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Das Beschäftigungssystem Hochschule im internationalen Vergleich (Arbeitstitel)

Projektbearbeiterin und Projektdauer

Inhalt des Forschungsprojektes

Nicht erst seit heute weisen bestimmte Arbeitsverhältnisse im Hochschulbereich – namentlich unter Angehörigen des akademischen Mittelbaus – mangelnde Planungssicherheit auf, etwa wenn befristete Verträge, oftmals ohne Anschlussmöglichkeit, vergeben werden. Darüber hinaus wurden jedoch im Umfeld der hochschulpolitischen Maßnahmen der letzten Jahre Änderungen der Personalstruktur der Hochschulen durchgeführt, die die dort anzutreffenden Arbeitsverhältnisse in zunehmendem Maße als prekär erscheinen lassen. Gesetzliche Rahmenbedingungen wie die „12-Jahres-Regelung“ oder die Erosion der Personalkategorie der akademischen Räte (hin zu befristeten Stellen ohne Gelegenheit zur Weiterqualifikation, aber auch ohne Möglichkeit der Weiterbeschäftigung) erfüllen das in der Prekaritäts-Diskussion der letzten Jahre stets angeführte Merkmal der Unsicherheit des Arbeitsverhältnisses. Die Bezahlung von Lehraufträgen (für viele an einer akademischen Karriere Interessierte die einzige Möglichkeit zur Teilhabe am universitären Betrieb) ist nicht ausreichend für die Bestreitung des Lebensunterhalts der Lehrbeauftragten. Selbst auf Professorenebene wurden im Rahmen der Einführung der W-Besoldung verschiedene Möglichkeiten zur Vergabe von befristeten oder nicht verbeamteten Stellen geschaffen. Die vielerorts ungeklärte arbeitsrechtliche Situation der neugeschaffenen Kategorie der Juniorprofessoren lässt sich ebenfalls im Zusammenhang mit der zugrundeliegenden Fragestellung diskutieren, ob es sich bei derartig hochqualifizierten Berufsfeldern im akademischen Bereich für die berufliche Laufbahn der Betroffenen um „Sprungbretter“ oder „Sackgassen“ handelt.
Ziel der Dissertation ist es, die Umstellung auf derartige neuartige Beschäftigungsverhältnisse im Hochschulsektor systematisch zu erfassen und die aus diesen veränderten Rahmenbedingungen erwachsenden Konsequenzen für die Betroffenen, aber auch für die als Arbeitgeber auftretenden Institutionen zu analysieren. Die Auswirkungen einer bis in die höheren hierarchischen Positionen des akademischen Betriebes hinein reichenden Unsicherheit der Arbeitsverhältnisse soll zum einen auf der Grundlage von amtlichen Regelungen und Gesetzen diskutiert, zum anderen anhand von Fallbeispielen illustriert werden. Durch einen Vergleich mit Norwegen (als Vertreter des vielerorts als vorbildlich angenommenen skandinavischen Bildungssystems) lassen sich die arbeitsmarktspezifischen Probleme des deutschen Hochschulsektors aus internationaler Perspektive einordnen.

* Vorlesung Unternehmensführung am 26.11.2019 - Beitrag zur Public Climate School
"Unternehmen im Klimawandel". Dienstag, 26. November, 18 bis 19.30 Uhr, Hörsaal S05 T00 B08. (Mehr Informationen hier.)

*Informationen für Bachelor- und Master-Studierende *Neue Voraussetzungen für die Vergabe von Bachelor- und Masterarbeiten

Universität Duisburg-Essen
Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für BWL, insb.
Arbeit, Personal und Organisation
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Telefon:
0201 / 183-2260
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sekretariat.nienhueser[at]uni-due.de
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Zuletzt geändert am 17.02.2013 21:48 Uhr