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Projektabschluss

Das NS-Ghetto Theresienstadt

  • von Ulrike Eichweber
  • 22.10.2019

Zwei Jahre Lang erforschten deutsche und israelische Wissenschaftler*innen die Geschichte des Durchgangslagers und Ghettos der Nazis in Theresienstadt. Auf einer Tagung (6./7.11.) im Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) Essen stellen sie ihre Ergebnisse vor.

Das Projekt "Dokumente, Erinnerungen, Geschichtsschreibung – Der zweite Theresienstadtfilm, seine Dokumentation und seine Rekonstruktion aus der Perspektive der Überlebenden" wurde vom KWI-Vorstandsmitglied und emeritierten Professor Hans-Georg Soeffner geleitet.

Anlass für das Vorhaben war der nur noch in Fragmenten erhaltene NS-Propagandafilm "Theresienstadt. Eine Dokumentation aus dem jüdischen Siedlungsgebiet". In dem 1944 gedrehten Film setzen die Nazis Theresienstadt als soziales Idyll und Mustersiedlung in Szene und gaukelten der Weltöffentlichkeit ein heiles Leben vor.

Zwar sind Zeitzeugenberichte überliefert, aber sie werfen in Teilen mehr Fragen zur Funktion des Films und des Ghettos auf, als sie beantworten können. Diesen Fragen soll bei der Tagung aus historischer, philosophischer und soziologischer Perspektive nachgegangen werden.


Weitere Informationen und Anmeldung (bis 30. Oktober):
https://kulturwissenschaften.de/veranstaltung/tagung-filmfragmente-und-zeitzeugenberichte-mythos-historiographie-und-soziologie-des-ghettos-und-durchgangslagers-theresienstadt/

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