CENIDE: News

© University of Waterloo
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Kooperation mit University of Waterloo Teamwork auf Nano-Ebene

[28.07.2016]

Es geht um winzige Strukturen für neue Materialien, effizientere Energietechnik und spezifischere Therapien in der Medizin: Das Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und das Waterloo Institute for Nanotechnology (WIN) an der University of Waterloo in Kanada erforschen den Einsatz von Nanostrukturen in verschiedenen Bereichen unseres Lebens. Künftig wollen sie stärker kooperieren.

Soeben haben die beiden Forschungsinstitute eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Bereits im Dezember sind die Kanadier bei CENIDE zu Besuch, im kommenden Jahr ist ein gemeinsamer Workshop geplant. So haben die beiden Institute zunächst bis 2021 die verstärkte wissenschaftliche Zusammenarbeit, aber auch gegenseitige Forschungsaufenthalte für alle Karrierephasen vereinbart – vom jungen Studenten bis hin zur etablierten Professorin.

Das WIN gehört zu Kanadas renommiertesten Nano-Forschungsinstituten und ist in Struktur und wissenschaftlichen Schwerpunkten CENIDE sehr ähnlich. „Diese Gemeinsamkeiten möchten wir nutzen und zudem regelmäßig den sprichwörtlichen Blick über den Tellerrand für beide Seiten ermöglichen“, erklärt Dr. Tobias Teckentrup, Geschäftsführer von CENIDE.

Schon in der Vergangenheit hat es gemeinsame Forschungsprojekte und Publikationen gegeben, Professor Kyle Daun vom WIN war mehrfach als Mercator-Fellow und als Humboldt-Stipendiat an der UDE. Zur schriftlichen Vereinbarung kam es nach einer Delegationsreise kanadischer Wissenschaftler an die drei Universitäten der Universitätsallianz Ruhr, an der auch Dr. Arthur Carty, Executive Director des WIN, teilnahm: „Unsere Partnerschaft basiert auf einem breiten Spektrum gemeinsamer Forschungsinteressen und Stärken in der Entwicklung, Herstellung und Anwendung von neuartigen Nanomaterialien, mit denen wir den globalen Herausforderungen in den Bereichen Energie, Umwelt, Fertigung und Gesundheitswesen begegnen wollen. Die Zusammenarbeit eröffnet uns neue Möglichkeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technik und Medizin."

 

Weitere Informationen:
Dr. Tobias Teckentrup, 0203 / 379-8177, tobias.teckentrup@uni-due.de

 

Redaktion: Birte Vierjahn, 0203/ 379-8176, birte.vierjahn@uni-due.de