Judith Hermann

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© Ordu Oğuz

Ein Beitrag von Janina Dammers, Julia Ostrop und Elisa Vortmann Judith Hermann

Kurzbiographie

Judith Hermann, geboren am 15. Mai 1970 in Berlin-Tempelhof, ist eine deutsche Schriftstellerin, deren Debüt der Erzählband Sommerhaus, später darstellt.
Hermann studiert nach ihrem Abitur in Berlin Germanistik und Philosophie, dann Musikwissenschaften ohne Abschluss. Sie besucht danach ebenfalls in Berlin eine Journalistenschule mit anschließendem Volontariat in New York bei den deutschsprachigen Zeitungen New Yorker Staats-Zeitung und Aufbau. Nach ihrem Auslandsaufenthalt entstehen zwei erste Erzählungen, mit denen sich Hermann um das Alfred-Döblin-Stipendium an der Berliner Akademie der Künste bewirbt und dieses 1997 erhält. 1998 erscheinen neun Erzählungen, die im Band Sommerhaus, später zusammengefasst sind. 2003 folgt ihr zweiter Erzählband Nichts als Gespenster, aus dem einzelne Geschichten im Jahr 2007 von dem Regisseur Martin Gypkens für das Kino verfilmt werden – der Film trägt den gleichnamigen Titel Nichts als Gespenster. Die Autorin erhält für ihre Werke zahlreiche Auszeichnungen und veröffentlicht im Mai 2009 ihren dritten Erzählband Alice. 2014 erscheint der Roman Aller Liebe Anfang.
Judith Hermann ist Mutter eines Sohnes. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin-Prenzlauer Berg.

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