Jahrmarkt-Generationen

Hereinspaziert! Ausbildung und Ausübung sozial ausgegrenzter Arbeits- und Lebensweisen bei Jahrmarkt-Schausteller*innen (Pilotstudie, August bis Dezember 2016)

Hereinspaziert: Arbeit und Leben in Jahrmarktgenerationen

Foto: Ingo Lenz-Drake

Losbuden und Fahrgeschäfte auf Jahrmärkten sind oft Familienbetriebe, die von Generation zu Generation weitervererbt werden (sollen). Dass hier Betrieb und Familie eine Einheit darstellen, macht sie zu etwas ganz Besonderem für die Sozialforschung: Zum einen werden nicht nur Berufe sondern auch ein ganzer Lebensstil übernommen, wobei die Auseinandersetzung mit dieser Perspektive verhältnismäßig früh im Leben beginnen dürfte: Es handelt sich um lebenslange Nachfolgeprozesse in Arbeits- und Lebensweisen von Schausteller*innen. Diese unterliegen zum anderen ganz spezifischen Ausbildungs- und Beschäftigungsbedingungen. Beides, sowohl die Ausbildungs- und Arbeits- als auch die biografischen Bedingungen von Schausteller*innen wurden bisher soziologisch noch nicht untersucht. Bei dem Projekt handelt es sich um eine explorative Pilotstudie, die als Nachwuchsprojekt vom Profilschwerpunkt „Wandel von Gegenwartsgesellschaften“ gefördert wird.

Leitung/Durchführung: D. Schiek (mit B. Apitzsch).