Aktuelles

Köln, April 2018 ICBA 2018: Wir sagen Danke!

Team ICBA 2018

Die fünfte International Conference on Behavioral Addictions (ICBA 2018), die in diesem Jahr von unserem Team (Prof. Dr. Matthias Brand) und dem Team der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof. Dr. Dr. Astrid Müller) in Köln ausgerichtet wurde, war ein voller Erfolg. Mit-Organisator und Vorsitzender der International Society for the Study of Behavioral Addictions (ISSBA), Prof. Dr. Zsolt Demetrovics (Universität Budapest), zeigte sich begeistert von der diesjährigen ICBA, die mit ihren rund 300 Beiträgen aus aller Welt nicht nur quantitativ gewachsen, sondern auch qualitativ verbessert worden sei. Auch viele andere renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigten sich begeistert und bedankten sich für eine hervorragende Organisation. Auch wir bedanken uns hiermit herzlich bei allen Teilnehmenden, die mit ihrer Partizipation, spannenden Vorträgen und fruchtvollen Debatten diese drei Tage zu einem einzigartigen Erlebnis gemacht haben!

In zahlreichen Hauptvorträgen und Symposien wurden Einblicke in das Forschungsfeld der Verhaltenssüchte und jener Verhaltensweisen gewährt, die aktuell als solche diskutiert werden, wie z.B. die Computerspiel-, Internet- oder Kaufsucht. Die Hauptvorträge hierzu wurden von international führenden Forschern und Forscherinnen der jeweiligen Themengebiete gehalten, wie beispielsweise Luke Clark (Canada) zum Thema Glücksspielsucht, Daria Kuss (UK) zum Thema Social-Media-Sucht, Guangheng Dong (China) zum Thema Internet-Gaming-Sucht, Rudolf Stark (Deutschland) zum Thema Pornographiesucht und Michael Kyrios (Australien) zum Thema Kaufsucht. Kimberly Young, Koryphäe der Internetsuchtforschung, die aus gesundheitlichen Gründen leider nicht anwesend sein konnte, trug mit einer Videobotschaft ihren Teil zu der Konferenz bei. Ihre beeindruckende Rede wurde von Elisa Wegmann aufgegriffen und erfolgreich ergänzt. Eine Bereicherung stellten auch die erstmalig geführten Pro- und Kontra-Debatten dar, bei denen die Themen Pathologisierung von Verhalten (Aviv Weinstein, Israel vs. Joël Billieux, Luxembourg) sowie das Konzept der "Food Addiction" (Erica M. Schulte, USA vs. Fernando Fernández-Aranda, Spanien) für rege Diskussionen sorgten.

Doch auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler kamen zu Wort. Nicht nur zur Eröffnung, bei der Stephanie Antons ihre Eindrücke als ICBA-Neuling in Grußworten schilderte, sondern auch bei zahlreichen Vorträgen, die in acht sogenannten parallel sessions stattfanden. Besonders beim ebenfalls neuen Format der Minitalks, konnten sich Vertreterinnen und Vertreter des wissenschaftlichen Nachwuchses Gehör verschaffen. Das restlos ausverkaufte Social Dinner am Dienstagabend rundete das Programm noch ab, sodass die internationale Konferenz insgesamt als großer Erfolg verbucht werden kann.

Darum sagen wir: DANKE an alle, die an der ICBA 2018 in Köln teilgenommen haben!

Köln, April 2018 Internationale Konferenz zu Verhaltenssüchten

Icba 2018-01​Die International Conference on Behavioral Addictions findet in diesem Jahr vom 23.-25. April in Köln statt. Mit 14 Hauptvorträgen und 42 wissenschaftlichen Symposien bietet die Konferenz allen Teilnehmenden ein exzellentes Programm zum Thema Verhaltenssüchte. Ein Schwerpunkt wird in einigen Hauptvorträgen und vielen Symposien das Thema Internet Gaming Disorder und andere suchtartige Verhaltensweisen im Kontext der Nutzung digitaler Medien sein. Dies trägt auch den aktuellen Entwicklungen in internationalen Klassifikationssystemen psychischer Störungen Rechnung. So wird laut aktuellem Beta Draft des ICD-11 vermutlich die Gaming Disorder als eigenständiges Störungsbild aufgenommen. Dies hat weitreichende Konsequenzen für die Diagnostik, Beratung, Prävention und Therapie internetbezogener Störungen.

Die ICBA bietet ein hervorragendes Umfeld, um sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der Verhaltenssuchtforschung zu informieren und mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Weitere Themenschwerpunkte sind das pathologische Glücksspiel, Kaufsucht, hypersexuelles Verhalten.

Der Einladung nach Köln sind viele renommierte Referentinnen und Referenten gefolgt: Luke Clark (Kanada), Zsolt Demetrovicz (Ungarn), Guangheng Dong (China), Daniel King und Michael Kyrios (beide Australien), Marcantonio Spada und Daria Kuss (beide UK), Kimberly Young (USA), sowie Hans-Jürgen Rumpf (Lübeck) und Rudolf Stark (Gießen) aus Deutschland, um nur einige zu nennen.

Ausgerichtet wird die Konferenz von Prof. Dr. Matthias Brand (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Dr. Astrid Müller (Medizinische Hochschule Hannover), sowie Prof. Dr. Zsolt Demetrovics (Universität Budapest). Konferenzsprache ist Englisch. Weiterführende Informationen zur diesjährigen ICBA finden sich auf der Kongresshomepage www.icba2018.com.

Universität Duisburg-Essen Pressemitteilung

Die Universität Duisburg-Essen hat am 29. März 2017 eine Pressemitteilung hinsichtlich des Center for Behavioral Addiction Research (CeBAR) veröffentlicht.

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Juni 2016 1. CeBAR Symposium

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Zur Eröffnung des Center for Behavioral Addiction Research (CeBAR) an der Universität Duisburg-Essen fand am 24. Juni 2016 ein feierliches Eröffnungssymposium im Casino auf Zeche Zollverein in Essen statt.

Auf dem Symposium mit ca. 100 Teilnehmern wurden zunächst Grußworte von Prof. Dr. Torben Weis, Prodekan der Abteilung Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft der Universität Duisburg-Essen und Priv.-Doz. Dr. Bert te Wildt von der Ambulanz für Verhaltenssucht der Ruhr-Universität Bochum gehalten. Es folgten Vorträge zu verschiedenen Verhaltenssüchten, die von international renommierten Forscherinnen und Forschern sowie von Jungwissenschaftlern und Jungwissenschaftlerinnen gehalten wurden. Die Vorträge zu Internetsucht, Glücksspielsucht, Kaufsucht und Sexsucht wurden durch eine Plenumsdiskussion ergänzt, an der die Symposiumsteilnehmer und -teilnehmerinnen ihre Fragen an die Experten stellen konnten.

Der Leiter des CeBAR, Prof. Dr. Matthias Brand, bedankt sich bei allen Vortragenden und Teilnehmenden für eine gelungene Veranstaltung.

 

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Unsere Postanschrift

Center for Behavioral Addiction
Research (CeBAR)
Universität Duisburg-Essen,
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Das Fachgebiet Allgemeine Psychologie: Kognition an der Universität Duisburg-Essen untersteht der Leitung von Prof. Dr. Matthias Brand und gehört zur Abteilung Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft der Fakultät für Ingenieurwissenschaften.

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