CENIDE: News

© FALS
© FALS

Der Betrieb steht nicht still Aus Nanoschülerlabor wird NanoSchoolLab

[25.03.2021]

Nach neun äußerst erfolgreichen Jahren unter dem Namen „Nanoschülerlabor – Einsichten in die Nanowelt“ gibt es einen neuen Namen:  NanoSchoolLab – Einsichten in die Nanowelt. Denn das Labor steht nicht nur Schülern, sondern auch Schülerinnen offen.

Obwohl im NanoSchoolLab momentan keine Schüler*innen-Gruppen ihre Experimente machen können, steht der Betrieb keineswegs still. Julian Schröder, Amy Stein, Yanneck Trautmann von der Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen (FALS) haben am "Jugend-forscht-Wettbewerb 2021" teilgenommen und dabei auch auf unser Labor gesetzt.

Im Rahmen der Fridays-For-Future-Bewegung hatten sie sich intensiv mit nachhaltiger Mobilität auseinandergesetzt und sind dabei auf Wasserstoff als potentiellen Energieträger gestoßen. Als Speichermedium kommen metallorganische Gerüstverbindungen (MOFs) in Frage, die aufgrund ihrer großen reaktiven Oberfläche in der Lage sind große Mengen Wasserstoff einzulagern.

Im NanoSchoolLab haben sie sich bei der Leiterin, Dr. Kirsten Dunkhorst, Tipps zu möglichen Analyseverfahren geholt. Hinweise zur Herstellung der MOFs kamen von der Uni Dortmund. Produktion der MOFs und die Messungen am Rasterelektronenmikroskop des NanoSchoolLab waren schon für 2020 eingeplant – mussten dann aber coronabedingt ausfallen.

Das hat die Schüler*innen vom FALS aber nicht daran gehindert, bei "Jugend-forscht" mit ihrer theoretischen Arbeit den 2. Platz zu machen! Wir gratulieren und freuen uns auf ihren Besuch, um die Messungen dann doch noch im NanoSchoolLab durchzuführen und vielleicht im nächsten Versuch auf Platz 1 zu landen.