Arbeit, Personal, Organisation - Hauptseminar im Wintersemester 2019/20

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"Negative Unternehmenspraktiken" im Wintersemester 2019/20

1.  Grundlegendes

Der Themenschwerpunkt der Seminare befasst sich mit negativen Unternehmenspraktiken. Die Seminare dienen dazu, sich in einer überschaubaren Gruppe intensiv mit speziellen Themen auseinander zu setzen und diese theoriegeleitet zu bearbeiten.

Die Details in der Organisationsform der Seminare unterscheiden sich zum Teil von Semester zu Semester, dazu beachten Sie die jeweilige aktuelle Beschreibung des Seminars. Typischerweise gelten folgende Regeln:

Das Seminar selbst findet in der Regel am Ende des Semesters als Blockveranstaltung statt. Bitte beachten Sie die Aushänge und Ankündigungen auch hier auf unserer Webseite.

2.  Inhalte der Veranstaltung

Häufig ist in der Betriebswirtschaftslehre die Rede von „best practices“, selten jedoch von „bad“ oder „worst practices“. Dabei können wir von den schlechten möglicherweise mehr als von den guten Praktiken lernen. Daher widmen wir uns im Seminar den negativen, gesellschaftlich schädlichen Unternehmenspraktiken.

Zahlreiche Unternehmen bedienen sich bei der Gestaltung ihrer Organisationsstrukturen, der Allokation ihrer Ressourcen und beim Umgang mit ihren Stakeholdern Praktiken, die einer Gewinnmaximierung zwar zuträglich sein mögen, aber auch gesellschaftlich unerwünschte Effekte beinhalten können. Beispiele hierfür sind die Wahl komplexer multinationaler Organisationsstrukturen zur Steuervermeidung, die Auslagerung problematischer Geschäftspraktiken in Länder mit niedrigeren Arbeitsstandards und geringer staatlicher oder gewerkschaftlicher Kontrolle, die Umgehung und Behinderung der Arbeitnehmer-Mitbestimmung, die Gewährung unverhältnismäßig hoher Managergehälter zu Ungunsten der Aktionäre und anderer Stakeholder oder die bewusste Inkaufnahme gesundheitlicher Risiken durch die Produkte oder die Art und Weise der Produktion. Solche Praktiken können als negative externe Effekte, als Wirkungen zu Lasten Dritter, verstanden werden.

Ziel des Seminars ist es, negative Unternehmenspraktiken aufzuzeigen und zu analysieren, warum solche Praktiken entstehen und wie man diese verhindern kann. Die Aufgabe der Studierenden besteht darin, jeweils eine Fallstudie einer negativen Unternehmenspraktik zu erstellen. Die Fallstudien sollen die Praktik in einem konkreten Fall beschreiben. Darüber hinaus soll kurz gezeigt werden, was man in der Literatur vermutet, warum es zu dieser Praktik gekommen ist und was diskutiert wird, um solche Praktiken zu verhindern. Der Schwerpunkt liegt auf der systematischen Beschreibung des jeweiligen Falles. Dabei geht es um deutsche Unternehmen, gleich, ob diese im In- oder Ausland tätig sind, aber auch um ausländische Unternehmen mit ihren Praktiken in Deutschland.

3.  Voraussetzungen

Voraussetzung für den Scheinerwerb im Hauptseminar ist die (erfolgreiche) Anfertigung einer Seminararbeit. Die Teilnahme an der Blockveranstaltung ist zudem aus inhatlichen und didaktischen Gründen unverzichtbar - wie sollte sonst eine Diskussion möglich sein? Außerdem wird die Teilnahme am unterstützenden Proseminar dringend empfohlen. Für Studierende, die eine Master- bzw. Bachelorarbeit am Lehrstuhl anfertigen möchten, ist der erfolgreiche Besuch eines Seminars verpflichtend.

Beachten Sie Ihre jeweilige Prüfungsordnung! Aktuell gilt für BWL Studierende im Bachelor, dass Sie mindestens 72 Credits im Kernstudium absolviert haben müssen, um an einem Seminar teilnehmen zu können.

Neben den formalen Teilnahmevoraussetzungen wird für die Teilnahme vorausgesetzt, dass Sie mindestens eine Klausur im Haupt- bzw. Vertiefungsstudium des Lehrstuhls erfolgreich abgeschlossen haben - für Bachelorstudierende also in "Personalmanagement", "Personal- und Organisationsforschung" oder "Organisation". Die erfolgreiche Teilnahme an "Unternehmensführung" allein reicht nicht aus.

Hinweis: Es muss zum Zeitpunkt der Anmeldung eine erfolgreich bestandene - d.h. bereits benotete - Klausur aus dem Vertiefungsbereich des Lehrstuhls vorliegen. Nicht ausreichend für eine Anmeldung sind also folgende Fälle:

  • Sie haben bereits eine Klausur des Lehrstuhls geschrieben, diese aber nicht bestanden.
  • Sie haben sich für eine Klausur des Lehrstuhls angemeldet, diese aber noch nicht geschrieben.

Falls Sie eine Klausur des Lehrstuhls (z.B. die Klausur „Organisation“ zum Nachtermin) bereits geschrieben haben, jedoch noch auf die Benotung warten, ist eine Anmeldung zum Seminar unter Vorbehalt möglich. Die aktuelle Notenübersicht können Sie nach Bestehen der Klausur nachreichen. Sollten Sie in diesem Fall jedoch die Klausur nicht bestehen, wird die Anmeldung automatisch ungültig.

Hinweis: Für Master-Studierende sind keine Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen.

4.  Anmeldung

Bei Interesse bitten wir Sie um eine Voranmeldung per E-Mail mit einer aktuellen Notenübersicht. Die Voranmeldung ist ab Montag, 08.07.2019 bis Montag, 30.09.2019 bis 10 Uhr bei Frau Inga Dominke (inga.dominke@uni-due.de) möglich.

Die Zahl der TeilnehmerInnen am Hauptseminar ist auf 10 Plätze begrenzt. Bei größerer Nachfrage erfolgt gemäß aktuell geltender Prüfungsordnung eine Auswahl nach Studienfortschritt - gemessen an den gesammelten Credits auf Ihrem Gesamtkonto (beginnend bei der höchsten Anzahl an Credits). Die Vergabe der Plätze wird nach Sichtung der Anmeldeunterlagen am 02.10.2019 per E-Mail erfolgen. Den Zugang zum Moodle-Kurs (Fachseminar Arbeit, Personal und Organisation SoSe 19) erhalten die TeilnehmerInnen ebenfalls am 02.10.2019. Bis zur Themenauswahl ab dem 14.10.2019 sollten die TeilnehmerInnen sich überlegt haben, in welchem der vier unten aufgeführten Themenblöcke sie gerne eine Seminararbeit anfertigen möchten. Hierbei ist es ratsam, auch einen alternativen Themenblock mit einzuplanen.

5.  Organisation des Seminars

5.1  Fristen und Termine
AnmeldungVon Montag, 08.07.2019 bis Montag, 30.09.2019 bis 10 Uhr per E-Mail.
Bekanntgabe der TeilnehmerDienstag, 02.10.2019, zugleich Einladung in den Moodle-Kurs.
ThemenauswahlVon Montag, 14.10.2019 um 10 Uhr bis Freitag, 18.10.2019 um 10 Uhr im Moodle-Kurs.
Abgabe des ExposésAm 31.10.2019 bis 10 Uhr in den Moodle-Kurs hochladen.
RücktrittEin Rücktritt ist bis zum 22.11.2019 möglich. Beachten Sie bitte, dass nach diesem Termin die Maluspunkte-Regelung Ihrer Prüfungsordnung zur Anwendung kommt.
AbgabeAm 18.12.2019 von 9 Uhr bis 11 Uhr in R12 R07 A21.
5.2  Veranstaltungen und Räume
VeranstaltungDatumUhrzeitRaum
Proseminar 1 - Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten17.10.201910:00 - 14:00 UhrRaum A-102 in der Altendorfer Straße
Proseminar 2 - Einführung in die Literaturrecherche22.10.201910:15 - 12:15 UhrSchulungsraum der Bibliothek Campus Essen
Proseminar 3 - Besprechung der Exposés05.11.2019noch offennoch offen
Kompaktseminar23.01.2020Ein genauer Ablaufplan wird nach Abgabe der Seminararbeiten veröffentlichtRaum V13 S00 D50

6.  Themen für die Seminararbeiten

Bitte bedenken Sie, dass die hier von uns vorgeschlagenen Themenblöcke noch keine Fragestellungen darstellen. Eine persönliche Fragestellung, die in unserem Seminar zunächst die Auswahl eines konkreten Falles voraussetzt, sowie eine geeignete Vorgehensweise müssen Sie selbst entwickeln. Diese problemorientierte Vorgehensweise muss sich in einer systematischen Gliederung und in der Einleitung (bzw. im Exposé) widerspiegeln. Zu solchen und anderen wichtigen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens bieten wir Ihnen insbesondere in dem begleitenden Proseminar Unterstützung an.

  1. Die Rolle der Beratungsunternehmen bei Steuervermeidung
  2. Cum-Ex-Geschäfte - am Beispiel der Deutschen Bank
  3. Verseuchte Blutprodukte
  4. Brent Spar oder Ölpest im Golf von Mexiko (BP)
  5. Waffenexporte deutscher Unternehmen (z.B. Heckler und Koch)
  6. Betriebsratsgründung bei VW in Chattanooga (USA)

Die Seminararbeiten sollten erstens und in erster Linie den jeweiligen Fall gut fundiert darstellen. Um gut begründet darstellen zu können, was „der Fall ist“, was sich in der Realität zugetragen hat, ist eine gründliche Recherche möglichst vieler und zugleich guter (glaubhafter) Quellen erforderlich. Hier wird viel Literaturrecherche notwendig sein. Dabei sind auch Internetrecherchen unverzichtbar, z.B. die Suche nach Dokumenten von Untersuchungsausschüssen des Deutschen Bundestages. Sie werden auch auf viele Webseiten von politischen Aktivisten und Organisationen (z.B. Verbände der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Ärztevereinigungen, Patienteninitiativen, Greenpeace, Oxfam etc.), Zeitungsnachrichten, TV-Beiträge und ähnliches stoßen. Sie werden entscheiden und begründen müssen, ob die jeweilige Quelle zuverlässig ist. Wissenschaftliche Quellen haben Vorrang vor anderen. Zweitens soll in den Arbeiten dargestellt werden, was man vermuten kann (immer literaturgestützt), warum eine bestimmte negative Praktik (Beispiel: Contergan-Fall, VW-Abgasmanipulation) zustande gekommen ist. Ist das „Versagen“ auf bewusste Entscheidungen, auf menschliches Versagen oder auf ein Systemproblem (z.b. bestimmte Organisationsstrukturen) zurückzuführen? Drittens soll skizziert werden, was vorgeschlagen wird, um die entsprechende negative Praktik zu vermeiden. Der Schwerpunkt liegt zwar auf der systematischen Beschreibung des Falles. Wenn Sie aber zu den beiden anderen Punkten nicht ebenfalls fundiert etwas schreiben, wird die Arbeit als nicht bestanden bewertet.

7.  Einstiegs- und Pflichtlektüre für alle SeminarteilnehmerInnen

  • Corporate Reform Collective (2014): Fighting Corporate Abuse. Beyond Predatory Capitalism. London; insb. Kapitel 1, 5, 6, 8, 10, 14.
  • Rügemer, W./Wigand, E. (2014): Union Busting in Deutschland. Die Bekämpfung von Betriebsräten und Gewerkschaften als professionelle Dienstleistung. Otto-Brenner-Stiftung Arbeitsheft Nr. 77. Frankfurt / Main (online hier verfügbar).
  • Martin, A. /Bekmeier-Feuerhahn, S./Jochims, T./Weisenfeld-Schenk, U. (2014): Bad Practices in Unternehmen und die Mechanismen ihrer Etablierung. Der Fall Enron. In: Zeitschrift für Personalforschung 28 (4), S. 452–484.
  • Martin, A./Hollborn, M./Jochims, T./Rogée, A./Saggau, C./Wüst, S. (2015): Bad Practices in deutschen Unternehmen. Mechanismen im Umgang mit fragwürdiger Moral. Lüneburg: Universität Lüneburg Institut für Mittelstandsforschung (Schriften aus dem Institut für Mittelstandsforschung, Heft 45). (PDF hier verfügbar).
  • Nienhüser, W./Magnus, M. (2003): Die wissenschaftliche Bearbeitung personalwirtschaftlicher Prolemstellungen – Eine Einführung, Essen, insb. S. 23ff. (PDF hier verfügbar).
  • Nienhüser, W./Wolfslast, M./Cichon, J. (2014): Die Fallstudien-Methode in wissenschaftlichen Arbeiten. Essen (PDF hier verfügbar).
  • Nienhüser, W./Wolfslast, M./Cichon, J. (2018): Ergänzung zu unserem Text ‚Die Fallstudien-Methode in wissenschaftlichen Arbeiten‘. Essen (PDF hier verfügbar).
  • Nienhüser, Werner (2018): Analyse negativer Unternehmenspraktiken (Bad Practices)–oder: Warum mehr Analysen von Bad Practices nötig sind und warum wir so wenige finden. In: Fietze, Simon/Holtmann, Doris/Schramm, Florian (Hrsg.): Zwischen Provinzen und Metropolen: Stationen einer sozioökonomischen Reise. Festschrift für Wenzel Matiaske. Rainer Hampp Verlag: München, Mering, S. 9–20.(PDF hier verfügbar).

Weitere Literatur werden wir im Laufe der Vorbereitung des Seminars sowie im Proseminar spezifisch für die jeweiligen Themen angeben. Zusätzlich müssen Sie vor dem Hintergrund der von Ihnen bearbeiteten speziellen Fragestellung weitere relevante Quellen verwenden. Wir empfehlen Ihnen daher unbedingt die Teilnahme an der Veranstaltung zur Literaturrecherche, die im Rahmen des Proseminars in Kooperation mit der Bibliothek angeboten wird.

8.  Exposé und Seminararbeit

8.1  Fragestellung und Exposé

Die Erarbeitung einer präzisen Fragestellung und einer entsprechenden Vorgehensweise sowie Gliederung gehört zu den notwendigen Leistungen der SeminarteilnehmerInnen. Deshalb müssen die Teilnehmer ein entsprechendes Exposé erstellen, welches als Grundlage für eine individuelle Besprechung zwischen dem Betreuer und dem Teilnehmer dient. Dieses Exposé enthält

  1. die Fragestellung Ihrer Arbeit,
  2. Ihre Vorgehensweise (zusammen ca. zwei Seiten) und
  3. eine Gliederung (mindestens bis zur zweiten Gliederungsebene).

Im Anschluß daran haben die TeilnehmerInnen Gelegenheit, ihre Seminararbeit anzufertigen. Diese Arbeit darf einen Umfang von 30.000 Zeichen ("Zeichen ohne Leerzeichen") nicht überschreiten. Dies entspricht ca. 15 Seiten - hierfür gilt der reine Fließtext (ohne Deckblatt/Gliederung und Literaturverzeichnis).

8.2  Formelle Anforderungen an ein Exposé

Ein Exposé muss folgende Angaben enthalten:

  • Ihren Namen,
  • eine Versionsnummer (z.B. Version Nr. 3 bei der dritten Fassung),
  • das Datum der Erstellung und
  • den Arbeitstitel der Arbeit.

Außerdem erwarten wir,

  • dass Sie ein gut lesbares Textformat wählen (nutzen Sie am besten bereits für Ihr Exposé die Formatvorlage) und
  • dass Sie für Ihr Exposé dieselbe rechtschreibliche Sorgfalt walten lassen wie für Ihre spätere Arbeit: Exposés mit einer unzumutbar hohen Anzahl von Fehlern in Rechtschreibung, Ausdruck und/oder Grammatik nimmt der Lehrstuhl nicht an.
8.3  Bewertungskriterien für Seminararbeiten
  1. Ist die Fragestellung klar herausgearbeitet und in ihrer Bedeutung begründet?
  2. Ist der Aufbau der Arbeit sinnvoll auf die Fragestellung bezogen?
  3. Wie sind die inhaltlichen Ausführungen hinsichtlich Argumentationslogik, Breite, Tiefe und Problembezug zu beurteilen?
  4. Wird die relevante Literatur angemessen berücksichtigt?
  5. Entspricht die Arbeit in formaler Hinsicht den Regeln wissenschaftlichen Arbeitens?
8.4  Formvorschriften für Seminararbeiten

Prinzipiell gelten dieselben Formvorschriften wie für Abschlussarbeiten, jedoch mit folgenden Ausnahmen:

  • Die Arbeit darf einen Umfang von 30.000 Zeichen (ohne Leerzeichen) nicht überschreiten (dies entspricht ca. 15 Seiten), Zeichenüberschreitungen gefährden die Note. Texttabellen werden mitgerechnet, Grafiken (Darstellungen mit vielen Symbolen), das Inhaltsverzeichnis sowie das Literaturverzeichnis zählen nicht zum Text.
  • Für die Abgabe gilt: geben Sie Ihre Arbeit im Sekretariat in zwei Exemplaren ab und zusätzlich eine E-Mail Ihrer Arbeit im Wordformat. sowie mit Kopie des Vordiplom-Zeugnisses - brauchen wir das??
  • Bitte reichen Sie die Arbeit gelocht und mit einem einfachen Heftstreifen zusammengehalten ein (also nicht im Schnellhefter bzw. nicht in gebundener Form).
  • Gestaltung des Deckblatts: Hier müssen der Titel des Seminars und Titel der Seminararbeit sowie folgende persönliche Angaben aufgeführt sein: Vor- und Zuname, Adresse und Telefonnummer, Matrikelnummer, Semesterzahl zum Zeitpunkt der Abgabe sowie angestrebter Studienabschluss.

Bitte nutzen Sie unsere spezielle Formatvorlage, in ihr finden Sie auch weitere Informationen:

9.  Präsentation der Ergebnisse

Die Präsentation basiert auf den Inhalten der Seminararbeit und soll Ihren KommilitonInnen Ihre zentralen Erkenntnisse vermitteln. Ähnlich wie die Hauptseminararbeit selbst müssen Ihre Ausführungen eine Fragestellung und einen roten Faden aufweisen.

Bei Gruppenreferaten ist eine gemeinsame Präsentation zu gestalten und keinesfalls inhaltlich nebeneinander stehende Referate. Das bedeutet in der Regel, dass nicht jeder Aspekt der einzelnen Hauptseminararbeiten behandelt werden kann, sondern dass die Gruppe eine gemeinsame Fragestellung und die relevanten Inhalte festlegt. Auch bei einem Einzelreferat ist es nicht sinnvoll, den gesamten Inhalt der Arbeit zu referieren. Wir empfehlen Ihnen, die Kernthesen herauszuarbeiten und in didaktisch ansprechender Form zu präsentieren.

Die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit gliedert sich in drei Teile: Der erste Teil beinhaltet Ihren Vortrag. Er darf bei Gruppenreferaten 30 Minuten und bei Einzelreferaten 20 Minuten nicht überschreiten. Im zweiten Teil werden wir die Inhalte Ihres Referats gemeinsam diskutieren. Diese Diskussion wird so ähnlich ablaufen wie auf einer wissenschaftlichen Tagung. Stellen Sie sich also auf Nachfragen ein. Nachfragen können einfache Verständnisfragen sein, aber auch Einwände gegen Ihre Vorgehensweise, Methodik, Interpretation der Literatur etc.

Letztlich sind es die Bewertungskriterien, die wir an Seminararbeiten anlegen, die auch die Nachfragen von Seiten der Seminarleitung sowie von den Studierenden leiten. Zum Schluss sollten circa 5-10 Minuten für ein Feedback zu Ihrem Vortrag verbleiben.

9.1  Bewertungskriterien für Präsentationen
  1. Welche Qualität hatte der Vortrag inhaltlich?
  2. Gelang es, den Inhalt zu vermitteln?
  3. Wurden die zeitlichen Vorgaben eingehalten?
  4. Waren (bei einem Gruppenreferat) die Beiträge aufeinander abgestimmt?

*Informationen für Bachelor- und Master-Studierende

Universität Duisburg-Essen
Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für BWL, insb.
Arbeit, Personal und Organisation
45117 Essen

Telefon:
0201 / 183-2260
E-Mail:
sekretariat.nienhueser[at]uni-due.de
Fax:
0201 / 183-2283

Zuletzt geändert am 14.10.2019 12:59 Uhr