Universität Duisburg-Essen, Institut für Evangelische Theologie 

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Schart, Aaron, SS 2001, Stand: 2007-04-05

D Die jüdische Gemeinschaft antwortet einem brutalen Regime, das Kinder und Erwachsene bedroht: Hilfe von nicht – jüdischen Gruppen

D.5      Kindertransporte - Inhalt

a)      Gertruida Wijsmuller-Meijer bereitet einen „Kindertransport“ von Österreich nach England vor

b)   Die Rettung von Kindern aus der Deportationssammelstelle

c)      Der Weg von Kindern und Jugendlichen nach Palästina

Überlegungen und Fragen I

d)      Kindertransporte nach Skandinavien und Indonesien

Überlegungen und Fragen II

 

 D.5      Kindertransporte

a) Gertruida Wijsmuller-Meijer bereitet einen „Kindertransport“ von Österreich nach England vor

 Adolf Eichmann war Beamter im deutschen Innenministerium. Gleichzeitig war er SS-Offizier und für die Durchführung der antijüdischen Gesetze im Dritten Reich verantwortlich. Die gleiche Aufgabe hatte er für die von Deutschland besetzten europäischen Länder übernommen. Im März 1938, unmittelbar nach dem deutschen Einmarsch nach Österreich, beschlagnahmte Eichmann verschiedene Gebäude in Wien und eröffnete die Zentralstelle für jüdische Auswanderung. Unter den beschlagnahmten Häusern waren zwei Palais‘, die jeweils einem der Brüder Rothschild gehörten. In einem Palais, das nahe beim Schloss des Prinzen Eugen lag, traf Frau Gertruida Wijsmuller mit Adolf Eichmann zusammen, um über den Transport jüdischer und nicht-arischer Kinder nach England zu verhandeln. 1961, im Jahr des Eichmann-Prozesses in Jerusalem, berichtete Frau Wijsmuller Mitarbeitern von Yad Vashem über ihren Besuch in Eichmanns Büro:

„Stell dir vor, er saß in einem großen Raum. Du kamst von der Stirnseite hinein, und Dr. Eichmann saß am anderen Ende in einer schwarzen Uniform, mit einer großen Lampe und einem riesigen Hund. Ich ging zu ihm hin und sagte: ‚Doktor, ich bin Frau Wijsmuller und möchte gern mit Ihnen sprechen.‘ Doch er erzählte mir mit strenger Stimme, dass er es nicht gewohnt war, mit Frauen zu sprechen, und dass ich hinausgehen möge. Daraufhin brachte ich mein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass ich vergessen hatte, meinen Mann mitzubringen. Und ich setzte mich und meinte, er habe wohl nichts dagegen, und ich hätte eine lange Reise unternommen, nur um mit ihm zu sprechen.“ (Yad Vashem, 1961)

Eichmann war von ihrem Verhalten überrascht und fragte Frau Wijsmuller, wie sie dazu gekommen sei, Kindern in Not zu helfen. Sie sprach von der Praxis ihrer Familie, Kindern in Not Hilfe zuteil werden zu lassen, z.B. jungen Menschen aus Deutschland nach 1918. Dann fragte der SS-Mann die niederländische Dame, ob sie Dokumente habe, die sie ermächtigten, Kinder zu retten. Ihre Antwort war: NEIN. Dann forderte der rassistische Offizier Gertruida Wijsmuller-Meijer auf, eine befremdliche Darbietung auszuführen. Sie sprach darüber in Yad Vashem:

„Er sagte: ‚Seien Sie so freundlich und lassen Sie mich Ihre Hände sehen. Ziehen Sie, bitte, Ihre Handschuhe aus, damit ich Ihre Hände gut sehen kann.‘ Dann sagte er: ‚Ziehen Sie Ihre Schuhe aus, gehen Sie vor mir auf und ab und heben Sie Ihren Rock über Ihre Knie an.‘ Ich dachte: ,Ja, es ist für einen guten Zweck, ich will alles tun, aber es scheint zumindest merkwürdig zu sein.‘ Nachdem ich all das getan und wieder Platz genommen hatte, sagte er: ‚Unglaublich, so rein arisch und doch so verrückt.‘ Er befahl einem Mann, der um die Ecke kam: ‚Lassen Sie den Juden Friedmann hereinkommen.‘ Und dieser Mann kam herein.“ (Yad Vashem, 1961)

 Eichmann berichtete Desider Friedmann, dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinschaft in Wien, über Frau Wijsmullers Absicht, jüdische Kinder nach England zu bringen, und dass sie für diese Aktion keine ordnungsgemäßen Dokumente hätte. Und dieser meinte, dass er einen wirklichen Witz machen wolle. Friedmann solle mit dieser Dame zum Bahnhof gehen. Bis zum Samstag sollten 600 Kinder für die Reise nach England bereit sein. All dies wurde am Montag morgen derselben Woche arrangiert.

Frau Wijsmuller erläuterte Herrn Friedmann ihre Aufgabe, verfolgte jüdische Kinder in einem anderen Land in Sicherheit zu bringen, in diesem Fall in Großbritannien. Dann ging sie in ihr Hotel, telephonierte von ihrem Zimmer mit dem Kinderkomitee in London (vgl. Kap. B.4) und mit Mitgliedern des Komitees für besondere jüdische Angelegenheiten in Amsterdam (vgl. Kap. B). Eine Stunde später erhielt sie über Telephon die Nachricht, dass das Dampfschiff Prag am Samstag, dem 11. Dezember, nachts Uhr im Hafen von Hoek van Holland für die Aufnahme von 500 Kindern bereitliegen werde. Sie solle versuchen, für die übrigen 100 Kinder in den Niederlanden Unterkunft zu finden. Das gelang im Bürgerwaisenhaus in Amsterdam. Nun organisierte sie den Transport im Einzelnen:

„Der Zug wird Sonntag nachmittag ungefähr um 16.30 im Bahnhof Köln Süd ankommen. Es wäre am besten, wenn dann deutsche Beamte zur Kontrolle der Pässe usw. der Kinder im Zug mitreisten.“ (Yad Vashem, 1961)

Übrigens organisierte Frau Wijsmuller während des gesamten Zweiten Weltkrieges „Kindertransporte“. Über den endgültig letzten Plan zur Rettung von Kindern wurde wenige Tage vor dem Ende des Krieges verhandelt. Frau Wijsmuller musste immer wieder ihre Aktivitäten vor den deutschen Besatzungsbehörden rechtfertigen. Ein wichtiges Dokument dafür ist ein Brief, den sie 1941 an den SS-Offizier Dr. Rajakowitsch schrieb. Er zeigt

·                  den Zusammenhang der aktuellen Hilfsaktionen für Kinder mit vielen ähnlichen Bemühungen im zwanzigsten Jahrhundert,

·                  den enormen Einsatz freiwilliger Arbeit und privaten Geldes,

·                  die von der SS als Staat im Staate weithin vorgegebenen äußeren Bedingungen, unter denen die Kindertransporte durchgeführt wurden.

 

b)         Die Rettung von Kindern aus der Deportationssammelstelle

In der Nähe des Zoologischen Gartens von Amsterdam liegt ein Haus, welches früher ein Theater, die Hollandse Schouwburg, war. Heute ist das Gebäude eine Gedenkstätte. Es diente nämlich als Sammelplatz für Jüdinnen und Juden vor ihrer Deportation. Gegenüber von diesem Theater lag vor und während des Krieges eine Pädagogische Hochschule. Eines Tages fanden dort Prüfungen junger Lehrerinnen und Lehrer statt. Gesina van der Molen, eine Völkerrechtlerin, nahm als Vertreterin des niederländischen Unterrichtsministeriums an den Examen teil.

Plötzlich hörte sie vom Hof der Hochschule Lärm. Sie hörte auch Kindergeschrei. Frau van der Molen fragte den Rektor der Hochschule, Professor van Hulst, ob er wisse, was der Lärm bedeute. „Keine Ahnung“, war die Antwort. Die junge Dame beschied den Hausherrn mit dem Hinweis: „Sie sollten es aber wissen“, verließ dann den Raum und entdeckte im Hof Scharen von Kindern. Couragiert nahm sie sich der Sache an. Es handelte sich um jüdische Kinder. Diese waren zum Sammelplatz in der Hollandse Schouwburg gebracht worden. Beherzte Helferinnen und Helfer brachten die Kinder auf die andere Straßenseite in den zur Pädagogischen Hochschule gehörenden Kindergarten. Ein Jude hatte am Sammelplatz für die SS-Bürokraten eine Kartei der Deportierten zu führen. Eilends ließ er – hinter dem Rücken der SS-Männer – die Karten der fortgebrachten Kinder verschwinden.

Die geretteten Kinder wurden später abends und bei der Nacht in Milchkannen aus der Hochschule geschmuggelt und bei niederländischen Familien versteckt. Die junge Gelehrte, die zur Rettung dieser Kinder beigetragen hatte, war bereits frühzeitig auf die von Faschismus und Nationalsozialismus drohenden Gefahren aufmerksam geworden. Im Jahre 1937 z.B. schrieb sie in der Sonntagsausgabe der niederländischen Zeitung De Standaard über den spanischen Diktator, den Caudillio Francisco Franco, und die menschenverachtenden Methoden seines Regimes. Gegen Faschismus hat sie sich immer wieder für Freiheit und Demokratie eingesetzt (vgl. Kap. D.6 bIII). So hat sie sich die Rettung verfolgter jüdischer Kinder zu ihrer Aufgabe gemacht. Als sie von ihrer Professur für Völkerrecht an der Freien Universität Amsterdam in den Ruhestand verabschiedet wurde, haben viele ihre Hilfe für die Verfolgten gelobt. Kritik blieb auch nicht aus. Professor van der Molen wollte Waisenkinder, die inzwischen christlich geworden waren, nicht wieder in die jüdische Gemeinschaft schicken.

  

c)         Der Weg Kindern und Jugendlichen nach Palästina

Bald nachdem Hitler und seine Nazi-Genossen an die Macht gekommen waren, verschlossen die Jugendherbergswerke in Deutschland und Österreich ihre Häuser für alle, die sie als Feinde des Reichs betrachteten: Sozialisten, Kommunisten, Juden und Angehörige einer „minderen Rasse“. Auf der einen Seite wurden jüdische Menschen von dieser Bewegung und von anderen Zweigen der Jugendarbeit ausgeschlossen. Andererseits war es Teil der offiziellen deutschen Politik, die Auswanderung von Juden zu beschleunigen. Dies galt besonders für die Auswanderung nach Palästina.

Palästina, damals im Auftrag des Völkerbundes unter britischer Verwaltung, wurde von der zionistischen Bewegung und deren Jugendgruppen unter Berufung auf die Bibel „Land Israel“ genannt und als Gebiet eines eigenen Staates der Juden ins Auge gefasst. Die britische Regierung hatte in der Balfour-Deklaration von 1917 den Juden eine „Heimstatt“ versprochen. Allerdings hatte die gleiche Regierung den Arabern ähnliches in Aussicht gestellt. Palästinensische Vertreter, z.B. der Großmufti (muslimisches religiöses Oberhaupt) von Jerusalem, versuchten bei britischen Stellen gegen eine jüdische Einwanderung zu intervenieren.

Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland richtete durch ihre offiziell anerkannten Stellen und Organisationen Lager ein, in denen Mädchen und Jungen für Tätigkeiten in der Landwirtschaft ausgebildet wurden. Diese Ausbildung gehörte zur Vorbereitung auf die Auswanderung nach Palästina. Andere Vorbereitungen waren das Lernen der hebräischen Sprache und das Studium der Geographie Palästinas. Eins dieser Lager war besonders bekannt. Es diente von Beginn an als ein Vorbild für alle ähnlichen Vorhaben.

 

Photo: Das Lager „Gut Winkel“. Es lag in der Nähe von Spreenhagen, östlich von Berlin. (Friedensbibliothek Berlin)

 

Dokument: „Umzugsgutverzeichnis“ zur Auswanderung nach Palästina

 

1937 erschien in Berlin ein Büchlein mit dem Titel „Das ist unser Weg“. (Melitz, Rudolf, 1937) Es beschäftigt sich mit der Vorbereitung junger Jüdinnen und Juden auf die Auswanderung nach Palästina. Die Jugendlichen selbst sind die Autorinnen und Autoren der einzelnen Beiträge. Im Untertitel der Broschüre tauchen die beiden Begriffe auf, die für diese Aktivität maßgebend wurden: Umschichtung und Hachscharach.

Umschichtung war die Antwort darauf, dass nach 1933 junge Jüdinnen und Juden zu den meisten Berufen keinen Zugang mehr hatten. Daraufhin wurden Schulungen für landwirtschaftliche und handwerkliche Berufe in geschlossenen jüdischen Ausbildungslagern angeboten.

Hachscharah ist hebräisch und bedeutet „Vorbereitung“, meint: Vorbereitung auf eine neue Existenz in Erez Jisrael (= Land Israel).

Im Lager Groß-Breesen, im Land Brandenburg, werden ähnlich wie anderswo die Jugendlichen in drei Gruppen zur Ausbildung und praktischen Arbeit eingeteilt:

„1.       Die Ältesten... von 20 bis 25 Jahren ... [sind] zur sofortigen Auswanderung bereit ...

2.         [für die] ...‘zweite Generation‘ ... im Alter von 17 Jahren ...[mit] zum großen Teil ... bereits ... Ausbildung von einem Jahr ist ... eine weitere Ausbildung ... von ... einem Jahr vorgesehen.

3.         [für] die ... ‚dritte Generation‘ ..., teilweise erst 15 Jahre alt ... sind noch 1 ½ bis 2 Jahre Ausbildung ... vorgesehen.“ (Melitz, Rudolf, 1937, S.9)

 

Über die möglichen Erfolge solcher Umschulung äußern sich die Verantwortlichen. Unermüdlich werden junge Menschen für diesen Weg geworben. In allen diesen Einrichtungen zeigen Mädchen und Jungen beachtlichen Eifer.

„Der Wille unserer jungen Menschen, ganz sich dem neugewählten Beruf hinzugeben, vollkommen ihn auszufüllen, kommt sehr stark zum Ausdruck. Möge er sich zum Nutzen des jüdischen Volkes restlos durchsetzen!“ (Melitz, Rudolf, 1937, S.3)

 

Der übliche Weg junger Auswanderinnen und Auswanderer nach Palästina, wie er zwischen der Reichsvertretung der deutschen Juden (nach 1939: die Reichsvereinigung, siehe Anhang) und den deutschen Behörden, besonders die Büros von Eichmann und anderen SS-Vertretern, vereinbart war, führte über Dänemark.

Die Kinder und Jugendlichen hatten vor der Auswanderung ihr Reisegepäck in Listen aufzuführen, Angaben über Herkunft ihres – in der Regel spärlichen – Besitzes zu machen und Bescheinigungen darüber beizubringen, dass sie dem Staat keine Steuern und Abgaben schuldeten. Einige dieser Listen sind hier abgedruckt.

 Dokument: Weitere Listen (siehe auch Anhang)

 

Überlegungen und Fragen I

1.         Studiere sorgfältig die Reisegepäck-Listen. Beantworte aufgrund aufgeführten Eigentums einige Fragen:

Wie mag die persönliche, familiäre und wirtschaftliche Lage jungen Auswanderers gewesen sein?

Welche Informationen auf der Liste sagen etwas über die Beweggründe für die Auswanderung?

Was erzählt die Liste über die Erwartungen an das Leben und die Arbeit in Palästina?

Welche Wechselbeziehungen kannst du beobachten, wenn du die Listen mit den Photos von Gut Winkel vergleichst?

2.         Stell dir vor, du wärest eine oder einer von den Auszubildenden von Gut Winkel. Du hast vor einen Brief an eine Freundin bzw. einen Freund in Dänemark zu schreiben, die bzw. den du auf der Reise zu treffen hoffst.

Schreibe einen solchen Brief; doch denke an die Zensur der deutschen Nazis.

  

d)                 Kindertransporte nach Skandinavien und Indonesien

Frau Wijsmuller (siehe D.5a) brachte während des Zweiten Weltkrieges viele Kinder aus den besetzten Niederlanden nach Spanien und Portugal. Sie reiste mit diesen Gruppen junger Menschen durch das ebenfalls besetzte Belgien, den besetzten Norden von Frankreich und den um die Stadt Vichy gebildeten französischen Staat bis zu dessen Südgrenze. Doch diese Länder waren nicht das Ziel der genannten „Kindertransporte“. Die meisten Kinder bestiegen in einem spanischen oder portugiesischen Hafen ein Schiff, welches sie zu weit entfernten Ländern brachte, z.B. nach Indonesien. Damals lebten einige jüdische Gruppen in Indonesien. Zu diesen konnten in der ersten Periode des Krieges wenige jüdische Familien und Kinder ohne Begleitung Erwachsener ausreisen.

Im Niederländischen Institut für Kriegsdokumentation (NIOD = Nederlands Instituut voor Oorlogs Documentatie) werden Dokumente aufbewahrt, die mit den erwähnten Kindertransporten zusammenhängen.

 

Mehr als ein Transport brachte Kinder nach Schweden. Im NIOD werden noch einige Postkarten aufbewahrt, mit denen gerettete Kinder Frau Wijsmuller für ihre Hilfe danken. Eine Reihe von einzeln reisenden Kindern kamen auf unterschiedlichen Routen nach Skandinavien.

Obwohl diese nicht vollständig belegt ist, sei eine Überlieferung vom Hörensagen erwähnt. Danach sind vor Mai 1940, der Besetzung der Niederlande, einige jüdische Kinder von Deutschland in die Niederlande gekommen und von dort über Murmansk in Nordrussland mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Schanghai in China weitergereist.

Überlegungen und Fragen II

1.         Betrachte eine aktuelle Landkarte von Europa. Suche darauf die folgenden Orte, durch die die Flüchtlingskinder auf ihrer Reise nach Spanien oder Portugal kamen: Amsterdam, Antwerpen, Brüssel, Paris, Irun.

2.         Zeichne den Weg von Amsterdam nach Lissabon, den die Kinder zurückgelegt haben, um zu ihrem Schiff zu kommen.

3.                Betrachte eine Weltkarte. Suche darauf Indonesien.

4.         Zeichne den Weg von Lissabon nach Jakarta/Indonesien, den das Schiff mit den Kindern zurückgelegt hat.

5.         Stelle dir vor, du hättest als Kind die weite Reise gemacht.

Welche Gefühle hättest du?

·                           ein Gefühl von Abenteuer?

·                           Trauer über das Alleinsein?

·                           Gedanken an deine Eltern, die so lange nicht gesehen hast?

·                           Erinnerungen an das Waisenhaus von Amsterdam, an Freunde, die dort geblieben sind?

·                           Gedanken an deine Reisegesellschaft, „Tante Truus“ (=Frau Wijsmuller) und andere Kinder des Transports zum Schiff?