Arbeit, Personal, Organisation - Themengebiete für Abschlussarbeiten: M. Wolfslast

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Themen für Abschlussarbeiten – Martin Wolfslast

Themenfeld Legitimität

1. “Legitimation durch Kommunikation“

Vorstellungen über legitimes Unternehmenshandeln sind in weiten Teilen sozial konstruiert. Bei der Erzeugung solcher sozialer Konstruktionen spielt Sprache eine zentrale Rolle. Wie (und warum) versuchen Unternehmen, ihre Anspruchsgruppen (Arbeitnehmer, Anteilseigner, Kunden, Öffentlichkeit etc.) sprachlich zu beeinflussen?

Beispielthemen:

  • Mögliche Phänomene: Unternehmen in Legitimitätskrisen (z.B. bei Unternehmensskandalen), Restrukturierungen, Downsizing, Lobbyismus etc.
  • Mögliche Kommunikationsformen: Verbal Accounts, Metaphern etc.

Einstiegsliteratur

  • Suchman, Mark (1995). Managing Legitimacy: Strategic and Institutional Approaches. The Academy of Management Review, 20(3), 571-610.
  • Hoßfeld, H. (2011): Sprachliche Legitimation von Personalabbaumaßnahmen – Eine Argumentations- und Metaphernanalyse der Massenkommunikation zweier Großbanken. Rainer Hampp Verlag. München, Mering.
  • Elsbach, K., Sutton, R. (1992): Acquiring Organizational Legitimacy through Illegitimate Actions: A Marriage of Institutional and Impression Management Theories. In: Academy of Management Journal, 35(4): 699-738.

Auswahl bisher betreuter Abschlussarbeiten aus diesem Themenfeld

  • Legitimität durch Sprache im Kontext unternehmerischer Verantwortung
  • Impression Management: Eine Analyse am Beispiel der Royal Dutch Shell
  • Siemens „Vision 2020“ - Metaphorische Konzeptionen organisationalen Wandels
  • Wiederaufbau von Unternehmenslegitimität nach einem Skandal - am Beispiel von Primark und H&M
  • Wiederaufbau von Unternehmenslegitimität am Beispiel des Contergan-Skandals
  • Strategien zum Wiederaufbau von Legitimität am Beispiel des VW-Abgasskandals
  • Unternehmensbilder vor und während einer Legitimitätskrise - Eine Metaphernanalyse am Beispiel der Volkswagen AG
  • Wiederaufbau von Unternehmenslegitimität am Beispiel des ADAC-Manipulationsskandals – Eine Analyse verbaler Accounts
  • Aufbau und Erhalt von Legitimität - Fallbeispiel Monsanto
2. „Legitimitätsfassaden”

Von der institutionellen Umwelt (bzw. den Anspruchsgruppen) der Unternehmung geht ein normativer Druck aus, sich auf eine bestimmte Art und Weise zu verhalten (z.B. gewinnmaximierend, verantwortlich, umweltbewusst). Nicht immer wird diesem Druck tatsächlich nachgegeben, sondern stattdessen eine Legitimitätsfassade aufgebaut, die eine solche Normerfüllung lediglich suggeriert.

Beispielthemen:

  • Wie lassen sich Legitimitätsfassaden von echtem Engagement unterscheiden?
  • Mit welchen Mitteln wird „Greenwashing“ betrieben und wovon hängt der Mitteleinsatz ab?
  • Wovon hängt der (Miss-)erfolg des Aufbaus von Legitimitätsfassaden ab?

Einstiegsliteratur

  • Suchman, Mark (1995). Managing Legitimacy: Strategic and Institutional Approaches. The Academy of Management Review, 20(3), 571-610.
  • Hoßfeld, H. (2011): Sprachliche Legitimation von Personalabbaumaßnahmen – Eine Argumentations- und Metaphernanalyse der Massenkommunikation zweier Großbanken. Rainer Hampp Verlag. München, Mering.
  • Elsbach, K., Sutton, R. (1992): Acquiring Organizational Legitimacy through Illegitimate Actions: A Marriage of Institutional and Impression Management Theories. In: Academy of Management Journal, 35(4): 699-738.
  • Meyer, J., Rowan, B. (1977): Institutionalized organizations: Formal structure as myth and ceremony. In: American Journal of Sociology, 83(2): 340-363.

Auswahl bisher betreuter Abschlussarbeiten aus diesem Themenfeld

  • Die Konstruktion von Legitimität durch symbolisches Handeln am Fallbeispiel BP
  • Die symbolische Kommunikation unternehmerischer Verantwortung - Ein Vergleich von Außendarstellung und Unternehmenspraktiken am Fallbeispiel H&M
  • Greenwashing - Eine Analyse am Beispiel der Energiebranche
  • Die Errichtung von Legitimitätsfassaden durch symbolisches Handeln am Fallbeispiel Apple
  • Die Errichtung von Legitimitätsfassaden durch Greenwashing in der Lebensmittelindustrie
  • Gastvortrag PD Dr. Silke Ötsch: "Steueroasen: ein paralleles Rechtssystem für Privilegierte" am Dienstag, 29.01.2019, 12:00 Uhr, R14 R00 A04 (mehr hier)
  • Interessante Umfrage zu den Einstellungen von Studierenden zu Studium und Hochschule (mehr hier)
  • Arbeiten von Kerstin Averbeck und Dr. Martin Köckeritz prämiert (mehr hier)
  • Vortrag/Paper von Martin Wolfslast und Dr. Heiko Hoßfeld prämiert (mehr hier)
  • Anerkennung von Studienleistungen

*Informationen für Bachelor- und Master-Studierende

Universität Duisburg-Essen
Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für BWL, insb.
Arbeit, Personal und Organisation
45117 Essen

Telefon:
0201 / 183-2260
E-Mail:
sekretariat.nienhueser[at]uni-due.de
Fax:
0201 / 183-2283

Zuletzt geändert am 06.02.2018 15:51 Uhr