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Magnetische Nanopartikel für die Theranostik
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Gastprofessur in Moskau

Magnetische Nanopartikel für die Theranostik

[01.09.2017]

In diesem und im kommenden Jahr tauscht PD Dr. Ulf Wiedwald für eine Zeit die Salvatorkirche gegen die Basilius-Kathedrale und den Magic Mountain gegen den Roten Platz: Er hat sich gegen internationale Konkurrenz durchgesetzt und ist zum Visiting Professor an die international renommierte National University of Science and Technology (NUST) «MISiS» in Moskau (Russland) berufen worden.

Den Kontakt zum „Biomedical Nanomaterials Laboratory“ von Prof. Alexander Majouga und Dr. Maxim Abakumov sowie zum „Department of Physical Materialogy“ von Prof. Alexander Savchenko hält Wiedwald schon lange: Gemeinsam arbeiten sie an Partikeln für die „Theranostik“: magnetischen Nanomaterialien, die gleichzeitig für Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen eingesetzt werden können.

Zweimal je drei Wochen wird der Physiker in diesem Jahr und 2018 an der NUST verbringen. Neben der Forschung steht auch die Lehre parallel zum gemeinsamen Projekt auf seiner Agenda.

Dabei reizen Wiedwald besonders zwei Dinge an der Kooperation: „Um unser Projekt erfolgreich zu führen, müssen wir viele Forschungsrichtungen zusammenbringen, das ist sehr bereichernd. Dazu kommt meine kulturelle Neugier auf die russische Mentalität, die ich bei meinen bisherigen Besuchen schon als sehr angenehm empfunden habe.“

 

Weitere Informationen:
PD Dr. Ulf Wiedwald, 0203 379-2633, ulf.wiedwald@uni-due.de

Redaktion: Birte Vierjahn, 0203 379-8176, birte.vierjahn@uni-due.de