Dr. Jochem Kail

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Fakultät für Biologie
Aquatische Ökologie
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D-45141 Essen

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Im Kern beschäftige ich mich mit der Auswirkung multipler anthropogener Belastungen auf den unterschiedlichsten räumlichen und zeitlichen Skalen auf die Besiedlung von Fließgewässern, sowie mit den Möglichkeiten der Renaturierung. Begonnen habe ich mit der Untersuchung der positiven Wirkungen von Totholz auf die Morphologie, Habitate und Besiedlung von Bächen und den Möglichkeiten des Einsatzes von Totholz bei der Renaturierung. Heute beschäftige ich mich vor allem mit der Wechselwirkung unterschiedlicher und vor allem großräumigerer Belastungen, d.h. neben der Veränderung der lokalen Habitatbedingungen durch wasserbauliche Eingriffe auch mit der Auswirkung fehlender Ufergehölze, der landwirtschaftlichen Nutzung im Einzugsgebiet und dem Klimawandel. Um diese großräumigen Belastungen zu quantifizieren und zu untersuchen nutze ich intensiv Geografische Informationssysteme (GIS) und Fernerkundungsmethoden, hydraulische und fluvialmorphologische Modelle, sowie ein breites Spektrum unterschiedlicher neuerer statistischer Methoden z.B. zur Bestimmung von Grenzwerten.