Ziel2- Projekte, gefördert durch die EU und Land NRW

NETZ – NanoEnergieTechnikZentrum (2009 - 2012)

Dem Ziel2-Projekt „NanoEnergieTechnikZentrum“ (NETZ) gehören Projektpartner aus Forschung und Wirtschaft an. Gemeinsam arbeiten sie daran, mithilfe der Nanotechnologie neue Wege in die effiziente und umweltschonende Nutzung regenerativer Energien zu eröffnen. Dabei ist die Nanotechnologie nicht nur für neue, noch zu entwickelnde Energiekonzepte von Nutzen: Auch bestehende Verfahren, die durch den Einsatz von Nanostrukturen und -materialien effizienter gestaltet werden können, nimmt man bei NETZ genau unter die Lupe. Bisher scheiterte der Einsatz von nanoskaligem Material in industriellen Anwendungen an der geringen Menge verfügbarer, geeigneter Nanopartikel und -materialien. Mithilfe eines Anlagenclusters zur Partikelsynthese im Technikumsmaßstab kann NETZ seinen Projektpartnern jedoch Nanopartikel mit genau definierten Eigenschaften in großen Mengen zur Verfügung stellen, die anschließend interdisziplinär charakterisiert und weiterverarbeitet werden.
Neben mehr als 50 Forschern der UDE ist ein Konsortium von Forschungseinrichtungen an NETZ beteiligt – darunter Arbeitsgruppen des Instituts für Energie- und Umwelttechnik (IUTA), des Zentrums für Brennstoffzellentechnik (ZBT), des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung sowie der Universität Münster.

http://www.uni-due.de/netz

Ansprechpartner: Prof. Dr. Christof Schulz (Wissenschaftlicher Direktor)

ZF^3 – Zentrum für Filtrationsforschung und funktionale Oberflächen (2009 - 2012)

In ZF3 werden sogenannte Funktionsfilter entwickelt, die beispielsweise Gase von Staubteilchen trennen, störende Gerüche abscheiden oder giftige Substanzen adsorbieren können. Dafür setzen die Forscher neuartige Strukturen wie Feinstfasern ein und stellen gezielt dafür geeignete Nanopartikel her. Die Forschung dreht sich dabei um die folgenden drei Themenkomplexe: Entfernung hochtoxischer Gaskomponenten, Filtrierung flüssiger Aerosole und Abscheidung von Partikeln an Faserfiltern.
Die Federführung liegt beim Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA). Es kooperiert mit dem Institut für Verbrennung und Gasdynamik (IVG) und dem Lehrstuhl „Thermische Verfahrenstechnik“ der Universität Duisburg-Essen sowie dem Deutschen Textilforschungszentrum Nordwest (DTNW) in Krefeld.

http://www.iuta.de/index.php?article_id=550&clang=0

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Stefan Haep (Projektleiter)

NaSol – Halbleiter-Nanodrähte für Solarzellen und Leuchtdioden (2009 - 2012)

Die Projektpartner entwickeln Solarzellen und Leuchtdioden auf Nanodraht-Basis, da die bislang verwendeten Halbleiter-Schichtsysteme z. B. bezogen auf Kosten und Material an ihre Grenzen stoßen. Das Ziel sind Halbleiter-Nanodrähte, die erheblich leistungsfähiger bei der Absorption und Emission von Licht sind und nur geringe Verluste beim Energietransport aufweisen.
Kooperationspartner sind die Aachener AIXTRON AG sowie von der Universität Duisburg-Essen das Zentrum für Halbleitertechnik und Optoelektronik (ZHO) und das Fachgebiet „Werkstoffe der Elektrotechnik“.

http://www.nasol.de/

Ansprechpartner: Prof. Dr. Gerd Bacher (Projektleiter)