CENIDE: News

Tagung der Gesellschaft für BiomaterialienErsatzteile für den Körper

Sie erforschen, wie sich menschliche Organe per 3D-Druck herstellen lassen und entwickeln Materialien für die moderne Medizin: Forschende, die sich den Biomaterialien verschrieben haben. Vom 15. bis 17. September treffen sich mehr als 180 von ihnen in Essen zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien.

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Die Implantate der Biomaterialwissenschaften sind in der Medizin weitverbreitet. Hüftprothesen, Knieprothesen, Zahnimplantate, Herzschrittmacher, Zahnersatz, chirurgische Schrauben und Platten sind nur einige Beispiele. Solche Implantate gibt es heute längst nicht mehr nur „von der Stange“. „Das 3D-Druckverfahren ermöglicht es, Implantate individuell an die Patient:innen anzupassen, ein enormer medizinischer Fortschritt“, betont Konferenzleiter und CENIDE-Mitglied Prof. Dr. Matthias Epple von der UDE. Der 3D-Druck ist ein zentrales Thema des Konferenzprogramms, ebenso wie Innovationen zur Infektionsverhinderung und zur gezielten Gabe von Wirkstoffen in der Umgebung von Implantaten. Spezielle antibakterielle Beschichtungen auf Implantaten können postoperative Infektionen besser verhindern. Das gesamte Programm findet sich hier.

Mehr Informationen:

https://www.dgbm-kongress.de/

Prof. Dr. Matthias Epple, Fakultät für Chemie, Tel. (0201) 183-2413, matthias.epple@uni-due.de

Zum Originalartikel der UDE