WIRKUNG & ZWECK
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Statistik ist …

“[ein] [u]mfassendes methodisch-quantitatives Instrumentarium zur Charakterisierung und Auswertung empirischer Befunde bei gleichartigen Einheiten („Massenphänomenen“) mit universellen Einsatzmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und allen Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften einschließlich Medizin und Technik, in denen mit Zahlen oder Bewertungen gearbeitet wird. Ergebnisse statistischer Untersuchungen werden ebenfalls als Statistik bezeichnet. Statistik findet darüber hinaus auch Verwendung als Synonym für Schätzfunktion.”[1]

1. Wissenschaft von der zahlenmäßigen Erfassung, Untersuchung und Auswertung von Massenerscheinungen;
2. schriftlich fixierte Zusammenstellung, Aufstellung der Ergebnisse von Massenuntersuchungen, meist in Form von Tabellen oder grafischen Darstellungen.”
[2]

due

Wie diese beiden Definitionen zeigen, handelt es sich bei Statistik sowohl um eine Zahl, also ein Endergebnis, als auch um eine grafische Darstellung von Ergebnissen sowie um ein Werkzeug.

Statistiken drücken demnach Massenerscheinungen aus. Dementsprechend wird die Aussage basierend auf einer Statistik nicht auf jedes Individuum “der Masse” zutreffen. Trotzdem muss die statistische Methode so gewählt werden, dass die Aussage möglichst für “die Masse” gilt. Betrachten wir demnach ein Diagramm oder eine einzelne statistische Kennzahl, liegt diesen eine statistische Methode zugrunde, die die Ausprägungen der Masse unter einem durch die Autorin oder den Autor der Statistik gewählten Gesichtspunkt berücksichtigt und abzubilden versucht. Nur wenn die Methode verstanden wurde, kann die Statistik nach Prüfung auch in einem anderen Kontext verwendet werden. Denn: Wer sagt, dass die Urheberinnen und Urheber der Statistik, die beste und nicht nur die ihre Argumentation stützende Methode gewählt haben?!

 

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