CENIDE: News

Start des DU.MINT-Wettbewerbs

Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist Nano!

Start des DU.MINT-Wettbewerbs

[18.06.2012] Bis zum 27. Juni können Schüler der Klassen 10 bis 13 kleinsten Dingen auf den Grund gehen. Gewinner der ersten Phase können sich für die weitere Arbeit in Deutschlands einzigem Nano-Schülerlabor qualifizieren. Im Finale winken großzügige Geldpreise. CENIDE ist Partner des Projekts.

Der ein oder andere konnte es kaum erwarten, dass der Startschuss zu DU.MINT 2012 gefallen ist: "Für mich ist die Möglichkeit, in das Nano-Schülerlabor zu gelangen, überaus attraktiv und vielleicht ja auch lukrativ. An einem Rasterkraftmikroskop oder Elektronenmikroskop arbeiten zu dürfen, erlebt man als Schüler nicht alle Tage", berichtet Julian Hoffmeister, Schüler der Sekundarstufe II, Gymnasium Rheinkamp Europaschule Moers.

DU.MINT ist eine Aktion des zdi-Zentrums DU.MINT Duisburg-Niederrhein. Hiermit wollen die Projektbeteiligten Kindern und Jugendlichen von heute und somit potenziellen Fachkräften von morgen Geschmack machen auf Naturwissenschaft und Technik. Im Dezember 2009 von 15 Initiatoren aus Wirtschaft, Schulen und Universität Duisburg-Essen (UDE) gegründet, haben die UDE sowie die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg die Trägerschaft des lokalen Netzwerkes übernommen.

Beim DU.MINT-Wettbewerb 2012 erhalten Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien die Klassen 10 bis 13 besuchen werden, die Möglichkeit, ihre Sicht auf großartige Kleinigkeiten aus der Nanowelt zu präsentieren. Den Erst- bis Drittplatzierten winken Geldpreise, mit denen sich auch größere Wünsche erfüllen lassen.
Der Wettbewerb unterteilt sich in zwei Phasen. In der ersten können sich die Mädchen und Jungen für Runde 2 qualifizieren, die im Nano- Schülerlabor der UDE stattfindet. Die Teams kommen weiter, die zuvor zehn vom DU.MINT-Projektteam vorgegebene Fragen rund um die Nanowelt richtig beantwortet und sich darüber hinaus selbstständig eine vermeintlich "dumme" Frage rund um das Thema Nanotechnologie ausgedacht und diese in einer Collage verbildlicht haben. "Diese muss die zdi-Akteure bis zum 27. Juni 2012 erreichen; Teilnahmeformulare gibt´s unter www.du-mint.de", wirbt Caroline Rieger, zdi-Projektkoordinatorin der UDE fürs Mitmachen.
"Vermeintlich dumme Fragen gibt es zahlreiche. Denkbar sind beispielsweise "Wie klein ist Nano wirklich?", "Warum kann Gold rot sein?", "Wie funktioniert der Lotuseffekt?" oder "Was hat ein Schmetterling mit Nano zu tun?", konkretisiert Dr. Andreas Reichert, einer der Koordinatoren des Nano-Schülerlabors an der UDE.

Eine Jury, bestehend aus Wissenschaftlern und Experten aus der Wirtschaft, entscheidet über die eingesandten Nano-Beiträge. Ebenso können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Freunde via Facebook dazu aufrufen, für ihre Plakate zu stimmen (www.facebook.com/DU.MINT.Duisburg). Somit kommt der Facebook-Community quasi die Rolle eines siebten Jury-Mitgliedes zu. "Eine zeitgemäße Rolle von beachtlichem Gewicht", weiß auch GFW-Geschäftsführer und Jury-Mitglied Ralf Meurer. In der Jury ebenfalls dabei sind: Professor Dr. Axel Lorke, Experimentalphysiker, Mitglied des Hochschulrates der UDE und Vorstandsmitglied von CENIDE (Center for Nanointegration Duisburg-Essen), Dr. Kirsten Dunkhorst, Projektmanagerin Weiterbildung bei CENIDE sowie wissenschaftliche Betreuerin und eine der Koordinatoren des Nano-Schülerlabors, Dr. Andreas Reichert und Renate Guenther, Künstlerin und Mitglied der Duisburger Sezession.

In der zweiten Wettbewerbsphase gehen die Schüler ihrer Nano-Frage im Schülerlabor auf den Grund - unter Anleitung von Wissenschaftlern wie Physiker Dr. Andreas Reichert. Dazu stehen verschiedene Mikroskope zur Verfügung. Der eintägige Workshop im Nano-Schülerlabor zielt darauf ab, ein Forschungsplakat zu erstellen, auf dem die Untersuchungsergebnisse dargestellt sind - und zwar so, dass sie auch für Laien verständlich wie ansprechend aufbereitet sind. Aus den Forschungsplakaten wählen die Jurymitglieder die drei besten aus, die Gewinner werden am 6. November 2012 im FORUM Duisburg feierlich prämiert; gleichzeitig wird dort die Ausstellung "Ich sehe was, was Du nicht siehst, und das ist Nano!" eröffnet.