13.-14.06.2013

Laserfertigung von Mikro bis Nano

Die Materialbearbeitung mithilfe von Lasern hat sich in der industriellen Praxis auf vielen Feldern der Produktion zu einem wichtigen Fertigungsverfahren entwickelt. Die Vorteile des Lasers in der Fertigungstechnik sind die berührungslose Wirkungsweise und die damit verbundene Eignung zur Automatisierung, die hohen Prozessgeschwindigkeiten sowie die Qualität der erzielbaren Prozessergebnisse.

Durch die Integration innovativer Laserstrahlverfahren in die Produktion können diese Vorteile eine große Hebelwirkung entfalten und damit wesentlich zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen beitragen. Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten lasergestützter Verfahren heute bei Weitem nicht ausgeschöpft. Die Umsetzung der neuartigen Eigenschaften von Nanomaterialien in innovative Produkte schafft zum Beispiel für Unternehmen eine große Bandbreite von Betätigungsfeldern. Dies schließt sowohl Branchen ein, die an der Materialerzeugung interessiert sind, als auch Branchen, welche die nun neu verfügbaren Materialien einsetzen.

Durch eine Strukturierung der Oberflächen im Mikrometer- bis Nanometerbereich können die Flüssigkeitsbenetzbarkeit, die Lichtabsorption, die elektrische Leitfähigkeit sowie die Wechselwirkung von biologischen Systemen mit diesen Oberflächen gesteuert werden. So ist es z.B. durch die Erzeugung von überlagerten mikro- und nanoskaligen Topographien auf diversen Materialien möglich, ohne chemische Nachbehandlung eine ursprünglich hydrophile Oberfläche in eine superhydrophobe Oberfläche zu verwandeln.

Im Rahmen dieses Seminars stellen wir Ihnen neue Trends im Bereich der generativen Fertigung, der laserbasierten Synthese und Stoffumwandlung sowie der abtragenden Fertigung und Strukturierung im Mikro- und Nanobereich vor. Erfahren Sie mehr über neue Methoden und Verfahren zur Herstellung von Mikro- und Nanostrukturen und das stabile Einbinden von funktionalisierten Nanomaterialien in Funktionsschichten unter Nutzung und (weitgehender) Erhaltung ihrer spezifischen Eigenschaften.

Das „Center for Nanointegration Duisburg-Essen“, kurz CENIDE, vertritt den entsprechenden Forschungsschwerpunkt der Universität Duisburg-Essen (UDE): Seit 2005 vernetzt es die Forschungs- und Lehraktivitäten, die sich mit der Nanodimension beschäftigen, in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie in der Medizin.

Das forschungsstarke Nano-Zentrum ist die Anlaufstelle für regionale und überregionale Industrieunternehmen, die mit den Methoden und Materialien der Nanotechnologie ihre Produkte weiterentwickeln oder innovative Anwendungen in die Praxis bringen möchten. Mit dem Zentrum für Nanoanalytik, kurz ICAN (Interdisciplinary Center for Analytics on the Nanoscale), stellen wir Ihnen ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern mit ausgewiesener Expertise und analytischem Equipment auf dem neuesten Stand der Technik zur Seite.

Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker in der Industrie, die in Fertigung, Prozess- und Qualitätssicherung oder F&E tätig sind, sowie an Mitarbeiter aus Forschungsinstituten und Hochschulangehörige, die sich umfassend über neue nanotechnologische Entwicklungen informieren möchten.

Das Fortbildungsseminar wird im Rahmen des vom Land NRW und der EU geförderten NanoEnergieTechnikZentrums (NETZ) durchgeführt, daher ist die Teilnahme kostenlos.

 

Ansprechpartner:
Dr. Kirsten Dunkhorst
CENIDE - Center for Nanointegration Duisburg-Essen
Universität Duisburg-Essen | NETZ – NanoEnergieTechnikZentrum
Postanschrift: Forsthausweg 2 | 47057 Duisburg
Besucheranschrift: Carl-Benz-Str. 199 | 47057 Duisburg
Tel.: 0203 379-8174