Foto von Prof. Dr. Hans Jürgen Lange

A. Kurzbiographie:


  • Professor für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement an der Universität Witten/Herdecke sowie  Wiss. Direktor des Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) in Duisburg.

  • Geb. 1961 in Bochum.
  • Studium der Sozialwissenschaften (Schwerpunkt Politikwissenschaft), Geschichte und Philosophie an der Universität -GH- Duisburg 1981-87.
  • Tätigkeit als wiss. Mitarbeiter und Doktorand im Lehrgebiet Politikwissenschaft an der Fernuniversität -GH- Hagen 1987-1993.
  • Promotion zum Dr. rer. soc.1993 (Hagen).
  • Wiss. Mitarbeiter und DFG-Habilitationsstipendiat an der Philipps-Universität Marburg 1994-1998.
  • Habilitation für Politikwissenschaft 1998 (Marburg).
  • Vertretung einer Professur für Politikwissenschaft (C3) an der Mercator-Universität Duisburg 1998-2000.
  • Vertretung einer Professur für Politikwissenschaft (C4) an der Philipps-Universität Marburg 2000-2001.
  • Forschungsprofessur für Politikwissenschaft an der Universität Witten/Herdecke 2001-2003.
  • Vertretung einer Professur für Politikwissenschaft (C4) an der Universität Kassel 2003-2004.
  • Ernennung zum apl. Professor für Politikwissenschaft 2004 (Marburg).
  • Gastprofessur für Politikwissenschaft und Zeitgeschichte an der Universität Witten/Herdecke 2004-2007.
  • Vertretung einer Professur für Politikwissenschaft (W3) an der Philipps-Universität Marburg 2007-2008.
  • Leiter der "Forschungsgruppe Politische Steuerung und Konfliktregelung" (polikon), gemeinsame FG des Rhein-Ruhr-Instituts (RISP) Duisburg und des Zentrums für Konfliktforschung (ZFK) der Universität Marburg 2001-2008.
  • Seit 01.07.2006 Wiss. Direktor des Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP) in Duisburg.
  • Seit 01.07.2008 Inhaber des Lehrstuhls für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement an der Universität Witten/Herdecke.
  • Seit 01.08.2009 Dekan der Fakultät für Kulturreflexion – Studium fundamentale – der Universität Witten/Herdecke.
  • Seit 16.11.2010 Vorsitzender des Senats der Universität Witten/Herdecke.

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B. Schwerpunkte in der Forschung:

 

Theorien und Methoden:

  • Organisationsanalyse
  • Politikfeldanalyse
  • Institutionentheorie

Forschungsfelder:

  • Politische Steuerung, Governanceformen und Konfliktregelung
  • Staats- und Verwaltungsreformen (insbes. in der Sicherheitsverwaltung)
  • Demokratie und Sicherheit (Parlamente, Parteien, Verbände, Zivilgesellschaft)
  • Wandel der Sicherheitsarchitektur (lokal, regional, national, EU)
  • Politikfeldanalyse Innere Sicherheit
  • Polizei- und Kriminalpolitik
  • Bevölkerungs- und Katastrophenschutz
  • Theorieentwicklung der Sicherheits- und Polizeiforschung

Übergreifende Themen:

  • Bildungs- und Hochschulentwicklung

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C. Forschungsprojekte:

 

  • 1996-98: Interessenvermittlungsprozesse im Politikfeld Innere Sicherheit, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1999: Polizei und Sozialwissenschaften. Eine Vorstudie über den Stand der sozialwissenschaftlichen Forschung zum Themenbereich Polizei, Hans Böckler Stiftung (HBS)
  • 2000-2002: Neue Steuerungsmodelle in der Polizei. Veränderungen des Verhältnisses von Politik, Verwaltung und Interessenvermittlung im staatlichen Verwaltungsreformprozess untersucht am Beispiel der Polizeien der Länder und des Bundes unter besonderer Berücksichtigung des Landes NRW, Hans Böckler Stiftung (HBS)
  • 2002-2003: Wissens-Netzwerk Innere Sicherheit. Entwicklung eines internet-gestützten Informationsverbundes im Forschungs- und Politikfeld Innere Sicherheit und Polizei, Hans Böckler Stiftung (HBS)
  • 2003-2006: Transferprojekt Neue Steuerungsmodelle in der Polizei. Entwicklung eines Gestaltungsmodells neuer Steuerungsverfahren in der eingreifenden Verwaltung unter besonderer Berücksichtigung der Landespolizei in NRW, Hans Böckler Stiftung (HBS)
  • Seit 2009: Prioritätenbildung bei Rettungsmaßnahmen. Koordination, Steuerung und Normenbildung im deutschen Katastrophenschutzsystem unter den Bedingungen von Großschadensereignissen [zus. mit Prof. Dr. Gusy, Universität Bielefeld], Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Seit 2010: Sicherheitsgesetzgebung [zus. mit Prof. Dr. Gusy, Universität Bielefeld], Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Die Forschungsarbeit von Hans-Jürgen Lange ist zusammengeführt in der Forschungsgruppe polikon

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D. Auswahl an Veröffentlichungen:

 

  • Auf der Suche nach neuer Sicherheit: Fakten, Theorien und Folgen, Hrsg. (zus. mit P. Ohly und J. Reichertz), Wiesbaden 2008, 2. Aufl. 2009, 435 S.
  • Kriminalpolitik, Hrsg., Wiesbaden 2008, 469 S.
  • Wörterbuch zur Inneren Sicherheit, Hrsg., Wiesbaden 2006, 407 S.
  • Polizei im kooperativen Staat. Verwaltungsreform und Neue Steuerung in der Sicherheitsverwaltung (zus. mit J. C. Schenck), Wiesbaden 2004, 462 S.
  • Die Polizei der Gesellschaft. Zur Soziologie der Inneren Sicherheit, Hrsg., Opladen 2003, 472 S.
  • Politische Steuerung und Reform der Landesverwaltung, Hrsg. (zus. mit L. Kißler und N. Kersting), Baden-Baden 2000, 171 S.
  • Staat, Demokratie und Innere Sicherheit in Deutschland, Hrsg., Opladen 2000, 436 S.
  • Innere Sicherheit im Politischen System der Bundesrepublik Deutschland, Opladen 1999, 478 S.
  • Responsivität und Organisation. Eine Studie über die Modernisierung der CDU von 1973-89, Marburg 1994, 584 S.
  • Computer in Parteien und Verbänden (zus. mit J. Bogumil), Opladen 1991, 245 S.
  • Bonn am Draht. Politische Herrschaft in der technisierten Demokratie, Marburg 1988, 181 S.

Ausführliche Literaturliste als PDF zum Download.

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E. Schwerpunkte in der Lehre:

 

  • Moderne Politische Theorie
  • Politisches System Deutschlands und der Europäischen Union
  • Politikfeldanalyse (Theorien und Methoden)
  • Politikfelder (insbes. Innere und Äußere Sicherheit, Bildungs- und Kulturpolitik)
  • Sicherheits-, Konflikt- und Polizeiforschung
  • Deutsche und Europäische Zeitgeschichte

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F. Tätigkeiten in wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaften:

 

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G. Kontakt:


Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Kulturreflexion – Studium fundamentale
Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58448 Witten

Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP)
Heinrich-Lersch-Str. 15
47057 Duisburg

Zentrales Telefon, Fax, E-Mail:
Tel.: 0203 / 933 14 61
Tel.: 0203 / 933 14 63 (Sekretariat)
Fax: 0203 / 933 14 62
E-Mail: hans-juergen.lange(at)uni-due.de


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Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP) an der Universität Duisburg-Essen
Heinrich-Lersch-Str. 15, 47057 Duisburg