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11.04.2018 - 16:31:35

NEMO - Neue Emscher Mobilität

Veranstaltungshinweis: Auf der Suche nach neuen Wegen - Impulse für eine Mobilitätswende im Ruhrgebiet

Am 11. April findet das erste Fachsymposium „Auf der Suche nach neuen Wegen - Impulse für eine Mobilitätswende im Ruhrgebiet“ des Forschungsprojekts NEMO Neue Emscher Mobilität in Essen statt. Das Projektkonsortium, an dem u.a. das Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV) und das Institut für Stadtplanung und Städtebau (ISS; Projektleitung) der Universität Duisburg-Essen beteiligt sind, will Mobilitätsmuster im Ruhrgebiet nachhaltig gestalten. Zum Wissenstransfer mit der Öffentlichkeit lädt der Fördergeber Stiftung Mercator gemeinsam mit dem NEMO Projektkonsortium ExpertInnen aus Stadt- und Mobilitätsplanung ein, um über das Projekt und relevante Herausforderungen zu referieren und über neue Lösungen mit den TeilnehmerInnen zu diskutieren.



Die Renaturierung des als Abwasserkanal genutzten Flusssystems Emscher hat die Nutzungspotenziale der Region rund um den Fluss verändert. Entlang der Emscher sowie ihrer Nebenläufe sollen neue nachhaltige Mobilitätsnetze entstehen, die eine Verkehrswende im Ruhrgebiet beschleunigen, also insbesondere den Autoverkehr der Region Ruhr reduzieren, und für eine bessere Lebensqualität der Bevölkerung sorgen könnten.

Im Projekt NEMO Neue Emscher Mobilität werden vier verschiedene für die Region idealtypische Untersuchungsräume entlang der Emscher-Region für die Implementierung einer nachhaltigen und intermodalen Mobilitätsstruktur ausgelotet. Die aus den Pilotregionen gewonnenen Erkenntnisse könnten auf die ganze Region Ruhr für innovative Mobilitätskonzepte ausgeweitet werden und sollen auch für nationale und internationale Anwendungsgebiete zur Unterstützung von politisch-planerischen Prozessen dienen.

Auf dem ersten Fachsymposium des NEMO Projekts am 11. April 2018 in den Räumlichkeiten des Fördergebers Stiftung Mercator in Essen sollen die Szenarien der Projekt-Untersuchungsräume mit Methoden und Konzepten aus der nationalen und internationalen Forschung und Anwendung verglichen werden. Einer Podiumsdiskussion zum Thema „NEMO im Bundesweiten Kontext“ schließen sich Workshopangebote zu den vier Untersuchungsräumen rund um die Emscher an.

Hier geht es zum Programmflyer des 1. Fachsymposium NEMO:
https://www.uni-due.de/imperia/md/images/zlv/auftakt_nemo_programmflyer_online.pdf
(Informationen zur Anmeldung: Für das Fachsymposium wird keine Gebühr erhoben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zum 23. März 2018. Kontakt: sara.klemm@uni-due.de)

Unter Leitung von Professor J. Alexander Schmidt vom Institut für Stadtplanung und Städtebau (ISS), übernimmt die Universität Duisburg-Essen (UDE) die Projektkoordination. Neben dem ISS und dem ZLV der UDE sind darüber hinaus das Institut für Land- und Seeverkehr (ILS) und das Institut für Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik (VSP) der TU Berlin und die DIALOGIK gGmbH beteiligt.
Das Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV) entwickelt und bewertet Szenarien der Testregionen mithilfe einer Multi-Kriterien-Analyse. Dazu zählt u.a. die Identifizierung von Einfluss- und Schlüsselfaktoren, deren Gewichtung durch Expertenbefragung und eine anschließende Szenarienbewertung. Auf der Veranstaltung werden erste Ergebnisse des vom ZLV durchgeführten Forschungsauftrages bereits vorgestellt.

Weitere Informationen zum Projekt NEMO unter:
https://www.nemo-ruhr.de/
https://www.stiftung-mercator.de/de/projekt/neue-emschermobilitaet-nemo/

NEMO-Ansprechpartnerin am ZLV:
PD Dr. Ani Melkonyan, ani.melkonyan@uni-due.de