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Vom 24.-26. März an der UDE

Deutsch-französische Adsorptionskonferenz

  • 05.03.2026

Ob bei der Reinigung von Abgasen, der Aufbereitung von Trinkwasser oder in der Energietechnik: Oft spielt ein besonderer Vorgang eine entscheidende Rolle – Moleküle lagern sich an der Oberfläche fester Stoffe an. Dieser Prozess heißt Adsorption. Welche neuen Erkenntnisse und technischen Entwicklungen es dazu gibt, steht im Mittelpunkt der 2. Französisch-Deutschen Adsorptionskonferenz*. Sie wird vom 24. bis 26. März vom Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik der Universität Duisburg-Essen ausgerichtet.

Die Konferenz, zu der mehr als 120 Teilnehmende erwartet werden, vernetzt Forschende aus Frankreich, Deutschland und benachbarten europäischen Ländern miteinander. Sie präsentieren aktuelle Entwicklungen und innovative Ansätze. Diese reichen von grundlegenden Forschungsfragen bis hin zu konkreten industriellen Anwendungen.

Themen sind unter anderem: Materialien mit winzigen Poren, an deren Oberflächen sich Moleküle besonders gut anlagern können, sowie rechnergestützte Modelle zur Vorhersage solcher Prozesse. Außerdem geht es darum, wie schnell Adsorption abläuft, unter welchen Bedingungen sie besonders effektiv ist und wie sie technisch genutzt werden kann – etwa bei der Trennung und Reinigung von Gasen und Flüssigkeiten.

* Die Tagung wird von Prof. Dieter Bathen (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Benoit Coasne (CNRS Grenoble) geleitet. Gefördert wird sie von der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, der Fachgruppe Adsorption (DECHEMA) sowie der französischen „Association Française de l’Adsorption (AFA)“.

Programm:
https://www.adsorption.eu/images/DU_2026_Scientific_Program.pdf

Weitere Informationen:

https://www.adsorption.eu/conference2026.html

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