Dr. Laud Adofo erforscht 2D-Katalysatoren
Neue Wege für grüne Energie
- von Ulrike Eichweber
- 14.01.2026
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Dr. Laud Adofo wurde mit seinem Forschungsprojekt „Aufdeckung nanoskaliger katalytischer Hotspots: Verbesserung von 2D-Übergangsmetall-Dichalkogeniden für eine nachhaltige Energieumwandlung“ in das Walter Benjamin-Programm* der Deutschen Forschungsgemeinsschaft (DFG) aufgenommen. Adofo ist Mitglied der AG „Electrochemical Catalysis“ von UDE-Professorin Dr. Corina Andronescu, wo er nun sein Vorhaben umsetzen wird.
Ziel des Projekts ist es, neue aktive Stellen in zweidimensionalen Übergangsmetall-Dichalkogeniden (2D-TMDs) zu identifizieren und zu optimieren, um die elektrochemische Energieumwandlung nachhaltiger zu gestalten. Adofos Forschung konzentriert sich auf die Wasserstofferzeugung aus Wasser und die elektrochemische Umwandlung von Kohlendioxid. Dadurch könnten neue effizientere 2D-Katalysatoren entwickelt werden, die weniger oder gar keine teuren Metalle wie Platin oder Palladium benötigen. Eine saubere Energietechnologie würde so kostengünstiger. Die Erkenntnisse könnten auch andere katalytische Systeme verbessern: Batterien zum Beispiel oder hochempfindliche Sensoren zur Erkennung von Schadstoffen. „So könnte dieses Projekt die Kosten senken, die Skalierbarkeit erhöhen und die Einführung von Lösungen für grüne Energie beschleunigen“, hofft Adofo.
* Das Walter Benjamin-Programm ermöglicht es Wissenschaftler:innen in der Qualifizierungsphase, im Anschluss an die Promotion ein eigenes Forschungsvorhaben am Ort ihrer Wahl selbständig umzusetzen.