CENIDE: News

„Technologische Souveränität in einem Zukunftsfeld“

6. Ruhr-Symposium zu funktionalen magnetischen Materialien „Technologische Souveränität in einem Zukunftsfeld“

[10.10.2019]

Rund 120 Vertreter aus Industrie und Wissenschaft trafen sich am 9. Oktober zum 6. RUHR-Symposium im Fraunhofer-inHaus-Zentrum am Campus Duisburg. Funktionale magnetische Materialien standen im Fokus der Veranstaltung, auf der Staatssekretär Oliver Wittke für das E-Auto komplett „made in Germany“ warb.

Deutschlands „technologische Souveränität in einem Zukunftsfeld“ forderte der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in seinem Keynote-Vortrag, mit dem er die Veranstaltung eröffnete. Er selbst sprach dabei von einem „ehrgeizigen Ziel“. „Aber“, so Wittke weiter, „wir scheuen den Wettbewerb nicht“.

Doch gerade mit Blick auf China hat Deutschland Nachholbedarf in Sachen E-Mobilität. Dennoch waren sich die Teilnehmer einig: Nachhaltig sollen die künftigen Technologien sein – sowohl im Hinblick auf die Materialien als auch in Bezug auf Arbeitsbedingungen, Logistik und Entsorgung. Effiziente Kühlung spielt dabei eine entscheidende Rolle, wie zwei der insgesamt 15 Referenten, Prof. Karl Sandemann von der City University of New York und Dr. Lucas Griffith vom Department of Energy der Iowa State University (beide USA), in ihren Vorträgen verdeutlichten.

Das Thema „Magnetismus“ ist ein weitreichendes Forschungsfeld. Es reicht von modernen Kühltechniken mit magnetokalorischen Materialien, deren Temperatur sich durch Anlegen eines Magnetfelds verändern lässt, bis zu Bestrebungen in den Materialwissenschaften, seltene Erden durch klassische Metallverbindungen zu ersetzen.

Das Ruhr-Symposium ist eine gemeinsame Veranstaltung des Center for Nanointegration (CENIDE) und des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen. Bei der 7. Auflage im Herbst 2020 wird sich alles um "Katalyse" drehen.

 

Weitere Informationen:
Steffi Nickol, Tel. 0203 37 9-8177, steffi.nickol@uni-due.de

Redaktion: Birte Vierjahn, Tel. 0203 37 9-8176, birte.vierjahn@uni-due.de