Protisten

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Protisten:

  • Die meisten Eukaryoten sind mikroskopisch kleine Einzeller, die nicht näher mit Tieren oder Pflanzen verwandt sind – diese Organismen fasst man als Protisten zusammen. Sie spielen in fast allen für den Menschen wichtigen Bereichen eine zentrale Rolle – in den globalen Nahrungsnetzen, als Krankheitserreger (z.B. Malaria), als Bioindikatoren
  • Sie sind in fast allen Lebensräumen die häufigsten Eukaryoten mit mehreren Millionen Individuen pro Liter und nehmen eine zentrale Position in Nahrungsnetzen ein. Etwa die Hälft der globalen Primärproduktion geht auf Algen zurück - in Seen stellen Kieselalgen (Bacillariophyceae), Dinoflagellaten (Dinophyceae), Grünalgen (Chlorophyceae und streptophytische Algen), Goldalgen (Chrysophyceae) und Cryptophyceae meist die wichtigsten Algengruppen. Ein Großteil dieser Primärproduktion wird erst über die mikrobielle Schleife (engl. microbial loop), also über gelösten organischen Kohlenstoff, Bakterien und bakterivore Protisten den höheren trophischen Ebenen verfügbar. Auch diese ist allerdings keine Einbahnstraße, sondern ein komplexes Nahrungsnetz mit vielen Quervernetzungen
  • Einige Algenarten können Massenvorkommen (Algenblüten) ausbilden, auch das Meeresleuchten…
  • Eine Störung der Symbiose zwischen Algen und Korallen durch Umweltfaktoren spielen eine zentrale Rolle bei der ‚Korallenbleiche‘
  • Mikroalgen und heterotrophe Protisten werden als Bioindikatoren verwendet (z.B. im Mikrosaprobiensystem)

 

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