Aktuelles

„Mini-brains“ statt Mausmodell

„Mini-brains“ statt Mausmodell
© UDE/AK Epple

Erforscht man Schäden durch Schlaganfälle, kommt man nicht um sie herum: Mäuse. An ihren Hirnen werden Gefäßverschlüsse und deren Folgen simuliert – bis jetzt: Die Zukunft könnte „mini-brains“ aus dem Labor gehören. Mit ihnen will ein Forscherteam aus der Medizin und der Chemie der UDE neue Methoden in der Schlaganfallforschung ohne Tierversuche etablieren. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert das kürzlich gestartete Projekt mit 750.000 Euro.

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Wegweisende Forschung ausgezeichnet

Wegweisende Forschung ausgezeichnet
© privat

Mit modernen theoretischen Methoden und dem Konzept der freien Energiefläche elementare Prozesse in Batterien und Elektrolyseuren beschreiben – für diese wegweisende Forschung in seinem Fachgebiet wurde CENIDE-Mitglied Jun.-Prof. Dr. Kai Exner mit dem renommierten Ewald-Wicke-Preis ausgezeichnet. Exner nahm den Preis der Ewald-Wicke-Stiftung und der deutschen Bunsen-Gesellschaft für physikalische Chemie (DBG) am 10. Mai 2021 während der digitalen Preisverleihung entgegen.

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Forschungsdaten gemeinsam nutzbar machen

Forschungsdaten gemeinsam nutzbar machen
© pixabay.com

Zwei Konsortien mit Beteiligung von Forschenden aus der UA Ruhr wurden für die Bund-Länder-Förderung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur, kurz NFDI, ausgewählt. Beide Konsortien widmen sich der Materialforschung, einem Schwerpunkt der UA Ruhr. „FAIRmat“ und „NFDI-MatWerk“ wurden nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren bewilligt. Die Förderung ist auf fünf Jahre angelegt.

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„Es gibt mehrere Strategien für die Sauerstoffgasentwicklung“

„Es gibt mehrere Strategien für die Sauerstoffgasentwicklung“
© Crystal Kwok

Warum sind Katalysatoren für die Sauerstoffgasentwicklung nicht unbedingt besser, wenn man ihre Skalierungsbeziehungen aufbricht? Das arbeitet CENIDE-Mitglied Prof. Kai Exner in einem Artikel heraus, der im renommierten Journal Chem Catalysis* veröffentlicht wurde. Weitere Forschungsarbeiten des Chemikers werden durch das Max-Buchner-Forschungsstipendium in Höhe von 10.000 Euro ermöglicht.

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  12.07.2021
DECHEMA-Preis 2020

Materialien praktisch nutzbar machen

Materialien praktisch nutzbar machen
© CENIDE/UDE

Prof. Doris Segets wurde im Fraunhofer InHaus der DECHEMA-Preis 2020 verliehen. Die Veranstaltung fand am 5. Juli als Hybrid-Format statt, es gab eine Live-Übertragung via Zoom und etwa 40 Teilnehmer:innen waren vor Ort. Die Ingenieurin vom Center for Nanointegration (CENIDE) der UDE bekam den Preis für ihre wegweisenden Arbeiten in der Verfahrenstechnik verliehen.

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Zusammenarbeit für internationale Spitzenforschung

Zusammenarbeit für internationale Spitzenforschung
© Michael Schwettmann

Der Ausbau der internationalen Spitzenforschung der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) kann starten: Am 7. Juli 2021 unterzeichneten die Rektoren der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen im Beisein von Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen einen Kooperationsvertrag zur Gründung der Research Alliance Ruhr. Damit können die vier Research Center und das College nun beginnen, internationale Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für ihre zukunftsweisenden Forschungsvorhaben zu gewinnen. Für die Aufbauphase stellt die Landesregierung hierfür bis 2024 aus Mitteln der Ruhr-Konferenz bis zu 75 Millionen Euro zur Verfügung.

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  01.07.2021
Dies academicus 2021

Beste Promotion in Physik

Beste Promotion in Physik
© Benjamin Zingsem

Dr. Benjamin Zingsem wurde für die beste Promotion 2021 in der Fakultät für Physik ausgezeichnet. Er war in Zusammenarbeit mit dem Ernst Ruska Centre Jülich und Prof. Rafal Dunin-Borkowski, Doktorand in der Arbeitsgruppe von CENIDE-Mitglied Prof. Michael Farle. Seine Auszeichnung fand am 18. Juni im Rahmen des digitalen Dies academicus der UDE statt. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit „Pico-second spin dynamics in nano-structures: Towards nanometer spatial resolution by Transmission electron microscopy“*.

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Atome und Sekundenbruchteile simulieren

Atome und Sekundenbruchteile simulieren
© Zhigilei

Seine Welt sind Pikosekunden – billionstel von Sekunden; zu kurz für atomar aufgelöste Experimente: Professor Leonid Zhigilei ist Materialwissenschaftler an der University of Virginia (USA). Für seine Berechnungen zur Herstellung von Nanopartikeln wurde er mit dem Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet. Seinen damit verbundenen Forschungsaufenthalt wird er in der Technischen Chemie I der Universität Duisburg-Essen (UDE) verbringen. Dabei werden Materialien für die Katalyse im Mittelpunkt stehen.

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Klimaschutz an der UDE

Klimaschutz an der UDE

Die Gruppe UDE4future wurde vom Nachhaltigkeitsprozess der UDE (Napro) für ihr Engagement ausgezeichnet – unter anderem für eine Initiative gegen Kurzstreckenflüge und die Ringvorlesung „Klimakrise und das Ruhrgebiet – Klimawandel verstehen und handeln“. Stellvertretend für die Gruppe werden Dr. Marion Franke, Prof. Dr. Axel Klein, Prof. Dr. Barbara König, Jörg Miller, Dr. Tobias Teckentrup und Dr. Nicolas Wöhrl belobigt.

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Nanopartikel verfügbar mit Lichtgeschwindigkeit

Nanopartikel verfügbar mit Lichtgeschwindigkeit
© Projekter Industrial Design GbR (Duisburg)

Kolloidale Nanopartikel schnell, einfach und verlässlich mit dem eigenen Laborautomaten herstellen. Das machen zwei Forscher aus Essen unter Einsatz innovativer Lasertechnik möglich. Mit Ihrem Automaten wollen sie weltweit die Nano-FuE beschleunigen.

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Industrie und Gesellschaft mitdenken

Industrie und Gesellschaft mitdenken
© UDE/Frank Preuß

Der Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Doris Segets. Die 38-jährige Expertin für Verfahrenstechnik elektrochemischer Funktionsmaterialien an der UDE wird damit für ihre wissenschaftlichen Leistungen und ihr Engagement, Forschungsleistungen in die Industrie zu tragen, geehrt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird durch die Essener G. D. Baedeker Stiftung verliehen.

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Online ins Ruhrgebiet

Online ins Ruhrgebiet
© UDE

Sie kommen von den Universitäten Harvard, Yale oder Princeton nach Bochum, Duisburg, Dortmund und Essen: Neun Studierende aus den USA lernen für zwei Monate das Ruhrgebiet kennen. Sie nehmen am Ruhr Fellowship Programm 2021 teil, einer gemeinsamen Initiative der drei UA Ruhr-Universitäten. Seit dem 7. Juni lernen die amerikanischen Gäste Forschung, Industrie, Kultur und Sprache kennen – auch CENIDE wurde bereits vorgestellt. Das Programm findet zum ersten Mal virtuell statt.

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Junge Wilde

Junge Wilde
© UDE

Jung, neugierig, exzellent: Das ist die neue Generation von Nachwuchswissenschaftler:innen an der UDE. Einige unserer Forschungstalente möchten wir ab sofort vorstellen – darunter auch CENIDE-Mitglied Prof. Dr. Doris Segets.

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Elektrochemische Reaktionen

Elektrochemische Reaktionen
© privat

Seine Arbeit nutzt der Batterieforschung ebenso wie der Medizin: Dr. Kai S. Exner übernimmt ab Juni die Juniorprofessur für Theoretische Anorganische Chemie an der UDE. Dass er seine Karriere hier fortsetzt, ist auch dem Rückkehrprogramm des Landes zu verdanken. Das NRW-Wissenschaftsministerium macht exzellenten Jungforscher:innen ein unschlagbares Angebot.

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Kondensatoren und Batterien mit Kohlenstoffnanofasern

Kondensatoren und Batterien mit Kohlenstoffnanofasern
© DTNW

CENIDE-Mitglied Dr. Thomas Mayer-Gall hat am Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West (DTNW) zwei neue Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von knapp einer Million Euro eingeworben. Auf Basis von Kohlenstoffnanofasern wird sowohl an Lithium-Schwefel-Batterien als auch an Superkondensatoren geforscht. Die Kooperationsprojekte sind vor kurzem gestartet und werden für zwei bzw. 2.5 Jahre gefördert.

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„Ich mache Entwicklungen praktisch nutzbar“

„Ich mache Entwicklungen praktisch nutzbar“
© UDE/Frank Preuß

„In der Liste sind die Lehrer meines Fachs, die das Feld geprägt haben. Ich muss mich noch daran gewöhnen, dass nun auch mein Name dabeisteht“, sagt Junior-Professorin Dr. Doris Segets. Der Ingenieurin vom Center for Nanointegration (CENIDE) der UDE wird für ihre wegweisenden Arbeiten in der Verfahrenstechnik der DECHEMA-Preis* verliehen. Er wird am 5. Juli am Campus Duisburg überreicht.

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Ladungsübertrag beobachtet

Ladungsübertrag beobachtet
© UDE/Andreas Reichert

Jeder hat schon mal an der Türklinke einen gewischt gekriegt. Denn wenn sich zwei verschiedene Stoffe berühren, kann es zu einer elektrostatischen Aufladung kommen, die sich mit einem kleinen Blitz abbaut. Diese Reibungselektrizität kann man nutzen, um etwa Partikel in Abgasen abzuscheiden; sie kann aber auch ungewollt Explosionen auslösen, wenn z.B. brennbare Flüssigkeiten oder Pulver abgefüllt werden. Was bei der Kontaktelektrifizierung passiert, ist bislang nur ansatzweise verstanden. Dem Team um Experimentalphysiker Prof. Rolf Möller, Universität Duisburg-Essen (UDE), ist es erstmals gelungen, den Ladungsübertrag während der kurzen Zeit der Berührung zu beobachten. Darüber berichtet die Zeitschrift „Science Advances“.*

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UDE Diversity-Award für Steffi Nickol

UDE Diversity-Award für Steffi Nickol
© CENIDE, Foto Grzebatzki

„Diversity by design” – Diversität auf allen Ebenen und bei allen Personalentscheidungsprozessen mitzudenken, das ist der Anspruch von Steffi Nickol, Wissenschaftsmanagerin bei CENIDE. Dass ihr das gelingt, zeigt die Auszeichnung mit dem UDE-Diversity-Preis in der Kategorie „Führung“.

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Produkt-Aerosole

Produkt-Aerosole
© privat

Von Aerosolen ist wegen Corona aus medizinischer Sicht derzeit oft die Rede. Es gibt aber auch Produkt-Aerosole, die in Technologie und Industrie eine wichtige Rolle spielen. Die Humboldt-Stipendiatin Dr. Qian Mao untersucht in Simulationen, wie sich diese Aerosole bei der Herstellung von Nanopartikeln formieren, bestimmt ihre chemische Beschaffenheit sowie die Größe der Teilchen. Sie ist derzeit Gast bei CENIDE-Mitglied Professor Einar Kruis an der UDE-Fakultät für Ingenieurwissenschaften.

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  03.05.2021
Der Goldene Blogger

And the winner is ... Minkorrekt!

And the winner is ... Minkorrekt!
© Nicolas Wöhrl

Er ist der älteste und wichtigste Social Media-Award Deutschlands: der Goldene Blogger. In diesem Jahr ging er in der Kategorie Wissenschaftsblog an UDE-Physiker Dr. Nicolas Wöhrl und seinen Kollegen Dr. Reinhard Remfort, der an der UDE promoviert wurde. Sie erhielten die Auszeichnung für ihren Blog "Methodisch inkorrekt!", kurz Minkorrekt.

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Nanomagnetismus

Nanomagnetismus
© UDE/Frank Preuß

Die herkömmliche Computertechnik stößt bald an ihre Grenzen: „Magnetische Nanostrukturen eignen sich für neuartige energiesparende Rechenkonzepte“, sagt Prof. Dr. Karin Everschor-Sitte. Die neue UDE-Professorin für Theoretische Physik erforscht an der Fakultät für Physik unter anderem die Physik von magnetischen Wirbeln, sogenannten Skyrmionen, und wie diese genutzt werden können.

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