Arbeit, Personal, Organisation - Bewertung von Abschlussarbeiten

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Bewertung von Abschlussarbeiten

Die Abschlussarbeiten werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  1. Inwieweit ist die Fragestellung klar herausgearbeitet und in ihrer Bedeutung begründet?
  2. Sind der Aufbau der Arbeit und die einzelnen Bearbeitungsschritte sinnvoll auf die Fragestellung bezogen?
  3. Wie sind die inhaltlichen Ausführungen hinsichtlich Argumentationslogik, Breite und Tiefe sowie Problembezug zu beurteilen?
  4. Wird die relevante Literatur angemessen berücksichtigt?
  5. Entspricht die Arbeit in formaler Hinsicht den Regeln wissenschaftlichen Arbeitens?

Beachten Sie dabei auch die Bedeutung der sprachlichen Korrektheit Ihrer Arbeit. Grundsätzlich können wir Ihre Arbeit wegen sprachlicher Mängel als nicht ausreichend bewerten. Ich zitiere aus einem Schreiben der Prorektorin für Studium und Lehre, Frau van Ackeren, vom 11.3.2016:


"Die geltende Rechtsprechung lässt zu, dass sprachliche Teilleistungen innerhalb einer Prüfungsleistung in die Gesamtbewertung miteinfließen und auch dazu führen können, dass eine Prüfungsleistung als unzureichend qualifiziert wird. Das Justiziariat unserer Hochschule hat dazu einschlägige Quellen zusammengestellt:

1. „Im Rahmen einer Leistungskontrolle dürfen neben der fachlichen Befähigung zugleich auch allgemeine Grundkenntnisse und Fähigkeiten wie z.B. das Beherrschen der deutschen Sprache abverlangt werden, wenn diese als Grundvoraussetzung der Berechtigung gilt, welche mit der erfolgreich bestandenen Prüfung erlangt werden soll.“ (Niehues, Fischer, Jeremias, Prüfungsrecht, 6. Aufl. 2014, Rn. 394; OVG Nds., Beschluss vom 17.09.2007 – 2 PA 593/07).

2. „Prüflinge müssen in der Lage sein, ihre Gedanken und Lösungsvorschläge wenn auch nicht unbedingt elegant und stilvollendet, so doch hinreichend klar und verständlich auszudrücken. Zum Beherrschen der deutschen Sprache gehören dabei auch Kenntnisse der Rechtschreibung und der Zeichensetzung als Voraussetzung einer allgemeinen Befähigung zur Darlegung schriftlicher Äußerungen. Einzelne Schreibfehler müssen für das Ergebnis der Prüfungsleistung unberücksichtigt bleiben, wenn sie offensichtlich auf einem Versehen beruhen oder sonst wie 3-3- für das Ziel der Leistungskontrolle nicht wesentlich sind.“ (Niehues, Fischer, Jeremias, a.a.O.; Bundesverwaltungsgericht., Urteil vom 28.11.1980 – 7 C54.78).

3. „Wegen erheblicher Rechtschreibmängel darf eine fachlich (noch) ausreichende Leistung nur dann ausnahmsweise als unzulänglich oder mangelhaft bewertet werden, wenn die Rechtschreibfehler so zahlreich und gravierend sind, dass sie dem Zweck der Prüfung widersprächen, eine solche Arbeit noch als erfolgreich anzuerkennen.“ (VG Kassel, Urteil vom 31.07.2013 – 3 K 1407/11)."


*Informationen für Bachelor- und Master-Studierende

Universität Duisburg-Essen
Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für BWL, insb.
Arbeit, Personal und Organisation
45117 Essen

Telefon:
0201 / 183-2260
E-Mail:
sekretariat.nienhueser[at]uni-due.de
Fax:
0201 / 183-2283

Zuletzt geändert am 18.03.2016 11:14 Uhr