Aktuelles

Riesenasselspinne

Fachartikel deckt Artenreichtum auf

Spinnen aus dem Eis

[03.08.2015] Es ist stockdunkel und klirrend kalt – und doch gibt es hier eine faszinierende Artenvielfalt: Die Geheimnisse der Antarktis enthüllen Wissenschaftler aus Deutschland, Australien und den USA, darunter federführend ein Biologe der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Forscher haben über 500 Riesenasselspinnen untersucht, die im Südpolarmeer häufig vorkommen. Ein Fachartikel in der Zeitschrift Royal Society Open Science zeigt nun, dass einige ihrer Arten in der Antarktis entstanden sind und von dort aus die Weltmeere besiedelten, nicht umgekehrt, wie oft angenommen.

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Florian Leese

Prof. Dr. Florian Leese ist neu an der UDE

Biologische Vielfalt im Stresstest

[03.08.2015] Versauert, verschmutzt, erwärmt, überfischt – das ist das Schicksal vieler Meere, Flüsse und Gewässer. Wie aber reagieren die Ökosysteme auf die vielen Stressfaktoren? Dies möchte Dr. Florian Leese (37) u.a. herausfinden; er ist neuer Professor für Aquatische Ökosystemforschung an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

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Diplom-Biologin Julia Deiters

Ohrwürmer als Promotionsthema

Fliegende Faltkünstler

[07.04.2015] Ohrwürmer kennt fast jeder, fliegen gesehen hat sie fast niemand. Und doch gehören sie zu den Fluginsekten und haben unter ihren ledrigen Vorderflügeln kompakt gefaltete häutige Hinterflügel. Die Diplom-Biologin Julia Deiters, promoviert über sie an der Universität Duisburg-Essen (UDE) und untersucht im Westfälischen Institut für Bionik in Bocholt deren Falttechnik und aerodynamischen Flugeigenschaften. Ihr Ziel ist es, die Technik und den Energieverbrauch fliegender Ohrwürmer zu bestimmen und sie für technische Anwendungen zu simulieren.

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Überraschende Ergebnisse in der Schilddrüsenforschung

Verdrehte Welt bei kleinen Nagern

[26.11.2014] Ohne sie läuft nichts: Die Schilddrüse und ihre Hormone wirken in jeder Zelle und beeinflussen beispielsweise Stoffwechsel, Wachstum oder Herzfunktion. Das klappt nicht immer einwandfrei. Besonders wenn das Verhältnis zweier Hormone gestört ist, kommt es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden. Doch es geht auch anders: Forscher der Allgemeinen Zoologie der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Fritz-Lipmann-Instituts in Jena untersuchten den Ansell-Graumull (Fukomys anselli), ein afrikanisches, unterirdisch lebendes Nagetier. Er hat ein einzigartiges Hormonverhältnis, das – bei anderen Säugetieren – zu Entwicklungsstörungen führt. Die Nager sind allerdings kerngesund und werden bis zu 20 Jahre alt.

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4.-7. Dezember 2014

Wissenschaftler der UDE beim Serbischen Wissenschaftsfestival

In diesem Jahr luden die Organisatoren des Wissenschaftsfestivals "Nauke"  zwei Wissenschaftler der UDE für das Hauptprogramm des Festivals erstmals nach Belgrad ein: Die beiden Zoologen Dr. Sabine Begall und E. Pascal Malkemper bestritten ein unterhaltsames und vielfältiges Bühnenprogramm, bei dem sie den Zuschauern die Philosophie des alljährlich an der Harvard-Universität verliehenen Ig Nobelpreises näher bringen sollten...

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Neue chemische Werkzeuge für die Pflanzenforschung

Von der Medizin lernen

[18.08.2014] Einen neuen Weg zur Untersuchung der Signalwege in Pflanzen gehen Prof. Dr. Markus Kaiser vom Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Dr. Erich Kombrink vom Max Planck Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln. In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Nature Chemical Biology“ stellen die Wissenschaftler ein kleines Molekül vor, das die Wirkung des Pflanzenhormons Jasmonsäure unterbindet. Dabei setzen sie auf ein in der Medizin etabliertes Verfahren.


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Veröffentlichung in renommierter medizinischer Fachzeitschrift

Eiweißmantel schwächt Wirkung ab

[07.10.2013] Medikamente punktgenau an die richtige Körperstelle bringen, Krankheiten früher erkennen: mit den Nano-Teilchen verbinden sich große Hoffnungen in der Medizin. Wie sich diese winzigen Tausendsassas im menschlichen Blut verhalten, hat Prof. Dr. Shirley Knauer am Zentrum für Medizinische Biotechnologie der Universität Duisburg-Essen (UDE) erforscht und nun gemeinsam mit Mainzer Universitätsmedizinern in der Fachzeitschrift „Nature Nanotechnology“ veröffentlicht.

Die Molekularbiologin und ihre Kooperationspartner konnten erstmalig klären, mit welcher „Geschwindigkeit“ Nanopartikel mit physiologischen Umgebungen interagieren und wie sich das auf biologische Systeme auswirkt. Knauer: „Wenn Nano-Teilchen zum Beispiel mit intelligenten Oberflächenstrukturen ausgerüstet werden, sollen sie sehr sensibel Krebszellen aufspüren oder frühzeitig auch andere Krankheitsherde selbständig erkennen.“ Trotzdem war die medizinische Wirksamkeit nanobasierter Therapiestrategien bisher oft enttäuschend.

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Preisübergabe Young Scientist Award mit Rektor und Laudatorin Prof. Elke Dopp

Dr. Nadine Ruchter ausgezeichnet

Gleich zwei Preise für Nachwuchsforscherin

"Summa cum laude" war das Ergebnis der Doktorprüfung von Dr. Nadine Ruchter aus der Aquatischen Ökologie. In Ihrer Arbeit hat Sie sich mit der Ökotoxikologie von verkehrsbürtigem Platin in Süßwasser-Ökosystemen auseinander gesetzt. Ihre hervorragende Leistung wurde dieses Jahr gleich zweimal ausgezeichnet. Den Preis für die beste Abschlussarbeit aus der Fakultät für Biologie bekam Dr. Ruchter am diesjährigen Dies academicus vom Rektor überreicht. Am internationalen Sommerfest Mitte Juli kam dann noch der 1. Platz des Young Scientist Awards hinzu, der jährlich für hervorragende interdisziplinäre Forschungsarbeiten vom Zentrum für Wasser- und Umweltforschung ausgelobt wird. Herzlichen Glückwunsch!

Bild: Jan Ševčík

Publikation in 'Frontiers in Zoology' veröffentlicht

Vögel schalten auf Autopilot

[11.07.2013] Zusammenstöße von Flugzeugen sind selten – zum Glück. Zahlreiche Kontrollen durch Fluglotsen und Hightech-Instrumente helfen den Piloten heutzutage sehr. Doch wie sieht es in der Tierwelt aus? Vögel bekommen keine Funkunterstützung und haben keinen Radar. Sie fliegen in großen Schwärmen und landen häufig in unübersichtlichem Terrain. Trotzdem gibt es kaum Kollisionen, aber warum? Das beantworten Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit internationalen Kollegen jetzt in einem Artikel.

Besonders herausfordernd für die Piloten sind der Anflug über das Wasser und die Landung an Wasseroberflächen: Denn hier die eigene Flughöhe, Fluggeschwindigkeit und den Sinkwinkel abzuschätzen, ist äußerst schwierig. Wie lösen nun Wasservögel das Problem? Sie nutzen eine Art Autopiloten, der sich am Magnetfeld der Erde orientiert.

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Tagung zur biologischen Vielfalt

Tiere und Pflanzen erobern die Stadt

[20.03.2013] Keine Betonwüsten. Ganz im Gegenteil: Unsere Städte gehören zu den artenreichsten Lebenswelten. Auf kleinstem Raum siedeln sich exotische Pflanzen an, wilde Tiere nutzen Straßen als Wanderkorridore, und Verkehrsmittel fördern die Ausbreitung neuer Arten. Dieser Dynamik sind sich die Teilnehmer einer Tagung an der Universität Duisburg-Essen (UDE) bewusst. Zum Thema „Urbane Biodiversität – regionale, nationale und internationale Aspekte“ treffen sie sich am 26. und 27. März.

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UDE forscht mit im neuen europäischen Verbund

Medikamente von Grund auf neu entwickeln

[21.02.2013] Schneller verbesserte Medikamente zu entwickeln, ist Ziel einer neuen europäischen Forschungsinitiative, die mit 196 Mio. Euro ausgestattet ist. Einzige deutsche Universität unter den 30 Partnern ist die Universität Duisburg-Essen (UDE). Dr. Markus Kaiser, Professor für Chemische Biologie am Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB): „Durch eine breit angelegte Vernetzung wollen wir dafür sorgen, dass sich Ergebnisse aus der Grundlagenforschung schneller in geeignete Medikamente umsetzen lassen.“

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UDE-Zoologen beobachten Erstaunliches in der Badewanne

Magnetischer Weihnachtskarpfen

[07.12.2012] Mit Kartoffeln und Meerrettich, dampfgegart oder aus dem Bräter: zu Weihnachten landen traditionell wieder viele Karpfen auf der Festtafel. Nicht jedoch, ohne vorher quicklebendig in großen Bottichen oder gar der eigenen Badewanne auszuharren. Das haben Zoologen der Universität Duisburg-Essen (UDE) für ein großangelegtes Experiment genutzt und die Körperausrichtung der Fische untersucht. Verblüffendes Ergebnis: Die Karpfen ziehen keinesfalls orientierungslos ihre Bahnen, sondern richten sich am Magnetfeld der Erde aus. Die Erkenntnisse von PD Dr. Sabine Begall, Prof. Dr. Hynek Burda und ihren Prager Kollegen wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift PLOS ONE publiziert.

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Ein Jahrgang, der es in sich hat

Absolventenfeier 2012

[13.10.2012] In diesem Jahr hatte die Fakultät für Biologie richtig was zu feiern. Insgesamt 64 Absolventen der Studiengänge Medizinische Biologie, Environmental Toxicology und Transnational ecosystem based Water Management wurden am 12.10.2012 geehrt.

Ein Jahrgang, der es in sich hat: Im Masterstudiengang Medizinische Biologie schlossen 93% der Studierenden in der Regelstudienzeit ab. Und das mit einer Durchschnittsnote von 1,3. Viele der Absolventen haben die Chance genutzt bereits während des Studiums Forschungserfahrungen außerhalb der UDE zu sammeln und haben einen Teil ihrer Master Zeit z.B. in Max Planck Instituten (Berlin und Dortmund), Fraunhofer Instituten (Hannover), im Deutschen Krebsforschungszentrum oder an der Charité in Berlin gesammelt. Viele haben auch den Sprung ins Ausland gewagt und waren z.B. in Cambridge, Oxford oder auch im außereuropäischen Ausland wie an der Havard Medical School, Boston, USA oder gar in Sao Paolo.

Zum ersten Mal konnte der Prodekan für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs Prof. Dr. Bernd Sures auch Zeugnisse an Absolventen des Masterstudiengangs Environmental Toxicology verteilen. Der Masterstudiengang ist vor zwei Jahren mit vier internationalen Studierenden aus aus China, Rumänien und Brasilien gestartet. Alle vier haben den Studiengang mit Bravour in der Regelstudienzeit absolviert.

Das Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) nutzte das Forum der Absolventenfeier, um einen besonderen Preis zu verleihen. Die/der beste Absolvent des Bachelorstudiengangs sowie des Masterstudiengangs Medizinische Biologie wurden mit dem Robert-Huber Preis ausgezeichnet. Der Preis für den besten Bachelorabschluss ging an Linda Ingendahl. Im Master haben gleich vier Kandidatinnen ihr Studium mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen und wurden geehrt. Louisa Hill, Katharina Overlack, Katharina Severin und Katrin Volbracht konnten sich über das Preisgeld von 250 Euro sowie die von Nobelpreisträger Prof. Dr. (mult) Huber persönlich unterschriebene Urkunde freuen.

Redaktion: Dr. Nadine Ruchter, Tel. 0201/1833103, Nadine.Ruchter@uni-due.de

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Internationale Konferenz zur Verhaltensforschung

Nichts geschieht ohne Grund

[12.07.2012] Soziale Netzwerke in der Tierwelt, Magnetfelder als Orientierungshilfe und verändertes Sozialverhalten – das sind nur einige der großen Themen der 6. European Conference on Behavioural Biology (ECBB VI), die an der Universität Duisburg-Essen (UDE) stattfindet. Vom 19. bis zum 22. Juli werden im Essener Audimax internationale Größen der Verhaltensforschung erwartet.

Prof. Dr. Patrizia D'Ettorre von der Universität Paris spricht darüber, wie Ameisen soziale Identitäten erkennen, während das Vortragsthema von Prof. Dr. John B. Phillips der US-Universität Virginia Tech die räumliche Orientierung ist. Und Prof. Dr. Radim Sumbera von der tschechischen University of South Bohemia berichtet über die aktuelle Feldforschung. Leider ist der 4. Hauptredner kürzlich im Alter von 39 Jahren verstorben – zu Ehren von Björn Siemers ist daher ein Symposium zur Verhaltensbiologie von Fledermäusen geplant.

Insgesamt gibt es neun Symposien zu unterschiedlichen Themen. Darin widmen sich die Fachleute auch der Primatenforschung, der sexuellen Selektion und der Verhaltensphysiologie. „Alle Aspekte tierischen Verhaltens werden abgedeckt, von den physiologischen Grundlagen bis hin zur Beobachtung des Tieres im sozialen Verband. Eben diese Bandbreite macht die Konferenz so spannend“, sagt Prof. Dr. Hynek Burda, Leiter der Abteilung für Allgemeine Zoologie, die die Tagung ausrichtet.

Die über 250 Teilnehmer kommen aus 23 Ländern, darunter Australien, Südafrika, Kanada, USA, Russland, Israel, Spanien und Schweden. Anmeldeschluss ist der 15. Juli.

Weitere Informationen: http://www.ecbb2012.org
PD Dr. Sabine Begall, Tel. 0201/183-4310, sabine.begall@uni-due.de

Redaktion: Katrin Koster, Tel. 0203/379-1488

Forscher entschlüsseln „Molekulare Klebstoffe“

Enzyme blockieren – Krebs verhindern

[21.06.2012] Sie schauen ganz genau hin, die Wissenschaftler um Prof. Dr. Shirley Knauer am Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Deshalb ist ihnen jetzt ein großer Erfolg in der Grundlagenforschung gelungen, der bedeutsam für Krebstherapien sein kann. Sie entdeckten einen neuen Angriffspunkt zur Blockierung eines speziellen Eiweiß-spaltenden Enzyms. Ihre Ergebnisse sind in den Fachzeitschriften „Blood Cancer Journal“ und „The FASEB Journal“ erschienen.

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Botanisches Kompetenzzentrum im Grugapark

Neues Pflanzenparadies

[16.05.2012] Hier wächst etwas Vielversprechendes zusammen: Bessere Forschungs- und Lehrbedingungen für die Uni-Botanik bilden gemeinsam mit einer praxisnahen Ausbildung im Gartenhandwerk die Grundlage für das neue Botanische Kompetenzzentrum in der Gruga. Am 22. Mai eröffnen Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke und Oberbürgermeister Reinhard Paß offiziell den neuen Botanischen Garten der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Auf 3.300 qm Fläche bietet er 3.500 Arten eine neue Heimat. Am Külshammerweg, also in direkter Nachbarschaft zu den städtischen Anlagen im Grugapark, können die organisatorisch unabhängigen Einrichtungen künftig intensiv zusammenarbeiten. Das sich so entwickelnde Botanische Kompetenzzentrum wird gemeinsam getragen von der Stadt Essen, der Universität Duisburg-Essen, der Landwirtschaftskammer NRW und der privaten Wirtschaft. Beteiligt sind der Grugapark / Grün und Gruga Essen, der Botanische Garten der Universität Duisburg-Essen, das Gartenbauzentrum und die Mustergartenanlage.

Für die Ausbildung der künftigen Biologielehrer ist der Botanische Garten ein wichtiger Stützpunkt, da botanische Formenkenntnisse nur am „lebenden Objekt“ vermittelt werden können. Prof. Dr. Hardy Pfanz: „Die bisherige Gartenfläche war relativ klein. Deshalb ist der Umzug in den weitläufigen Park mit seiner vielfältigen Flora und dem Umweltbildungszentrum der Grugapark-Schule Natur eine echte Bereicherung für die Lehre.“ Es wurden auch neue Schaupflanzungen zu besonders interessanten Themen angelegt, z.B. ein großes Moorbeet, in dem sich auch fleischfressende Pflanzen wohlfühlen.


Weitere Informationen:
• Prof. Dr. Hardy Pfanz, Tel. 0201/183-2153, hardy.pfanz@uni-due.de,
• Dr. Christiane Wittmann, Tel. 0201/183-3122, christiane.wittmann@uni-due.de
• Dr. Martin Gülpen, Tel. 0201/88-83338, martin.guelpen@grugapark.essen

Twm Welcome Day

Herzlich Willkommen an der UDE!

TWM begrüßt die zukünftigen Wassermanager

Seit 2005 bildet die Universität Duisburg-Essen mit dem Master-Studiengang “Transnational ecosystem-based Water Management”, kurz: TWM, eine neue Generation von Wasser- und Gewässermanagern aus. Ihr Ziel ist es, den nachhaltigen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser, aber auch mit den Wasserökosystemen, in das Gewässermanagement einfließen zu lassen. Der international ausgerichtete Studiengang ist englischsprachig und betrachtet insbesondere die grenzüberschreitenden Aspekte des Gewässermanagements. Grenzüberschreitend ist auch das Curriculum, das zur Hälfte in Essen und zur Hälfte an der niederländischen Partneruniversität, der Radboud Universiteit in Nijmegen, verankert ist.

Diese Stärke von TWM hob Prof. Dr. Daniel Hering von der Fakultät für Biologie heute auch in Gegenwart des neuen Jahrgangs der TWM-Studierenden hervor. Sie waren zum ‚Welcome Day’ geladen, der traditionell im März eines Jahres in Essen stattfindet. Zusammen mit TWM-Lehrenden der UDE hatten die Studierenden dabei Gelegenheit, sich umfangreich über den Studienablauf im kommenden Sommersemester zu informieren. Begleitet wurden sie von der niederländischen Studienkoordinatorin Conny Mooren.

Die stetig wachsenden Studierendenzahlen in den letzten Jahren deuten in erfreulicher Weise auf eine steigende Nachfrage, nicht nur seitens der Studierenden, hin. So konnte die Mehrheit der Absolventinnen und Absolventen in den letzten Jahren direkt nach dem Studium eine Tätigkeit in einem entsprechenden Beruf aufnehmen.

Veröffentlichung in bedeutender Fachzeitschrift

Proteine als Türöffner für Parasiten

[08.03.2012] Sie sehen harmlos aus, wie kleine runde Tausendfüßler, und doch haben Eipilze (Oomycota) viele Parasiten hervorgebracht: Die mikroskopisch kleinen Lebewesen verursachen großen wirtschaftlichen Schaden. Jetzt sind Forscher um Prof. Dr. Peter Bayer und Dr. Anja Matena an der Universität Duisburg-Essen (UDE) den Winzlingen auf die Schliche gekommen. Ihre Ergebnisse haben sie mit englischen Kollegen in der amerikanischen Fachzeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences) veröffentlicht.

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