Schüngelberg
Um
den Innenhof zwischen Gertrud- und Schüngelbergstrasse gibt es nach
der Modernisierung 62 Wohnungen und Mietparteien. Ein besonders grosser
Anteil türkischer Mieter wohnt hier. Auch leben sehr viele Kinder
in den betroffenen Wohnungen.
Der
Block zwischen Gertrud- und Schüngelbergstrasse war immer durch Gartennutzung
bestimmt, auch wenn nicht jeder Mieter einen Garten hatte. Hinter den
Häusern führte ein Weg entlang, von dem aus die über Jahre
der Nutzung entstandenen Gartenparzellen (Mietergärten) erschlossen
wurden. An einigen Stellen war der Weg gekappt, war einzeln oder durch
Nachbarschaften "privatisiert" und endete in einer Sackgasse.
dementsprechend waren auch einige direkte Ausgänge aus den Wohnungen
und die kleinen Höfe an und zwischen den Stallgebäuden stärker
privatisiert oder halböffentlich.
Die
Gärten waren bis auf wenige Ausnahmen intensiv genutzt und wiesen
einen üppigen Grünbestand auf. Die Gartennutzer hatten mit einfachen
Mitteln und in Selbsthilfe Gartenbegrenzungen, Törchen und Gartenhaeuser/Schuppen,
im Bereich der Häuser auch Überdachungen für Freisitze
etc. errichtet.
Aus
drei Gründen wurde 1992 der gesamte Innenraum entkernt und freigeräumt:
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Sanierung der Gebäude (insbesondere Neueindeckung Dächer und
Erneuerung Fassade) und der Umbau der Wohnungen machte für die
Bauzeit ein Freiräumen der unmittelbar ans Haus grenzenden Freibereiche
notwendig.
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Hinter den Gebäuden wurde zur Realisierung des modelhaften Regenwasserkonzepts
ein Streifen für den Einbau der Muldenrigole benötigt.
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Die THS wollte die Gelegenheit zur Neuordnung des Freiraums nutzen.
Die
ausführliche Dokumentation zur Bewohnerbeteiligung in der Schüngelbergsiedlung
ist in der Stadtbücherei Gelsenkirchen einzusehen
(QUELLE:
Bewohnerbeteiligung in der Schüngelbergsiedlung - eine Bilanz zur
Bewohnerbeteiligung in der bestehenden Arbeitersiedlung, WohnBund-Beratung
NRW, Herner Str. 299, 44809 Bochum, im Auftrag der Stadt Gelsenkirchen,
Treuhandstelle THS, Internationale Bauaustellung Emscher- Park)
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