Aktuelles

Die Chemie muss stimmen
(c) UDE

Forschungsinitiative vom Land unterstützt

Die Chemie muss stimmen

[28.03.2017]

Farbfilme, Kunststoffe, Aspirin – Meilensteine der Chemie-Industrie. Produkte wie diese werden meist mittels chemischer Katalysatoren hergestellt. Man braucht weniger Energie und kann schädliche Nebenprodukte vermeiden oder diese mit ihrer Hilfe abbauen. Dieses Potenzial schöpft das Land mit dem Programm Starke Forschung Chemie.NRW aus: Es unterstützt die Forschungsinitiative „Heterogene Oxidationskatalyse in der Flüssigphase“, welche die Universität Duisburg-Essen (UDE) mit der Ruhr-Universität Bochum und den Mülheimer Max-Planck-Instituten plant.

mehr

Professor Paul Roth verstorben

UDE trauert um renommierten Ingenieur

Professor Paul Roth verstorben

[24.03.2017]

Er war schon Nanoforscher, als Nano noch nicht in aller Munde war; er hat die Entwicklung von Hochleistungsakkus entscheidend vorangebracht und geholfen zu verstehen, wie sich Rußpartikel in Motoren bilden. Prof. Dr.-Ing. Paul Roth hat beträchtlich zum Renommee der Universität Duisburg-Essen (UDE) beigetragen. Am 17. März ist er mit 78 Jahren verstorben. Die UDE und vor allem die Mitarbeiter am Institut für Verbrennung und Gasdynamik IVG und am Center for Nanointegration CENIDE trauern um einen leidenschaftlichen Wissenschaftler und engagierten Kollegen.

mehr

Spin-selektiver Transport in InAs-Nanodrähten ohne Magnetfeld
(c) CENIDE, AG Prost

Kooperation mit Jülich

Spin-selektiver Transport in InAs-Nanodrähten ohne Magnetfeld

[23.03.2017]

Ein Team vom Forschungszentrum Jülich konnte erstmals experimentell bei einer Temperatur von 100 Millikelvin (mK) nachweisen, dass die Ausrichtung des Elektronenspins auch ohne angelegtes Magnetfeld fest an die Transportrichtung in eindimensionalen Leitern gekoppelt ist. Simulationsrechnungen an der Uni Würzburg belegen, dass dieser Effekt der rein elektrischen geformten spiralförmigen Energiebandlücke in geeigneten eindimensionalen Leitern zugeordnet ist. Für die Experimente wurden InAs-Nanodrähte verwendet, die in der Arbeitsgruppe von Werner Prost an der Universität Duisburg-Essen epitaktisch gewachsen wurden.

mehr

Bahndrehimpuls von Plasmonen im Video
(c) Universität Stuttgart

Publikation in Science

Bahndrehimpuls von Plasmonen im Video

[21.03.2017]

Mit Licht große Datenmengen übertragen und sogar Materie bewegen, das sind Zukunftsvisionen von Physikern, die sich mit Plasmonik beschäftigen. Wissenschaftlern vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist es in Kooperation mit Kollegen aus Haifa (Israel), Kaiserslautern und Stuttgart gelungen, nanometerkleine Lichtstrudel auf einer Metalloberfläche zu erzeugen und sie im Takt von Attosekunden zu filmen.

mehr

Thermoelektrische Generatoren aus polaren Oxid-Nanoschichten
(c) CENIDE, AG Pentcheva

Energierückgewinnung

Thermoelektrische Generatoren aus polaren Oxid-Nanoschichten

[16.03.2017]

Sie könnten heiße Rohrleitungen in der Industrie ummanteln oder am Abgasstrang unseres Autos sitzen: Thermoelektrische Generatoren nutzen Wärmegradienten, um Strom zu erzeugen und damit Energie zurückzugewinnen, die sonst verlorenginge. Leider enthalten viele der bisher hierfür verwendeten Materialien Elemente, die selten, giftig oder gar beides sind. Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben jüngst nachgewiesen, dass es auch anders geht: Ihre Technik, die auf Nanoschichten mit geladenen Grenzflächen basiert, haben sie zum Patent angemeldet.

mehr

Neue Vereinbarung zum 10-jährigen Bestehen
(c) UA Ruhr_Roland Baege

Universitätsallianz Ruhr

Neue Vereinbarung zum 10-jährigen Bestehen

[13.03.2017]

Nach zehn Jahren erfolgreicher Kooperation haben die drei großen Universitäten im Ruhrgebiet ihre Partnerschaft neu besiegelt: Die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen erneuerten die Rahmenkooperationsvereinbarung, um ihre Zusammenarbeit in der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) zu festigen. Der Vertrag verdeutlicht, welch dynamische Entwicklung der Verbund seit seiner Gründung am 12. März 2007 genommen hat.

mehr

Umweltfreundlich düsen
(c) Dr. Erwan Bertin

Humboldt-Stipendiat in der Technischen Chemie

Umweltfreundlich düsen

[23.02.2017]

Abgase, die nicht umweltschädlich sind – zu schön, um wahr zu sein? Mitnichten: Forscher wie Dr. Erwan Bertin (29) stellen u.a. neue Materialien her, die das möglich machen sollen. Er ist derzeit Gast bei Professor Dr. Stephan Barcikowski in der Technischen Chemie der Universität Duisburg-Essen (UDE). Sein Aufenthalt wird finanziert durch ein Forschungsstipendium für Postdoktoranden der Alexander von Humboldt-Stiftung.

mehr

NanoEnergie-Symposium im März
(c) University of Tsukuba

Kooperation mit Tsukuba

NanoEnergie-Symposium im März

[22.02.2017]

Am 10. und 11. März findet im japanischen Tsukuba ein internationales Symposium „Nanoscience and Nanotechnology“ statt. Es ist das mittlerweile sechste gemeinsame Symposium innerhalb der seit 2011 bestehenden Kooperation zwischen der Universität Tsukuba und dem Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE).

mehr

Nano-Container auf Proteinfang
(c) UDE

DNA-Technologie ermöglicht passgenaue Hüllen

Nano-Container auf Proteinfang

[20.02.2017]

Winzige Nano-Container aus DNA-Material zu konstruieren, die passgenau jeweils ein ganz bestimmtes Protein binden können - dies gelang jetzt der Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Barbara Sacca von der Universität Duisburg-Essen (UDE). „Dies gibt unserer Arbeit einen richtigen Schub“, freut sich die junge Projektleiterin im DFG-Sonderforschungsbereich Supramolekulare Chemie an Proteinen. Ihre Erkenntnisse wurden jetzt in der internationalen Forschungszeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

mehr

Gasphasensynthese funktionaler Nanomaterialien
(c) CENIDE

Internationales Symposium an der UDE

Gasphasensynthese funktionaler Nanomaterialien

[06.02.2017]

Das Who’s Who der Branche trifft sich am 21. und 22. März 2017 im NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) am Campus Duisburg: Hier diskutieren die Experten das grundsätzliche Verständnis, die Modellierung und Simulation sowie die maßstabsgerechte Vergrößerung der Herstellung komplexer Materialien aus gasförmigen Ausgangsstoffen.

mehr

Graphen unter Beschuss
(c) AG Schleberger

UDE: 2D-Material übersteht extrem hohe Stromdichten

Graphen unter Beschuss

[06.02.2017]

Das Teilchen durchschlägt die hauchdünne Probe mit bis zu 450.000 m/s, doch alles bleibt heil: So geschehen bei einem internationalen Wissenschaftler-Team, zu dem auch Professor Dr. Marika Schleberger vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) gehört. Ihre Probe aus freitragendem Graphen konnte die Ladung eines energiereichen Ions innerhalb von Femtosekunden ausgleichen und so eine Explosion im Nano-Maßstab verhindern. „Nature Communications“ berichtet darüber in seiner aktuellen Ausgabe.

mehr

Energiequelle Sonne
(c) UDE/Frank Preuß

Prof. Dr. Martina Schmid ist neu an der UDE

Energiequelle Sonne

[03.02.2017]

Sonnenlicht sendet praktisch unerschöpflich viel Energie zur Erde. Wie sie mit möglichst wenig Rohstoffeinsatz genutzt werden kann, erforscht Prof. Dr. Martina Schmid (35), die jetzt an die Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen (UDE) berufen wurde.

mehr

Herausragende Besucherbewertung
(c) CENIDE

WissensNacht Ruhr 2016

Herausragende Besucherbewertung

[25.01.2017]

„Wann bekommt man schon einmal die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines Labors zu schauen?“, dachten sich wieder hunderte kleine und große Besucher/innen und gingen am 30. September 2016 im NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) auf Entdeckungsreise. Und die machte offensichtlich viel Spaß, denn bei der Besucherbefragung gab es die Note 1,4.

mehr

Dr.-Ing. Patrick S. Kurzeja
(c) privat

UDE: Im Jungen Kolleg der NRW-Akademie

Dr.-Ing. Patrick S. Kurzeja

[18.01.2017]

Ein hervorragender junger Physiker der Universität Duisburg-Essen (UDE), Dr.-Ing. Patrick S. Kurzeja (31), wurde jetzt in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste berufen.

mehr

Shell-Ferromagnet: Ein Quasi-Monopol im Video
(c) CENIDE, AG Farle

Entdeckung beruht auf Nanostruktur

Shell-Ferromagnet: Ein Quasi-Monopol im Video

[16.01.2017]

Ein einseitiger Magnet wurde zuvor noch nie beobachtet oder gar hergestellt: Doch Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der türkischen Muğla Sıtkı Koçman University haben soeben solch einen Nanomagneten erzeugt und analysiert. Dass das Phänomen auch unter normalen Raumbedingungen stabil ist, zeigen die Wissenschaftler in ihrer Veröffentlichung in „Nature – Scientific Reports“ und auf YouTube.

mehr

Textilforschungzentrum frisch saniert
(c) Hochschule Niederrhein

An-Institut zieht aus NETZ zurück nach Krefeld

Textilforschungzentrum frisch saniert

[16.01.2017]

Nach dreijähriger Sanierungsphase ist heute das Deutsche Textilforschungszentrum Nordwest (DTNW) in Krefeld wieder eröffnet worden. Insgesamt wurden 9 Millionen Euro investiert, um das Forschungszentrum von Grund auf zu sanieren und zu modernisieren. In der Zwischenzeit waren die Forscher am Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) untergebracht.

mehr

Internationales Symposium von SFB1242 und CENIDE

Nichtgleichgewichtsdynamik

Internationales Symposium von SFB1242 und CENIDE

[16.01.2017]

Internationales Symposium zu Streuung und ultraschneller zeitaufgelöster Spektroskopie im weichen Röntgenbereich am Freitag, 27. Januar: Der Sonderforschungsbereich 1242 der Fakultät für Physik und das Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) laden ins NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) am Campus Duisburg. Internationale Experten diskutieren, wie die Verfahren und Methoden zur elementspezifischen Analyse in komplexen Nanostrukturen genutzt werden können. Nähere Informationen zum Programm und zur Anfahrt finden Sie hier.

Selbstorganisierte Nanostrukturen
(c) Molmat, Aalto University

CENIDE Science Talk

Selbstorganisierte Nanostrukturen

[06.01.2017]

Zum Science Talk am Mittwoch, 18. Januar um 15.15 Uhr, begrüßen wir Prof. Dr. Olli Ikkala, Department of Applied Physics, Molecular Materials der Aalto University in Finnland. Im Anschluss spricht Prof. Dr. André Gröschel aus der Physikalischen Chemie.

mehr