Förderung durch VolkswagenStiftung und Junge Akademie
TWIST ist „Bestes Forschungsumfeld 2026“
- von Cathrin Becker
- 06.07.2026
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Wer Kreativität fördert, den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt und eine offene, inklusive Forschungskultur lebt, kann auf die Auszeichnung als „Bestes Forschungsumfeld“ hoffen. Die VolkswagenStiftung und die Junge Akademie würdigen damit Teams, die hervorragende Bedingungen für erfolgreiche Forschung schaffen. In diesem Jahr zählt auch die UDE zu den Preisträgern: Die Arbeitsgruppe „TWIST – Topological Whirls In SpinTronics“ von Prof. Dr. Karin Everschor-Sitte erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.
Ein gutes Forschungsumfeld ist eine zentrale Voraussetzung für exzellente Wissenschaft. Mit dem Wettbewerb machen Die Junge Akademie und die VolkswagenStiftung zum zweiten Mal sichtbar, wie Forschungsteams faire, inspirierende und leistungsfördernde Arbeitsbedingungen gestalten. Das Team von Prof. Dr. Karin Everschor-Sitte gehörte zunächst zu den 15 Gruppen auf der Shortlist und konnten sich nun als eines von fünf Teams über die Auszeichnung samt Preisgeld freuen. „Wir freuen uns sehr, dass wir für die gute Forschungskultur in unserem Team ausgezeichnet werden, denn wissenschaftliche Qualität steht und fällt auch mit einer wertschätzenden Zusammenarbeit, offener Kommunikation und einer verlässlichen Unterstützung im Team“, so Kübra Kalkan und Janine Graser, die das Team bei der Bewerbung und der Preisverleihung in Berlin vertraten. Das Preisgeld möchte das Team nutzen,um den TWIST-Spirit weiterzuentwickeln und nach außen zu tragen, etwa durch Workshops oder öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen.
Die TWIST-AG der UDE verbindet grundlegende Forschung mit zukunftsorientierten Fragestellungen. Die Arbeitsgruppe erforscht topologische magnetische Strukturen wie Skyrmionen und Hopfionen. Diese winzigen magnetischen Objekte könnten künftig eine Grundlage für neuartige, besonders energieeffiziente Rechenkonzepte bilden. Zudem setzt das Team Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ein, um komplexe physikalische Systeme besser zu verstehen und Materialien gezielt zu verbessern. Seine methodische Expertise nutzt das Team außerdem interdisziplinär, etwa um medizinische Daten besser auszuwerten. Innovation, die wirkt: für die Umwelt, die Industrie und für Patienten.
Im Bild (v.l.n.r.): Kübra Kalkan und Janine Graser nehmen für die Arbeitsgruppe TWIST den Preis entgegen.
Weitere Informationen:
https://www.uni-due.de/physik/twist/home.php