CENIDE: News

Eine Ingenieurin und zwei Physiker ausgezeichnet
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Preis der Sparkasse Duisburg 2013

Eine Ingenieurin und zwei Physiker ausgezeichnet

[25.11.2013] Gleich 5 Studierende und 4 Promovierte der Universität Duisburg-Essen haben in diesem Jahr den preis der Sparkasse Duisburg erhalten – darunter drei junge Wissenschaftler aus CENIDE-Arbeitsgruppen.

Bilge Bekdüz aus dem Master-Studiengang NanoEngineering wurde für ihre herausragenden Studienleistungen geehrt. Zurzeit fertigt sie im Fachgebiet Werkstoffe der Elektrotechnik unter Leitung von Prof. Gerd Bacher ihre Master-Arbeit zum Thema Graphen an. Hier interessiert sie besonders der Einfluss unterschiedlicher Umgebungsbedingungen auf die elektrische Leitfähigkeit dieses neuartigen, zweidimensionalen Materials. Diese Arbeit basiert auf einer Kooperation zwischen dem Fachgebiet Werkstoffe der Elektrotechnik und dem Lehrstuhl von Prof. Ilhan Aksay an der Princeton University, USA. Dort absolvierte Frau Bekdüz im vergangenen Jahr auch ihr Master-Projekt.

Der Physiker Jens Sonntag aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Axel Lorke erhielt ebenfalls eine Auszeichnung für hervorragende Leistungen im Studium. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte der 23-Jährige sich mit Graphen, einem zweidimensionalen Material, das aus einer einzelnen Lage Kohlenstoffatome besteht und daher als dünnstes Material der Welt gilt. Ihm gelang es, daraus frei tragende "Brücken" herzustellen und anschließend unter anderem mittels Feldeffektmessungen elektrisch zu charakterisieren.

Für seine ausgezeichnete Promotion wurde Dr. Martin Magiera aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dietrich Wolf geehrt. Der Theoretische Physiker beschäftigte sich mit Simulationen von magnetischer Reibung. Hierbei leistete er in mehreren Bereichen Pionierarbeit: Zum einen konnte er die Geschwindigkeitsabhängigkeit dieser Reibungskraft erklären und in einen allgemeinen Zusammenhang mit Festkörperreibung stellen. Zudem beschäftigte er sich in seiner Arbeit mit einem neuartigen Speichermedium: Magnetische Wirbel, die auf magnetischen zweidimensionalen Plättchen in der Nanometerskala stabil sind und mithilfe einer bewegten Spitze geschaltet werden können.
Nach seiner Disputation hat Magiera beim SSC erfolgreich das Projekt "Mikroschwimmer in externen Feldern“ eingeworben.