Langzeitarchivierung von Forschungsdaten

Die Fakultät für Biologie bietet Arbeitsgruppen und Wissenschaftler/innen die Möglichkeit, digitale Forschungsdaten nach Abschluss von Forschungsarbeiten (Publikationen, Dissertationen u.a.) auf eigenen Archiv-Servern der Fakultät zu archivieren.

Hierbei bleibt ein einfacher Zugiff auf die archivierten Daten jederzeit  erhalten, Zugriffsberechtigungen (z.B. beschränkter oder fakultätsintern offener Zugang) werden mit den Wissenschaftlern individuell abgesprochen und geregelt.

Der Forschungsdaten-Archivierungsservice der Fakultät ist ein noch laufendes Projekt im Rahmen der generellen Ziele 

  • Langzeitarchivierung,
  • Wiederverwendung  und
  • ermöglichter Zugang

von und zu digitalen Forschungsdaten aus öffentlicher Förderung und

  • Aufbau eines fakultätsweiten Forschungsdaten-Repositories.

Im derzeitigen Projektstatus dient der Service als eine pragmatische Zwischenlösung und soll den folgenden Umständen Rechnung tragen:

1. Für die Wissenschaftler/innen soll die dauerhafte Ablage aller digitaler Forschungsdaten, die im Verlauf von Forschungsarbeiten schon als Rohdaten anfallen oder in bereits bearbeiteter Form für das Erstellen von Publikationen relevant sind, vereinfacht und erleichtert werden.

2. Mit der Speicherung der Daten innerhalb einer vorbereiteten, übergreifend standardisierten und gemeinsamen Infrastruktur (Archivserver) baut die Fakultät ein langfristiges Forschungsdaten-Repository auf.

3. Mit Einverständnis der Wissenschaftler/innen und auf Anfrage soll ein fakultätsinterner (Biologie) oder auch fakultätsübergreifender (Medizin, Chemie, Physik) Zugriff auf die Daten und somit auch eine interdisziplinäre Wiederverwendung von Forschungsdaten ermöglicht werden.