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Rückblick: Tag der digitalen Lehrerbildung am 26. Februar 2021

Am 26. Februar 2021 veranstaltete das Projekt „Communities of Practice NRW für eine Innovative Lehrerbildung“ (ComeIn) den Tag der digitalen Lehrerbildung. Der Tag richtete sich vor allem an interessierte Kolleg*innen aus den Universitäten, die scientific community, ZfsL-Leitungen, Dezernent*innen der Lehrkräfteaus- und –Fortbildung und die Projektbeteiligten. Rund 380 Teilnehmer*innen nahmen an der Veranstaltung teil.

Plenarveranstaltung

Der Tag der digitalen Lehrerbildung wurde durch die Leiterin des Verbundprojektes ComeIn, Prof. Dr. Isabell van Ackeren, mit einer Projektvorstellung eröffnet. Die komplexe Projektarchitektur wurde vorgestellt; sie dient zwei, zentralen Zielen nämlich zum einen der Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen von Lehrpersonen, zum anderen der Entwicklung eines Prototyps für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Fortbildungspraxis. In sogenannten Communities of Practice (CoP) arbeiten alle zwölf lehrerbildenden Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen, Vertreter*innen des Vorbereitungsdienstes und des Lehrerfortbildungssystems im Projekt zusammen. Gemeinsam mit Herrn Dr. Fridtjof Filmer vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen wurden die Erwartungen an den Verbund mit Blick auf digitalisierungsbezogene Kompetenzen und phasenübergreifende Lehrerbildung erörtert. Daran anschließend folgten drei Vorträge, welche die zentralen Aspekte des Vorhabens in den Blick nahmen.

Vertreter*innen der projektinternen AG-KoWiPra, welche die Kooperation von Wissenschaft und (Fortbildungs-)Praxis in den Blick nimmt, in Person von Prof. Dr. Martin Heinrich und Dr. Simon Görtz, stellten die Aufgaben und den Arbeitsstand der AG vor und beleuchteten die Perspektiven für die Entwicklung tragfähiger Prozesse der Zusammenarbeit von erster und dritter Phase der Lehrerausbildung. Die AG setzt sich aus Vertreter*innen aller drei Lehrerbildungsphasen zusammen.

Den zweiten Vortrag übernahmen Prof. Dr. Michael Beißwenger, Leitung der projektinternen AG „Interdisziplinäre Mediendidaktik und -bildung“ (AG-Imedibi) und Prof. Dr. Manfred Holodynski, Leitung des Projekts „Metaportal“. Die AG Imedibi ist im Projekt für die Zusammenführung der Erträge aus den CoP zuständig. Im Vortrag wurde der projektinterne Entwicklungstand zu den Kriterien für die Beschreibung und Qualitätsbewertung von digitalen Ressourcen, die im Projekt entstehen, skizziert. Auf Grundlage dieser Kriterien werden künftig die Verbundressourcen zusammengetragen, verschlagwortet, in einem im Aufbau befindlichen Repositorium und Metaportal dokumentiert, zugänglich gemacht und anschlussfähig für die künftige Integration in weiteren hochschul- und schulbezogenen Portalen gestaltet.

Abschließend informierte das projektinterne Qualitätsmanagement, das an der Universität Paderborn angesiedelt ist, mit einem Vortrag durch Prof. Dr. Birgit Eickelmann über die Kernelemente des umfangreichen Forschungsdesigns und fokussierte im Hinblick auf Weiterentwicklungen des ComeIn-Verbundvorhabens auf ausgewählte Ergebnisse zu Entwicklungsperspektiven und -wünschen aus der Sicht der Projektbeteiligten.

Die 380 Teilnehmenden hatten während der Veranstaltung die Möglichkeit Fragen im Chat zu stellen, diese wurden gesammelt und nach dem Vortragsteil gebündelt und gemeinsam erörtert.

Zwölf unterschiedliche CoP Web-Seminare

Im Anschluss daran hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit vertiefende Einblicke in die Ziele und den Arbeitsstand zweier im Projekt verordneten fachlicher oder überfachlicher Communities of Practice zu nehmen. Dafür konnte aus einem Angebot von zwölf Web-Seminaren aus den Bereichen MINT, DaZ, GeiWi, Kunst/Musik, Sport, Medienbezogene Schulentwicklung (MeSE), Informatische Grundbildung/Digitalisierung als Lerngegenstand (IGB) und Inklusion/Umgang mit Heterogenität ausgewählt werden. Insgesamt nahmen webseminarübergreifend rund 350 Teilnehmer*innen teil.

Die Communities of Practice stellten in ihren Web-Seminaren die folgenden thematischen Bereiche in den Fokus:

Der Tag der digitalen Lehrerbildung wird jährlich durch das Projekt ComeIn veranstaltet und dient der Vorstellung von Zwischenergebnissen.

Weiterer Link: https://www.qualitaetsoffensive-lehrerbildung.de/de/tag-der-digitalen-lehrerbildung-am-26-februar-2021-2441.html

Die Leiterin des Verbundprojektes ComeIn, Prof. Dr. Isabell van Ackeren, eröffnet den Tag der digitalen Lehrerbildung mit einer Projektvorstellung.
© Schemmann/ZLB

03. November 2020: ComeIn wurde im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung präsentiert

Im Rahmen des digitalen Austauschformates „Lehrkräftebildung gemeinsam gestalten” der Qualitätsoffensive Lehrerbildung  hat ComeIn die Session Mehrebenenprojekte von Anfang an? Herausforderungen der phasen- und disziplinenübergreifenden Abstimmung organisiert und durchgeführt. Beteiligt waren Prof. Dr. Heike Buhl (Universität Paderborn), Dr. Simon Görtz (Universität Wuppertal), Prof. Dr. Bardo Herzig (Universität Paderborn), Ulrich Janzen (QUA-LiS), MR Bernd Müller (Schulministerium NRW), Ingo Schaub (ZfsL Köln), Johanna Schulze (Universität Paderborn), Dr. David Tobinski (Universität Duisburg-Essen) und Dr. Günther Wolfswinkler (Universität Duisburg-Essen). Nach der Diskussion zentraler Herausforderungen von Mehrebenenprojekten wurden an Thementischen Fragen der Orientierungsrahmen, der Vernetzung, der Strategien der Hochschulentwicklung, der medienbezogenen Schulentwicklung sowie Fragen zum Qualitätsmanagement in komplexen Mehrebenensystemen beleuchtet. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: 

https://www.qualitaetsoffensive-lehrerbildung.de/de/session-1-mehrebenenprojekte-von-anfang-an-herausforderungen-der-phasen-und-2373.html

Weitere Informationen zu den einzelnen Thementischen finden Sie unter:

Orientierungsrahmen von komplexen Mehrebenensystemen

Vernetzung

Strategien der Hochschulentwicklung

Medienbezogene Schulentwicklung

Qualitätsmanagement in komplexen Mehrebenensystemen

ComeIn

 

 

ComeIn wird im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“
aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
unter dem
 Förderkennzeichen 01 JA 2033 A-L gefördert.

 

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