, der Gebrauchsqualität für den Nutzer und einem ausgewogenen Angebot an privat nutzbaren Freiflächen und Gemeinschaftsgrünflächen. Angesichts der strengen Architektur der Zeilenbauten erhalten unterschiedliche Nutzungsprofile und Gestaltungstypen der Wohnhöfe als "steinerne Höfe" bzw. "grüne Höfe" sowie die sich in diesem Zusammenhang ergebenen kleineren Plätze und Raumfolgen besondere Bedeutung.

Unverzichtbare architektonische Elemente der Freiraumgestaltung sind Stützmauern, Treppenanlagen etc. sowie Obstbaumpflanzungen in den "grünen Höfen" und die "Inszenierung" von Regenwasser, das teilweise offen abgeleitet wird.
Die differenzierte Gestaltung der Freianlagen durch unterschiedliche Bepflanzungs- und Nutzungsstrukturen sollte zusätzlich belebt werden durch die Beteiligung der zukünftigen Nutzer und eine Belebung der Freiflächen durch "Gebrauch".
Durch die Ausnutzung der Topographie nach Geländeaufbereitung und Altlastensanierung besteht die Möglichkeit der Unterbringung des ruhenden Verkehrs in Kellergeschossen. Dieses eröffnet die Chance, Freianlagen und Höfe zwischen den Zeilen vollständig "autofrei" zu organisieren.
Das Erschließungssystem basiert auf einem Minimalqürschnitt für befestigte Flächen und folgt den für das gesamte Prospergebiet entwickelten Gestaltungsprinzipien in Materialwahl, Profilierung und Konstruktion. Diese Gestaltungsprinzipien gelten für öffentliche Straßen, Wege und Plätze sowie für die privaten, halböffentlichen Freianlagen angrenzenden Straßenraum.

Das Programm umfasst insgesamt 246 Mietwohnungen des Bergarbeiterwohnungsbaus. Die Wohnungsgrößen folgen den Vorgaben der WFB Berg. Der Schwerpunkt des Angebotes liegt bei 3-4 Raum Wohnungen. Die Vielzahl an Wohnungsgrößen wird darüber hinaus durch das Angebot von Kleinwohnungen, die zum Teil auch als Gästewohnungen zu nutzen sind, angereichert. Schließlich beinhaltet das Wohnungsangebot auch Großwohnungen für kinderreiche Haushalte.

Die äußerlich strenge Zeilenarchitektur wird durch differenzierte Gebäude- und Grundrisskonzepte nach innen aufgelöst, so dass vielfältige Raumqualitäten angeboten werden können. Angeboten werden Balkone, Loggien, Terrassen, Freisitze und kleine Mietergärten. Die Grundrisse bieten konventionelle Zweispänner, Laubengangerschließungen sowie Maisonettewohnungen an. Die lichte und offene Gestaltung von Treppenhäusern und Erschließungsanlagen wird durch Oberlichter, mehrgeschossige Lichträume und Galerien ermöglicht. Abstellräume und Keller sind jeweils in die Erdgeschossgrundrisse integriert und können von außen erreicht werden.

Innerhalb der neuen Siedlung werden an sechs Stellen Flächenangebote geschaffen, die als Spielwohnungen, Bewohnertreff, Raumangebot für Kinderbetreuung, für Hobbywerkstätten etc. durch die zukünftigen Bewohner genutzt werden können. Die Einrichtungen sind ein materielles Angebot für die Entwicklung sozialen Lebens und für nachbarschaftliche Kontakte und Aktivitäten in der neuen Siedlung.
Die Wohnergänzungseinrichtungen sind darüber hinaus ein Kompensationsangebot für Nutzungen, die in den engen Grenzen des Mietwohnungsbaus nicht möglich sind. Die Gemeinschaftseinrichtungen werden Gegenstand intensiver Nutzerbeteiligung sein und sollen auf Daür in Eigenverantwortung der Nutzer betrieben werden.

(Quelle: Stadt Bottrop, Stadtamt, Stadtplanungsamt -61/1-)