Universität Duisburg-Essen, Institut für Evangelische Theologie 

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Schart, Aaron, Stand: 2007-04-05

Heilungserzählungen

Die Heilungserzählungen im NT

Heilung körperlicher und seelischer Krankheiten

Matthäus

Markus

Lukas

Johannes

Aussätziger

8,2-3

1,40-45

5,12-13

 

Zehn Aussätzige

 

 

17,11-19

 

Blinder Bartimäus u. anderer

20,29-34

10,46-52

18,35-43

 

Blinder in Betsaida

 

8,22-26

 

 

Blindgeborener

 

 

 

9,1-41

Zwei Blinde

9,27-31

 

 

 

Blutflüssige Frau

9,20-22

5,25-34

8,43-48

 

Diener des Hauptmanns von Kapernaum

8,5-13

 

7,1-10

 

Gelähmter durchs Dach gelassen

9,2-7

2,1-12

5,18-25

 

Kranker am Teich Betsaida

 

 

 

5,1-9

Ohr des Malchus

 

 

22, 50-51

 

Sohn des königlichen Beamten

 

 

 

4,46-54

Schwiegermutter des Petrus

8,14-15

1,30-31

4,38-39

 

Taubstummer

 

7,31-37

 

 

Verdorrte Hand

12,10-13

3,1-5

6,6-10

 

Wassersüchtiger

 

 

14,1-4

 

 

Dämonenaustreibungen

 

Besessener Gadarener

 8,28-34

 5,1-20

 8,27-35

 

Besessener, stumm

9,32-33

 

 

 

Besessener, blind & stumm

12,22

 

11,14

 

Besessener in der Synagoge

 

 

4,33-35

 

Fallsüchtiger Knabe

17,14-18

9,14-29

9,38-43

 

Tochter der Kanaanäerin

15,21-28

7,24-30

 

 

Verkrümmte Frau

 

 

13,10-17

 

 

Wiederbelebungen (fälschlicherweise auch als "Totenauferweckungen" bezeichnet)

 

 

 Mt

Mk

Lk

Joh

Jüngling von Nain

 

 

7,11-15

 

Jairus’ Tochter

9,18-19

5,22-24

8,41-56

 

Lazarus

 

 

 

11,1-44

 

 

Das typische Erzählmuster, das die Erzählungen prägt, kann man folgendermaßen rekonstruieren:

1. Ausgangslage: 

2. Kontakt mit dem Heiler:

3. Interaktion von Krankem und Heiler (Behandlung), umfasst nonverbale und verbale Elemente.  

4. Feststellung der Heilung

5. Reaktionen:

    a) des Patienten. Gelegentlich schliessen sich die Geheilten dem Jüngerkreis und Jesu Wanderleben an.
    b) des Heilers. Gelegentlich 
    c) der Umstehenden, nicht selten als "Chorschluss"

6. Folgen des Geschehens.